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Dance Webradio.

Über die elektronische Musik im Radio

Auf den Dance Stream verbinden wir die besten Musikstile aus dem elektronischen Bereich zu einem abwechslungsreichen Musikmix.

Einst sprach ein sehr berühmter Frosch den wegweisenden Satz: „Also das Allerschönste was Füße tun können ist: Tanzen!“. Unser Dance Stream bringt dir dafür das perfekte Club-Gefühl: Dance, House, EDM und Electro. Auch wenn Du eher nicht auf „Techno-Gedöns“ stehst, sind wir uns sicher, dass Du Dich vor Ohrwürmern nicht retten können wirst, denn Clean Bandits Platin-Hit „Rather be“ kommt nicht von ungefähr. Viele Ü30er haben damals zudem stundenlang Musikfernsehen geschaut, denn „It's my life“ sagte damals mancher „Mr. Vain“, wenn die Angebetete fragte: „What is love?“. Auch für Euch Dancefloor-Profis haben wir also das ein oder andere 90er Jahre Eurodance-Bonbon dabei.

Der Ursprung der elektronischen Musik

Und seien wir mal ehrlich: Ein bisschen Techno steckt in jedem von uns. Begonnen hat es in der Mitte der 1970 Jahre, als Gruppen der sogenannten Krautrock-Szene dazu übergingen, die technischen Neuerungen in der Elektronik zu nutzen. Deutsche Bands - in Amerika verächtlich „Krauts“ von Sauerkraut-Fresser genannt - wie „Can“, „Guru Guru“ oder das junge „Kraftwerk“ setzen gezielt Verzerrer ein, um eine neue Art Sound zu kreieren. Zwar stand bei ihnen der Rock 'n Roll noch im Vordergrund, doch schon bald verlagerte sich der Schwerpunkt von der hand-made Music zur rein elektronischen Variante.

1974 schufen Ralf Hütter und Florian Schneider mit der Platte „Autobahn“ den ersten großen Meilenstein der elekronischen Musik, sozusagen „Freie Fahrt“ für die Elektronik. Die Gruppe Kraftwerk wurde zum Sinnbild die neue Art Musik zu machen. Den großen Durchbruch schaffte die "Musik aus der Retorte" durch die Platte „Trans Europa Express“ von Kraftwerk.

New Yorker Underground

1977 setzte dieser legendäre Zug dank des Hip-Hop-Gurus Afrika Bambaataa zum Sprung über den großen Teich an, denn ab diesem Zeitpunkt spielte man in den New Yorker Underground-Clubs den unverkennbaren Bum-Tchak-Bumbum-Tchak-Beat der bis heute allen Hits eigen ist. Zunehmend wurde es wichtig, die Musik auch entsprechend zu vermarkten. Was ließe sich dafür besser gebrauchen, als den Electro-Musiker das Aussehen von elektronischen Musikern zu geben. Live-Auftritte in Roboter-Kostümen transformierten Kraftwerk zur Mensch-Maschine, die „(Wir sind...) Die Roboter“ und „Das Model“ zum Besten gaben. Dennoch blieben rein elektronische Bands eher die Ausnahme und ein Geheimtipp der Club-Szene.

Die 80er und der Syntheziser

Zu Beginn der 1980er Jahre entwickelte sich die instrumentelle Musik dahin gehend, dass der Syntheziser das neue Spielzeug wurde. Musik-Genres wie New Wave, Funk und Hip-Hop, die weiterhin auf Schlagzeug und E-Gitarre setzten, kamen ohne den Sound aus der Elektro-Orgel nicht aus. Auch weitere synthetisch verzerrte Töne von Trennschleifer, Glockenspiel und Co. wurden Bestandteile der Musik.

Neuer Wind für Europa kam in 1980ern von der Insel. Still und leise entstand dort eine Szene, deren Macht die 80er bis zum Ende hin bestimmte: der Synthie Pop. Britische Bands wie Depeche Mode, OMD, Eurythmics und Visage sind nur die bekanntesten Vertreter dieses Musikstile. Ihre Lieder waren tanzbar, die Texte einprägsam und oftmals wider Erwarten tiefsinnig, wenn auch depressiv.

Black Music aus den USA

Während dessen setzten sich in Amerika die Anfänge des Hip-Hop aus den 70ern fort und die Black Music wurde dort zu dem, was Synthie bei uns war: eine Möglichkeit für alle aus dem Alltag zu entfliehen, die von der Angst vor dem Atomkrieg und der zunehmenden Kluft zwischen arm und reich genug hatten. Der Sprechgesang mit zunehmend sozialkritischen Texten, die mitreißenden Beats vom Drumcomputer kreiert und die Fähigkeit eines guten DJs alles zu einem Sound zu verbinden, bei dem kein Bein ruhig bleiben kann, brachten den Hip Hop aus den Clubs auf die Straßen und von dort in die Köpfe das Kontinents.

Je besser die Mikroelektronik wurde und je leistungsfähiger die Computer, desto bessere Musik konnte sich entwickeln. Die Anzahl der Instrumente nahm ab, dafür wurden die Rhythmen zunehmend schneller, parallel zur schneller werdenden Gesellschaft. Techno mit seinen schier unzähligen Härtegraden und Ausrichtungen war Ende der 1980er Jahre der neue Trend. Schrill, schnell, laut war die Devise, denn schnelle Bewegungen zur Musik sorgen für Trance-ähnliche Zustände. Wie massentauglich diese Art der Musik war, konnte man daran erkennen, dass seit 1989 jährlich mehr Leute nach Berlin zur Love Parade und ähnlichen Festivals pilgerten und sich mehrere Tage lange die Seele aus den Beinen tanzten.

Die Vielfalt der elektronischen Musik

Nach dem Motto: „Wichtig ist, was hinten rauskommt“, wurden in den 90er Jahren die Musikstile zunehmend vermischt. So entstand in Europa die Variante das Eurodance, bei dem z.B. der Rap des Hip Hop mit dem Synthie-Beat des House verknüpft wurden. Wenn Mann rappt und Frau singt ist eine vordere Platzierung in den Charts quasi vorprogrammiert. Snap!, Culture Beat und 2Unlimited sind nur einige der Blüten dieser Epoche.

Mittlerweile gibt es mehr als 70 verschiedene Musikstile die ihrer Ursprünge in der Elektronik haben. Viele unterscheiden sich nur darin, wann ein Hi-Hat-Chak zusätzlich eingebaut oder weggelassen oder wann ein Bass-Bum um eine 32stel Note verschoben wird. Gemeinsam ist allen, dass sie uns zum Tanzen einladen, ins Ohr gehen und aus dem Hirn nicht wieder herauswollen. Wie sonst ist zu erklären, dass 30 Jahre nach Snap! „The Power“ immer noch als Werbejingle dienen kann. Heutzutage begeistern DJs wie Calvin Harris, David Guetta oder Bab Sinclar die Leute mit ihren einprägsamen Rhythmen, Bässen und coolen Soundeffekten wie Fade-outs im Millisekundenbereich oder durch Zusammenarbeit mit Künstlern verschiedenster anderer Musikstile. Unser Dance Stream umfasst damit satte drei Jahrzehnte an bester elektronischer Musik.

Und das Beste am Ganzen: Mit unserer Musikwunsch-Funktion bestimmst Du zu jeder Tageszeit, welcher energiegeladene Hit über den Äther laufen soll. Sei Du Afrika Bambaataa, David Guetta oder Avicii. Unser vollautomatischer Webradio DJ nimmt Deinen Wunsch rund um die Uhr entgegen - denn, bei uns bist DU unser DJ und somit auch Musikchef!

 

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