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today01.03.2026
Chris Lake ist einer der prägendsten Namen im modernen House und Tech House. Der britische DJ und Produzent hat sich seit den frühen 2000er Jahren einen Namen gemacht und zählt heute zu den gefragtesten Acts der elektronischen Tanzmusikszene. Mit seinem unverwechselbaren Sound und zahlreichen Hits hat er sich weltweit eine treue Fangemeinde aufgebaut.
| Künstlername | Chris Lake |
| Bürgerlicher Name | Christopher Lake |
| Genre | House, Progressive House, Tech House |
| Größter Hit | Carry Me Away (feat. Emma Hewitt) |
| Geburtsdatum | 8. August 1982 |
| Geburtsort | Norwich, England |
| Staatsangehörigkeit | Britisch |
| Sternzeichen | Löwe |

Christopher Lake wurde am 8. August 1982 in Norwich, England geboren. Schon früh entwickelte er eine Leidenschaft für elektronische Musik, die ihn nicht mehr loslassen sollte. Mit etwa 15 Jahren zog er nach Schottland, wo er seine musikalischen Fähigkeiten weiter ausbaute. Trotz dieser Lebensphase in Schottland betrachtet sich Lake bis heute als Engländer und ist stolz auf seine Wurzeln.
Seine ersten Schritte in der Musikproduktion machte Lake unter dem Pseudonym Christophe D’Abuc. Ab etwa 2002 begann er, Bootleg-Remixe bekannter Tracks zu veröffentlichen, die in der Underground-Szene schnell für Aufsehen sorgten. Besonders seine Bearbeitungen von “Climbatize” (The Prodigy), “Phat Planet” (Leftfield) und “Sweet Dreams” (Eurythmics) zeigten sein Talent, bekannte Songs in neue, tanzbare Versionen zu verwandeln. Diese frühen Arbeiten legten den Grundstein für seine spätere Karriere und halfen ihm, wichtige Kontakte in der Branche zu knüpfen.
Den großen Durchbruch schaffte Chris Lake in den Jahren 2005 und 2006 mit seiner Single “Changes” featuring Laura V. Der Track wurde sowohl in Großbritannien als auch in den USA ein Hit und erreichte Platz 27 in den UK Single Charts sowie Platz 10 in den US Billboard Hot Dance Airplay Charts. Der Erfolg dieser Single katapultierte Lake in die erste Reihe der House-Produzenten und öffnete ihm die Türen zu internationalen Clubs und Festivals.
Noch erfolgreicher wurde 2007 seine Single “Carry Me Away” mit der Sängerin Emma Hewitt. Der Track eroberte die Spitze der US Billboard Hot Dance Airplay Charts und wurde zu einem der meistgespielten House-Tracks des Jahres. Die emotionale Melodie kombiniert mit Lakes charakteristischem Produktionsstil machte den Song zu einem zeitlosen Klassiker, der auch heute noch auf vielen Webradio-Stationen und in Clubs weltweit gespielt wird. Weitere erfolgreiche Singles wie “If You Knew” featuring Nastala und “Only One” folgten und festigten seinen Status als einer der führenden Produzenten im Progressive House.
Chris Lake ist bekannt für seine Zusammenarbeit mit anderen Künstlern. Eine seiner bekanntesten Kollaborationen entstand 2013 mit Steve Aoki und Tujamo: Der Track “Boneless” wurde zu einem weltweiten EDM-Hit und erreichte in mehreren Ländern die Charts. Die Energie und der mitreißende Drop des Songs machten ihn zu einem Festival-Favoriten und brachten Lake auch außerhalb der reinen House-Szene Aufmerksamkeit.
2010 veröffentlichte er gemeinsam mit Marco Lys das Kollaborations-Album “Cross the Line”, das seine Vielseitigkeit als Produzent unter Beweis stellte. Mit Deadmau5 arbeitete er ebenfalls zusammen und erhielt 2012 seine erste Grammy-Nominierung für dessen Album “4×4=12”. Später gründete Lake die Projekte “Under Construction” mit Fisher und “Anti Up” mit Chris Lorenzo, die beide den modernen Tech House Sound prägten und neue Maßstäbe in der Szene setzten.
2017 markierte einen weiteren wichtigen Meilenstein in Chris Lakes Karriere: Er gründete sein eigenes Label Black Book Records. Mit diesem Schritt sicherte er sich nicht nur künstlerische Unabhängigkeit, sondern schuf auch eine Plattform, um neue Talente zu fördern und seinen eigenen Sound weiterzuentwickeln. Im selben Jahr kuratierte er gemeinsam mit Skrillex die Compilation “HOWSLA”, die verschiedene Facetten der elektronischen Musik vereinte.
Über die Jahre hatte Lake bereits mit seinen Labels Rising Music und Rising Trax Erfahrungen im A&R-Bereich gesammelt und zahlreiche aufstrebende Künstler entdeckt. Mit Black Book Records konnte er diese Vision noch konsequenter umsetzen. Das Label wurde schnell zu einer wichtigen Adresse für qualitativ hochwertigen House und Tech House. Lakes Ansatz, Musik direkt und authentisch zu produzieren, spiegelt sich auch in der Philosophie seines Labels wider.
Nach langer Wartezeit veröffentlichte Chris Lake 2025 sein Album “Chemistry”, sein bislang ambitioniertestes Werk. Das Album entstand weitgehend unabhängig und beinhaltet zahlreiche Kollaborationen mit verschiedenen Künstlern. Es zeigt Lakes Entwicklung als Produzent und seine Fähigkeit, verschiedene Stile und Einflüsse zu einem kohärenten Ganzen zu vereinen. Die Veröffentlichung wurde von Fans und Kritikern gleichermaßen gefeiert und brachte ihm weltweite Chart-Erfolge.
Ein besonderes Highlight war sein Remix von “Galvanize” der Chemical Brothers, der am 29. August 2025 erschien. Lake gelang es meisterhaft, den ikonischen Track in eine moderne, clubtaugliche Version zu verwandeln, ohne den Charakter des Originals zu verlieren. Der Remix wurde sowohl von Fans als auch von Fachleuten hochgelobt und brachte Lake 2025 seine zweite Grammy-Nominierung in der Kategorie “Best Remixed Recording” ein. Diese Anerkennung unterstreicht seine Position als einer der kreativsten und einflussreichsten Remixer der elektronischen Musikszene.
Chris Lakes Musik ist heute auf zahlreichen Streaming-Plattformen und im Internetradio zu hören, wo seine Tracks regelmäßig die Tanzflächen füllen. Sein charakteristischer Sound mit klaren Basslines, minimalistischen aber effektiven Ideen und einem unverkennbaren Groove hat ihn zu einem festen Bestandteil der globalen House-Szene gemacht. Mit seiner Kombination aus technischem Können, musikalischer Vision und unternehmerischem Geist bleibt Chris Lake eine der spannendsten Figuren der elektronischen Tanzmusik.
Wir konnten leider keine Konzerte von Chris Lake finden.
Geschrieben von: RadioMonster.FM
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