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today01.03.2026
Regina, geboren als Regina Marie Cuttita in Brooklyn, New York, ist eine US-amerikanische Sängerin, die Mitte der 1980er Jahre mit ihrem Dance-Pop-Hit „Baby Love” internationale Bekanntheit erlangte. Ihre Karriere begann in der New Wave-Szene New Yorks, bevor sie als Solo-Künstlerin einen spektakulären Charterfolg feierte. Trotz weiterer Veröffentlichungen blieb „Baby Love” ihr größter kommerzieller Durchbruch.
| Künstlername | Regina |
| Bürgerlicher Name | Regina Marie Cuttita |
| Genre | Pop, Dance, R&B, Funk, New Wave |
| Größter Hit | Baby Love |
| Geburtsdatum | ca. 1962 |
| Geburtsort | Brooklyn, New York, USA |
| Staatsangehörigkeit | Amerikanisch |
| Markenzeichen | Kraftvolle, melodische Stimme mit Madonna-ähnlichem Klang |

Regina Marie Cuttita wuchs in Brooklyn auf und entdeckte früh ihre Leidenschaft für Musik und Performance. Sie studierte Theater am Marymount Manhattan College und tauchte Ende der 1970er Jahre in die pulsierende New Wave-Szene New Yorks ein. Gemeinsam mit dem Schlagzeuger Stephen Bray, der später als Produzent für Madonna bekannt werden sollte, gründete sie die Band Regina Richards and Red Hot.
Die Band etablierte sich schnell in legendären Clubs wie CBGB, Max’s Kansas City und Irving Plaza, wo sie mit ihrer energiegeladenen Mischung aus New Wave und Pop-Rock für Aufsehen sorgte. 1981 unterzeichneten sie einen Vertrag bei A&M Records und veröffentlichten ihr selbstbetiteltes Album sowie die Singles „Tyger” und „Don’t Want You Back”. Trotz der lebendigen Live-Auftritte und der Unterstützung durch ein Major-Label blieb der kommerzielle Durchbruch aus. Die Verkaufszahlen enttäuschten, und die Band löste sich schließlich auf.
Nach dem Ende von Red Hot konzentrierte sich Regina auf das Songwriting und arbeitete intensiv mit ihrem ehemaligen Bandkollegen Stephen Bray zusammen. Bray hatte mittlerweile begonnen, mit Madonna zu arbeiten, und Regina half bei verschiedenen Demo-Aufnahmen. Diese kreative Partnerschaft sollte sich als entscheidend für ihre Karriere erweisen.
1986 schrieben Regina, Stephen Bray und Mary Kessler gemeinsam den Song „Baby Love”. Ursprünglich war vorgesehen, dass Madonna oder eine andere etablierte Künstlerin den Song aufnehmen würde. Madonna lehnte jedoch ab, und Reginas Label bestand darauf, dass sie selbst die Vocals übernehmen sollte. Diese Entscheidung erwies sich als Glücksgriff und katapultierte Regina in die Charts.
„Baby Love” wurde 1986 veröffentlicht und entwickelte sich zu einem phänomenalen Erfolg. Der Song erreichte Platz 10 in den US Billboard Hot 100 und eroberte zwei Wochen lang die Spitze der US Dance Club Songs Charts. Auch international schlug der Track ein: In Kanada erreichte er Platz 20, in Frankreich Platz 30 und selbst in Großbritannien schaffte er es auf Platz 50 der Charts. In den US R&B Charts kletterte „Baby Love” bis auf Position 30.
Der Sound des Songs war charakteristisch für die Mitte der 1980er Jahre – eine perfekte Mischung aus Dance-Pop, R&B und Funk-Elementen, produziert mit dem typischen Glanz jener Ära. Reginas Stimme wurde häufig mit der von Madonna verglichen, was nicht überraschend war, da beide mit Stephen Bray zusammenarbeiteten. Allerdings beschrieben viele Kritiker Reginas Gesang als melodischer und kraftvoller, mit einer gewissen Süße, die sie von anderen Künstlerinnen ihrer Zeit unterschied.
Das dazugehörige Album „Curiosity” erschien ebenfalls 1986 und enthielt neben „Baby Love” weitere Dance-orientierte Tracks. Die zweite Single „Beat of Love (Remix)” schaffte es auf Platz 40 der US Dance Charts, konnte aber nicht an den Erfolg des Vorgängers anknüpfen. Dennoch etablierte sich Regina als feste Größe in der Clubszene, wo ihre Musik regelmäßig auf Internetradio-Sendern und in Diskotheken gespielt wurde.
Nach dem Erfolg von „Baby Love” versuchte Regina, ihre Karriere mit weiteren Singles voranzutreiben. 1988 erschien „Extraordinary Love”, das Platz 11 in den US Dance Club Songs erreichte und zeigte, dass sie in der Clubszene weiterhin relevant war. Allerdings blieb ein weiterer Crossover-Hit in den Pop-Charts aus.
1990 folgte die Single „Track You Down”, die jedoch kommerziell enttäuschte und außerhalb der Charts blieb. Für dasselbe Jahr war ein neues Album mit dem Titel „Best Kept Secret” geplant, das jedoch nie veröffentlicht wurde. Die genauen Gründe dafür sind nicht vollständig bekannt, aber es wird vermutet, dass Label-Entscheidungen und veränderte Marktbedingungen eine Rolle spielten.
In den späten 1980er Jahren war Regina auch außerhalb der Musik öffentlich präsent. Sie wirkte in Anti-Drogen-Werbespots mit, unter anderem zusammen mit der Figur McGruff the Crime Dog, was ihr Image als verantwortungsbewusste Künstlerin stärkte. Nach 1993 zog sich Regina weitgehend aus dem Musikgeschäft zurück, und es sind keine größeren musikalischen Aktivitäten mehr bekannt.
Obwohl Regina oft als One-Hit-Wonder bezeichnet wird, hinterließ sie einen bleibenden Eindruck in der Dance- und Pop-Musik der 1980er Jahre. „Baby Love” bleibt ein Klassiker jener Ära und wird bis heute in Streaming-Diensten, auf Webradio-Stationen und in Retro-Playlists gespielt. Lange Zeit war der Song digital schwer erhältlich, was bei Fans für Frustration sorgte, doch mittlerweile ist er auf den meisten Plattformen zugänglich.
Die Zusammenarbeit mit Stephen Bray verband Regina untrennbar mit der Madonna-Ära der 1980er Jahre, und die Ähnlichkeiten in Produktion und Gesangsstil wurden oft diskutiert. Während Madonna zur globalen Ikone aufstieg, blieb Regina ein faszinierendes Beispiel dafür, wie ein einzelner Song eine Künstlerin definieren kann. Ihre kraftvolle Stimme und die eingängigen Melodien ihrer Musik haben sich in das kollektive Gedächtnis der 80er-Jahre-Popkultur eingebrannt.
Heute lebt Regina zurückgezogen, und über ihr aktuelles Leben ist wenig bekannt. Ihr musikalisches Erbe jedoch lebt weiter, besonders bei Fans von 80er-Jahre-Dance-Pop, die ihre Musik schätzen und „Baby Love” als zeitlosen Klassiker feiern. Die Geschichte von Regina zeigt, wie ein perfekter Moment, der richtige Song und die passende Produktion einen Künstler für immer in der Musikgeschichte verankern können.
Wir konnten leider keine Konzerte von Regina finden.
Geschrieben von: RadioMonster.FM
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