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today01.03.2026
Breakfast Club war eine US-amerikanische Pop- und Dance-Band aus New York City, die Ende der 1970er Jahre gegründet wurde und mit ihrem Hit „Right On Track” 1987 internationale Erfolge feierte. Die Band, in der zeitweise auch Madonna als Schlagzeugerin mitwirkte, prägte den Sound der späten 80er Jahre mit eingängigen Melodien und tanzbaren Beats. Nach einer längeren Pause meldete sich die Gruppe 2016 mit neuem Material zurück.
| Künstlername | Breakfast Club |
| Mitglieder | Dan Gilroy, Ed Gilroy, Gary Burke, Stephen Bray, Paul Kauk |
| Genre | Pop, Dance-Pop, New Wave, Synth-Pop |
| Größter Hit | Right On Track |
| Gründungsjahr | 1979 |
| Land | Vereinigte Staaten |

Die Geschichte von Breakfast Club begann in der pulsierenden Musikszene New Yorks gegen Ende der 1970er Jahre. Die Brüder Dan und Ed Gilroy gründeten die Band mit dem Ziel, den aufkommenden New-Wave-Sound mit tanzbaren Pop-Elementen zu verbinden. In den frühen Tagen der Formation durchlief die Besetzung mehrere Wechsel, wobei verschiedene Musiker ihre kreativen Spuren hinterließen. Besonders bemerkenswert war die Beteiligung von Madonna, die damals noch am Anfang ihrer Karriere stand und als Schlagzeugerin bei Breakfast Club mitwirkte. Die spätere Pop-Ikone war romantisch mit Dan Gilroy verbunden und sammelte in dieser Zeit wichtige Erfahrungen, bevor sie sich entschied, ihren eigenen Weg als Solokünstlerin zu gehen.
Neben Madonna waren in den wechselnden Besetzungen auch Angie Smit am Bass sowie Gary Burke und Stephen Bray zu hören. Letzterer sollte später nicht nur als Schlagzeuger, sondern auch als Songwriter und Produzent eine wichtige Rolle spielen. Die Band experimentierte mit verschiedenen Sounds und entwickelte allmählich ihren charakteristischen Stil, der funkige Rhythmen mit synthesizer-lastigen Arrangements verband. Diese kreative Phase legte den Grundstein für die späteren Erfolge der Gruppe.
Mitte der 1980er Jahre hatte sich die Besetzung von Breakfast Club stabilisiert. Dan Gilroy übernahm fest die Position des Leadsängers, während sein Bruder Ed ausschließlich Gitarre spielte. Zusammen mit Gary Burke am Bass, Stephen Bray am Schlagzeug und Paul Kauk an den Keyboards fand die Band zu ihrer endgültigen Form. 1984 veröffentlichte die Gruppe ihre erste Single „Rico Mambo”, die jedoch zunächst keine nennenswerten Chart-Erfolge verzeichnen konnte. Doch die Band ließ sich davon nicht entmutigen und arbeitete weiter an ihrem Sound.
Der große Durchbruch kam schließlich 1987 mit der Veröffentlichung ihres selbstbetitelten Debütalbums. Die Auskopplung „Right On Track” entwickelte sich zu einem massiven Hit und erreichte Platz 7 der US-Billboard-Hot-100-Charts. Der Song wurde auch in den Dance-Charts ein großer Erfolg und kletterte dort ebenfalls auf Platz 7. International konnte die Single besonders in Australien punkten, wo sie bis auf Platz 4 stieg. Auch in Kanada erreichte der Song mit Platz 19 eine respektable Position. Die professionelle Produktion durch Jimmy Iovine und das eingängige Musikvideo, das von Jeff Stein inszeniert wurde, trugen maßgeblich zum Erfolg bei. Stein war bereits durch seine Arbeit an der legendären Who-Dokumentation „The Kids Are Alright” bekannt und verlieh dem Video eine besondere visuelle Qualität.
