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today28.02.2026
Jack Back ist das Underground-Alias des französischen DJ-Superstars David Guetta, mit dem er seine Wurzeln im House und Techno zelebriert. Seit 2018 offiziell bestätigt, steht Jack Back für düstere Club-Sounds fernab des kommerziellen Mainstreams. Mit Hits wie “(It Happens) Sometimes” eroberte das Projekt die Dance-Charts und begeistert Fans elektronischer Musik weltweit.
| Künstlername | Jack Back |
| Bürgerlicher Name | Pierre David Guetta |
| Genre | House, Tech House, Underground Techno |
| Größter Hit | (It Happens) Sometimes |
| Geburtsdatum | 7. November 1967 |
| Geburtsort | Paris, Frankreich |
| Staatsangehörigkeit | Französisch |
| Sternzeichen | Skorpion |

Als David Guetta 2012 erstmals den Namen Jack Back verwendete, ahnte kaum jemand, dass dahinter ein langfristiges künstlerisches Konzept steckte. Der Track “Wild One Two” mit Nicky Romero und Sia trug bereits diese mysteriöse Signatur, doch erst Jahre später sollte sich das Geheimnis lüften. Jack Back war mehr als nur ein Pseudonym – es war Guettas Rückkehr zu seinen musikalischen Anfängen, zu den rauen, ungeschliffenen Sounds der Pariser Clubszene der Neunzigerjahre.
Guetta, der in Paris geboren wurde und dort seine ersten DJ-Sets in kleinen Clubs spielte, hatte sich im Laufe seiner Karriere zum globalen EDM-Superstar entwickelt. Mit Hits wie “When Love Takes Over” und “Titanium” eroberte er die Radiostationen und Mainstream-Charts weltweit. Doch je größer der kommerzielle Erfolg wurde, desto stärker wuchs offenbar sein Bedürfnis, parallel dazu auch seiner ursprünglichen Leidenschaft treu zu bleiben – der Underground-Clubkultur mit ihren hypnotischen Beats und der Energie nächtlicher Raves.
Im September 2018 machte David Guetta sein Geheimnis publik: Jack Back war sein offizielles Alias für Underground-Produktionen. Diese Enthüllung fiel zusammen mit der Veröffentlichung seines siebten Studioalbums “7”, das ein einzigartiges Konzept verfolgte. Das Album war zweigeteilt: Die erste Disc präsentierte poppige, radiofreundliche Tracks mit prominenten Gastsängern, während die zweite Disc komplett unter dem Namen Jack Back lief und zwölf düstere House- und Techno-Tracks enthielt.
Diese klare Trennung war Guettas Antwort auf die Frage, wie man als Künstler beiden Welten gerecht werden kann. Tagsüber der Chart-Stürmer, nachts der Underground-DJ – Jack Back ermöglichte es ihm, ohne kommerziellen Druck zu experimentieren und Musik zu produzieren, die ausschließlich für die Tanzfläche gedacht war. Das “Jack Back Mixtape” wurde zu einem Statement: Hier ging es nicht um Radiohits, sondern um pure Club-Energie.
Trotz seines Underground-Charakters blieb Jack Back nicht unbemerkt. Der Track “(It Happens) Sometimes” kletterte 2018 auf Platz eins der US Billboard Dance Club Songs Charts – ein beeindruckender Erfolg, der bewies, dass auch abseits des Mainstreams große Resonanz möglich ist. Der Song verkörpert perfekt die Jack Back-Ästhetik: treibende Basslines, hypnotische Loops und eine Atmosphäre, die an die großen Momente in dunklen Clubs erinnert.
Weitere Veröffentlichungen folgten kontinuierlich. Tracks wie “Survivor”, “Put Your Phone Down (Low)” und “Supercycle” mit Citizen Kain und Kiko zeigten die stilistische Bandbreite des Projekts. Während Guetta unter seinem bürgerlichen Namen mit Pop-Diven und Rap-Stars kollaborierte, arbeitete Jack Back mit Underground-Produzenten und Techno-Künstlern zusammen. Diese Parallelität wurde zu einem Markenzeichen: zwei Namen, zwei Welten, ein Künstler.
Besonders interessant ist die jüngste Single “Crazy” featuring Amira Eldine aus dem Jahr 2026, die zeigt, dass Jack Back auch nach Jahren noch aktiv ist und weiterentwickelt wird. Das Projekt ist keine einmalige Spielerei, sondern ein fester Bestandteil von Guettas künstlerischem Schaffen geworden.
Jack Back ist nicht nur ein Künstlername, sondern auch ein Label, das Guetta betreibt. Über dieses Label veröffentlicht er nicht nur eigene Produktionen, sondern fördert auch andere Künstler, die eine ähnliche musikalische Vision teilen. Die Philosophie dahinter ist klar: Musik ohne Kompromisse, Sounds für Menschen, die tanzen wollen, nicht für solche, die nur nebenbei hören.
Diese Haltung spiegelt sich auch in Guettas DJ-Sets wider. Wenn er als Jack Back auftritt, spielt er in kleineren Clubs oder auf speziellen Festival-Bühnen, die dem Underground gewidmet sind. Die Anonymität, die das Alias ursprünglich bot, ist zwar mittlerweile aufgehoben, doch die künstlerische Freiheit bleibt bestehen. Jack Back-Sets sind länger, experimenteller und weniger auf Hits ausgerichtet als seine Auftritte unter dem Namen David Guetta.
Jack Back steht exemplarisch für einen Trend in der elektronischen Musik: Etablierte Künstler, die unter Pseudonymen zu ihren Wurzeln zurückkehren. Was bei Guetta besonders bemerkenswert ist, ist die Konsequenz, mit der er beide Identitäten pflegt. Während andere DJs zwischen kommerziell und Underground schwanken, hat Guetta eine klare Trennung geschaffen, die beiden Seiten gerecht wird.
Die Tatsache, dass Jack Back auch Jahre nach der offiziellen Enthüllung noch neue Musik veröffentlicht, zeigt, dass es sich nicht um ein kurzlebiges Marketingkonzept handelt. Es ist eine echte künstlerische Notwendigkeit, ein Ventil für die kreative Energie, die im Mainstream-Geschäft keinen Platz findet. Für Fans elektronischer Musik bedeutet das: Wer Jack Back hört, erlebt David Guetta in seiner pursten Form – ohne Kompromisse, ohne Pop-Politur, nur mit der Liebe zur Musik, die ihn einst zum DJ werden ließ.
Das Projekt hat bewiesen, dass Underground und Mainstream sich nicht ausschließen müssen. Im Gegenteil: Die Existenz von Jack Back macht David Guetta als Künstler kompletter und glaubwürdiger. Es zeigt, dass hinter dem globalen Superstar immer noch der Pariser Club-DJ steckt, der nachts die Menge zum Tanzen bringt – egal ob im ausverkauften Stadion oder im intimen Club, ob im Radio oder im Streaming-Programm eines spezialisierten Internetradios für elektronische Musik.
Wir konnten leider keine Konzerte von Jack Back finden.
Geschrieben von: RadioMonster.FM
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