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Die spannendsten Musiker-Kollaborationen der letzten Jahre

Bei Musiker-Kollaborationen kommen nicht selten die ungewöhnlichsten und spannendsten Songs auf den Musikmarkt. Das gilt vor allem dann, wenn die Musiker sich aus eigentlich wildfremden Genres zusammenfinden, um gemeinsam einen harmonierenden Song aufzunehmen. Dann passiert nicht selten auch das Unvorstellbare: Fans etwa aus dem Rap kommen mit Fans aus dem Schlager zusammen und feiern gemeinsam zum gleichen Track. Oder drehen das Radio auf – der eine im BMW, der andere im Wohnzimmersessel.

 

fotolia.de © Melinda Nagy (#142515886)

Spannende Kollaborationen hat es schon immer gegeben: Ob das Nick Cave und Kylie Minogue mit dem Song „Where the wild roses grow“, Run-DMC und Aerosmith mit „Walk this way“ oder Elton John und Eminem mit „Stan“ waren. Doch auch die jüngeren Kollaborationen müssen sich nicht verstecken. Um den Überblick zu behalten, haben wir die spannendsten unter ihnen in diesem Beitrag zusammengefasst.

 

Beyoncé und Coldplay

Im Dezember 2015 erschien mit „A head full of dreams“ das siebte und aktuelle Studioalbum der britischen Pop-Rock-Titanen Coldplay rund um Chris Martin. Schon zwei Alben vorher überraschte die Band mit einer Kollaboration mit der R&B- und Pop-Ikone Rihanna – die Single „Princess of China“ erreichte in Deutschland Platz 41 in den Charts, in England sogar Platz 4. Für ihr neustes Album setzten sie noch eine Schippe drauf und kollaborierten mit der einzigen Sängerin der gleichen Genres, die man wohl als noch etwas bekannter und erfolgreicher bezeichnen würde: Mit Beyoncé. Mit der Queen of R&B nahmen sie „Hymn for the weekend“ auf und erzielten damit einen weltweiten Hit. Gerüchten zufolge brauchte Beyoncé für die Aufnahmen im Studio nur fünf Minuten. Sie ist eben ein echter Profi…

Lady Gaga und Tony Bennett

Er ist ein berühmter Jazzsänger und Entertainer, sie eine ausgeflippte Popsängerin und Schauspielerin. Beide haben sie mehrere Grammys gewonnen und Millionen von Platten verkauft. Sie gehören zu den erfolgreichsten Musikern der Gegenwart. Also dachten sich Lady Gaga und Tony Bennett, die sich wohl gut leiden konnten, es wäre Zeit für eine spannende Kollaboration. Die gingen sie gleich für ein ganzes Album ein. „Cheek to cheek“ nennt sich die Jazzplatte, die 2014 erschien und 2015 einen Grammy in der Kategorie „Best Traditional Pop Vocal Album“ erhielt

 

Helge Schneider und Sido

Auf seinem fünften Soloalbum (30-11-80) sorgte der Berliner Rapper Sido mit einer Kollaboration für echtes Aufsehen. Bereits während der Produktionsphase tauchten Fotos mit Helge Schneider auf Santorin auf (wo die Platte aufgenommen wurde), die Hinweise darauf gaben, dass der Multikünstler und begnadete Entertainer sich in den Rap wagt und mit Sido zusammen einen Song aufnimmt. So kam es denn auch und „Arbeit“, in dem sich Sido und Helge Schneider auf ironische Weise mit Arbeitslosigkeit in Deutschland auseinandersetzen, lief einige Wochen lang sogar in den deutschen Charts.

 

Casper und Marteria

fotolia.de © Alik Mulikov (#107081273)

Nicht ganz so verrückt und dennoch spannend ist die Kollaboration der beiden Musiker Casper und Marteria. Deren gemeinsames Album wird erst Ende August 2018 erscheinen, auf dem Kosmonaut-Festival Anfang Juli traten die beiden jedoch schon gemeinsam auf. Die Promo-Maschine ist also voll im Gange und die Fans der Musiker können es kaum erwarten. Bemerkenswert ist die Kollaboration allemal, da Casper sich in den letzten Jahren vom „ursprünglichen Rap“ ein wenig abgewandt hat und mehr Gesangsparts in seine Songs einbaut, während Marteria seinem Stil fast durchgehend treu geblieben ist. Es bleibt abzuwarten, ob das Album „1982“ die hohen Erwartungen an diese Kollaboration erfüllen kann.