Nach dem Erfolg von „Right On Track” veröffentlichte Breakfast Club weitere Singles aus ihrem Debütalbum. „Kiss and Tell” erreichte Platz 48 in den USA, konnte aber nicht an den Erfolg des Vorgängers anknüpfen. Interessanter gestaltete sich die Entwicklung von „Never Be the Same”, das zwar in den Hauptcharts keine hohe Platzierung erreichte, aber in den US-Dance-Charts bis auf Platz 8 kletterte. Dies zeigte, dass die Band besonders in der Clubszene eine treue Anhängerschaft hatte. Die Musik von Breakfast Club lief häufig im Radio und wurde auch von verschiedenen Streaming-Diensten aufgegriffen, was der Band half, ihre Reichweite zu vergrößern.
Der Erfolg des Debütalbums blieb nicht unbemerkt. Bei den Grammy Awards 1988 wurde Breakfast Club in der prestigeträchtigen Kategorie „Best New Artist” nominiert. Obwohl die Band den Award nicht gewinnen konnte – der Preis ging an Jody Watley – war die Nominierung allein schon eine bedeutende Anerkennung ihrer künstlerischen Leistung. Die Band hatte sich innerhalb kurzer Zeit von einem Underground-Projekt zu einer ernstzunehmenden Größe in der amerikanischen Popmusik entwickelt.
Ermutigt durch den Erfolg ihres Debüts machte sich Breakfast Club daran, ein zweites Album aufzunehmen. Die Aufnahmen fanden um 1988 statt, und die Band investierte viel kreative Energie in das Projekt. Doch das Schicksal meinte es nicht gut mit der Gruppe. Das Label MCA lehnte das fertige Album ab und weigerte sich, es zu veröffentlichen. Diese Entscheidung war ein schwerer Schlag für die Band und ihre Moral. Trotzdem versuchte Breakfast Club, weiter aktiv zu bleiben. 1988 veröffentlichten sie noch eine Coverversion des Beatles-Klassikers „Drive My Car” für den Soundtrack des Films „License to Drive”. Auch die Single „Expressway to Your Heart” erschien in diesem Jahr, konnte aber keine nennenswerten Chart-Erfolge mehr erzielen.
Die Ablehnung des zweiten Albums durch das Label und die ausbleibenden weiteren Hits führten schließlich dazu, dass sich die Band auflöste. Nach 1988 war es still um Breakfast Club geworden. Die Mitglieder gingen eigene Wege: Dan Gilroy betätigte sich unter anderem als Schauspieler in Familienproduktionen wie „Mother Goose Rock ‘n’ Rhyme” und „Mrs. Piggle-Wiggle”. Stephen Bray konzentrierte sich auf seine Arbeit als Songwriter und Produzent und arbeitete unter anderem mit Madonna zusammen, mit der er bereits aus den frühen Tagen von Breakfast Club verbunden war.
Nach über drei Jahrzehnten der Stille meldete sich Breakfast Club überraschend zurück. 2016 erschien die EP „Percolate”, die Material aus den unveröffentlichten Aufnahmen des zweiten Albums von 1988 enthielt. Für langjährige Fans war dies eine willkommene Gelegenheit, endlich zu hören, was damals im Studio entstanden war. Die Veröffentlichung weckte neues Interesse an der Band und zeigte, dass die Musik von Breakfast Club auch nach so langer Zeit noch relevant war.
Die Band begnügte sich nicht damit, nur altes Material zu veröffentlichen. In den folgenden Jahren arbeiteten die Mitglieder an neuen Songs. 2022 erschien die Single „Could We Not Stop Dancing?”, gefolgt von „Fantasy Street” im Jahr 2023. Diese neuen Veröffentlichungen zeigten, dass Breakfast Club auch im 21. Jahrhundert noch kreativ aktiv ist und ihren charakteristischen Sound weiterentwickelt hat. Die Musik der Band findet heute auch über Internetradio und verschiedene Online-Plattformen ihr Publikum, was einer neuen Generation von Hörern ermöglicht, die eingängigen Melodien und tanzbaren Beats zu entdecken. Die Wiedervereinigung bewies, dass gute Popmusik zeitlos ist und dass die kreative Chemie zwischen den Bandmitgliedern auch nach langer Pause noch funktioniert.
Wir konnten leider keine Konzerte von Breakfast Club finden.
Geschrieben von: RadioMonster.FM
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