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Der 1957 in Wien geborene Johann „Hans“ Hölzel, bekannt als Falco, war einer der erfolgreichsten österreichischen Musiker aller Zeiten. Mit „Rock Me Amadeus“ schaffte er den einzigen deutschsprachigen Nummer-eins-Hit in den USA und prägte die Musiklandschaft nachhaltig.
| Künstlername | Falco |
| Bürgerlicher Name | Johann Hölzel |
| Genre | Pop, Rock |
| Größter Hit | Rock Me Amadeus |
| Geburtsdatum | 19. Februar 1957 |
| Geburtsort | Wien, Österreich |
| Todesdatum | 6. Februar 1998 |
| Sterbeort | Puerto Plata, Dominikanische Republik |
| Staatsangehörigkeit | Österreichisch |
| Sternzeichen | Wassermann |
| Markenzeichen | Schrägkappe |

Schon früh zeigte sich bei Johann Hölzel ein großes musikalisches Talent. In einfachen Verhältnissen aufgewachsen, wurde ihm mit füNF Jahren ein absolutes Gehör attestiert. Inspiriert von der Musik von Elvis Presley und den Beatles, begann er, Klavier zu spielen. Kurz darauf gründete er die Band „Umspannwerk“ und ging nach Berlin, um seine Karriere als Jazz-Musiker zu verfolgen. Dort benannte er sich nach dem DDR-Skispringer Falko Weißpflog um und änderte den Namen später zu Falco. Zurück in Wien spielte er in verschiedenen Bands, bis schließlich Plattenfirmen auf ihn aufmerksam wurden.
Falcos Debüt-Single „That Scene“ erreichte bereits Platz 11 in den heimischen Charts. 1981 feierte er mit „Der Kommissar“ einen internationalen Durchbruch, der sich zu einem beliebten Dance-Hit entwickelte. Sein drittes Album„Falco 3“ brachte ihm mit „Rock Me Amadeus“ weltweite Anerkennung, den er als erster deutschsprachiger Künstler an die Spitze der US-Charts brachte. Die Diskussionen um den Hit „Jeanny“ verstärkten seinen Ruhm weiter.
Nach den Höhenflügen folgte der Druck, und Falco zog sich zeitweise ins Private zurück. „Wiener Blut“ entsprach nicht den Erwartungen, jedoch gelang ihm 1992 mit „Nachtflug“ ein Comeback. Mitte der Neunziger adaptierte er einen technoiden Stil mit Titeln wie „Mutter, der Mann mit dem Koks ist da“. Trotz der Probleme blieb er dem Musikgeschäft verbunden, bis sein Leben 1998 bei einem Autounfall tragisch endete.
Nach Falcos Tod erschienen mehrere postume Veröffentlichungen, darunter das erfolgreiche Album „Out of the Dark (Into the Light)“. Im Gedenken an seinen Einfluss auf die Musik wurden Tribute-Alben und Neuauflagen herausgebracht. Sein künstlerisches Vermächtnis lebt durch Fernsehdokumentationen, ein Musical in Wien und regelmäßige Airplays im Online Radio weiter.
Wir konnten leider keine Konzerte von Falco finden.
Geschrieben von: admin
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