 

Andrea Bocelli und Ariana Grande

Der italienische Tenor und Produzent Andrea Bocelli hat sich für sein Album „Cinema“, das 2015 erschien, Verstärkung geholt, die niemand erwartet hätte. Ausgerechnet mit der jungen Pop-Ikone Ariana Grande, die für ihre sexy Auftritte bekannt ist, kollaborierte er für den Song „E Più Ti Penso“. Heraus kam eine emotionale Ballade, bei der, was auch immer man an der ungewöhnlichen Kollaboration kritisieren mag, keiner mehr bestreiten kann, dass die beiden Stimmen sich auf ähnlich hohem Niveau befinden.

 

Snoop Dogg und Katy Perry

Verrückt, schrill, bunt, sexy und laut – so könnte man Katy Perry und ihre Musik vermutlich beschreiben; gute Laune ist garantiert. Was dazu eigentlich nicht besonders gut passt, ist der Gangsta-Rap. Und dennoch fanden sich Katy Perry und der Bad Boy Snoop Dogg, der inzwischen seit fast 30 Jahren erfolgreich im Musikgeschäft unterwegs ist, für den Song „California Girls“ zusammen. Der Song erschien 2010 und hielt, was man im Voraus (zumindest von Katy Perry) erwartete: Ein schriller, bunter Video-Clip mit viel Ironie und Lebensfreude. Und Snoop passte da erstaunlicher Weise ziemlich gut rein, wie wir finden. Auch er ist eben Profi und muss sich inzwischen nicht mehr ganz so ernst nehmen, wie vielleicht zu Beginn seiner Karriere.

 

Karel Gott und Bushido

Nicht nur Sido, sondern auch sein Rapper-Kollege Bushido bewies bereits 2008, dass sich auch die deutschen Gangsta-Rapper nicht zu schade sind, um mit Sängern ganz anderer Genres zu kollaborieren. So wurde der Schlager „Für immer jung“ des Sängers Karel Gott, der eine deutschsprachige Coverversion des Alphaville-Liedes „Forever Young“ von 1984 darstellt, erst in der Neuauflage mit Bushido in Deutschland so richtig bekannt. Die Single schaffte es auf Platz 5 der deutschen Single-Charts und brachte in Deutschland sowie in Österreich eine goldene Schallplatte.

 

Robbie Williams und Nicole Kidman

Viele werden beim Namen Nicole Kidman im Zusammenhang mit „Musiker-Kollaborationen“ vielleicht etwas zu stutzen, echte Filmfans wissen aber: Nicole Kidman kann tatsächlich auch ziemlich gut singen. Das bewies sie bereits 2001 in der Musical-Verfilmung „Moulin Rouge“. Und kurz darauf rief der britische Sänger Robbie Williams, der mit 18 BRIT Awards mehr Auszeichnungen als jeder andere britische Künstler und mit 1,6 Millionen an einem einzigen Tag verkaufte Eintrittskarten sogar einen Eintrag im Guinness-Buch der Rekorde besitzt, zum Duett. Da sagte Kidman nicht Nein und so entstand die Neuauflage des Frank-Sinatra-Duetts „Somethin‘ Stupid“, die zum großen Erfolg wurde.

 

Rihanna, Kanye West und Paul McCartney

fotolia.de © Tomasz Zajda (#187010552)

Gleich drei Künstler fanden sich für die letzte Musiker-Kollaboration, die wir hier vorstellen möchten, zusammen: Die Rap-Legende Kanye West, die bereits in diesem Beitrag gepriesene Rihanna und die Beatles-Ikone Paul McCartney. Anfang 2015 nahmen die drei, die alle aus verschiedenen Generationen und Musikrichtungen stammen dem Song „FourFiveSeconds“ auf. Die Single erreichte in mehreren Ländern Platz 1 in den Charts und beweist wieder einmal, dass auch vermeintlich schwierig zusammenzubringende Künstler gemeinsam große Kunst schaffen können, wenn sie es denn nur wollen.

 

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