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today28.02.2026
Eli Preiss, mit bürgerlichem Namen Elisabeth Preiss, ist eine österreichische Sängerin und Rapperin, die mit ihrer Mischung aus deutschsprachigem Hip Hop, R&B und Pop die Musikszene erobert hat. Die auf Zypern geborene Künstlerin wuchs in Kärnten und Wien auf und entwickelte einen unverwechselbaren Sound, der persönliche Ehrlichkeit mit modernen Beats verbindet. Mit Songs wie “Danke Mami” und “Nimmasatt” hat sie sich als eine der spannendsten Newcomerinnen im deutschsprachigen Raum etabliert.
| Künstlername | Eli Preiss |
| Bürgerlicher Name | Elisabeth Preiss |
| Genre | Deutschsprachiger Hip Hop, R&B, Pop |
| Größter Hit | Danke Mami |
| Geburtsdatum | 9. November 1998 |
| Geburtsort | Zypern |
| Wohnort | Wien, Österreich |
| Staatsangehörigkeit | Österreichisch |
| Sternzeichen | Skorpion |
| Markenzeichen | Ehrliche, introspektive Texte, Gaming-Ästhetik in Videos |

Elisabeth Preiss wurde am 9. November 1998 auf Zypern geboren, als Tochter eines Bulgaren. Ihre Kindheit verbrachte sie zunächst in Kärnten, wo sie früh mit R&B-Musik in Berührung kam. Ihre ältere Schwester spielte eine entscheidende Rolle bei ihrer musikalischen Sozialisation und machte sie mit Künstlerinnen und Künstlern wie Destiny’s Child, Justin Timberlake und Christina Aguilera bekannt. Diese frühen Einflüsse sollten ihren späteren Stil maßgeblich prägen und die Grundlage für ihre Liebe zu melodiösen, gefühlvollen Klängen legen.
Mit zwölf Jahren zog die Familie nach Wien, was für die junge Elisabeth einen wichtigen Wendepunkt darstellte. In der österreichischen Hauptstadt knüpfte sie erste Kontakte zur lokalen Musikszene und lernte Produzenten kennen, darunter Mitglieder der Boloboys-Crew. Diese Begegnungen ebneten den Weg für ihre spätere Karriere. Schon als Kind war Eli musikalisch aktiv, schrieb erste Songs und sammelte Erfahrungen in verschiedenen musikalischen Projekten, von Musicals bis hin zu Indie-Bands.
Eli Preiss startete ihre professionelle Karriere 2018 mit der Debütsingle “I Want You to Know”, die noch auf Englisch veröffentlicht wurde. Zu diesem Zeitpunkt orientierte sie sich stark an internationalen Vorbildern und suchte noch nach ihrer eigenen künstlerischen Identität. Die Veröffentlichung ihrer ersten EP im selben Jahr markierte den offiziellen Einstieg in die Musikbranche, auch wenn der große Durchbruch noch auf sich warten ließ.
Der entscheidende Wandel kam um 2020, als Eli begann, auf Deutsch zu singen. Die Single “Noch Down?” markierte diesen Stilwechsel und erregte in der österreichischen Underground-Szene erste Aufmerksamkeit. Inspiriert wurde diese Entscheidung unter anderem durch einen Auftritt des deutschen Rappers RIN, der ihr zeigte, dass emotionale und introspektive Texte auch in deutscher Sprache authentisch wirken können. Diese Erkenntnis befreite sie von ihren anfänglichen Zweifeln und ermöglichte es ihr, ihre persönlichen Geschichten direkter zu erzählen.
In den folgenden Jahren veröffentlichte Eli eine Reihe von EPs, die ihre künstlerische Entwicklung dokumentieren: “Moodswings” (2020), “F.E.L.T.” (2021) und “Wie ich bleib” (2021). Diese Veröffentlichungen zeigten eine Künstlerin, die zunehmend ihren eigenen Sound fand und sich nicht scheute, persönliche Themen wie Selbstzweifel, familiäre Beziehungen und gesellschaftliche Erwartungen anzusprechen.
Das Jahr 2022 brachte mit dem Studioalbum “Lvl Up” den kommerziellen Durchbruch. Das Album vereinte alle Elemente, die Elis Musik ausmachen: ehrliche Texte, moderne Produktionen mit Trap- und Future-Beats sowie eine einzigartige Mischung aus Verletzlichkeit und Selbstbewusstsein. Songs wie “Slide” und “Wein in Wien” wurden zu Favoriten ihrer wachsenden Fanbase und etablierten sie als feste Größe im deutschsprachigen Hip Hop und R&B.
Besonders der Song “Danke Mami” entwickelte sich zu einem ihrer bekanntesten Tracks. In diesem emotionalen Stück bedankt sich Eli bei ihrer Mutter und thematisiert ihre familiären Beziehungen auf eine Weise, die viele Hörerinnen und Hörer tief berührte. Die Authentizität und Verletzlichkeit, mit der sie persönliche Erfahrungen teilt, wurde zu ihrem Markenzeichen und unterscheidet sie von vielen anderen Künstlerinnen ihrer Generation.
Ein weiterer wichtiger Erfolg war die Kollaboration “Nimmasatt” mit dem Rapper Makko, die ihre Reichweite nochmals vergrößerte. Auch Songs wie “Glühheisse Wüste” und “Was ist der Prei$$” zeigten ihre Vielseitigkeit und Fähigkeit, verschiedene Stimmungen und Themen musikalisch umzusetzen. Ihre Musik wird regelmäßig im Internetradio gespielt und erreicht ein breites Publikum über verschiedene Streaming-Plattformen.
Eli Preiss unterschreibt bei Mom I Made It, einem Sublabel von Universal Music, das ihre Veröffentlichungen vertreibt. Diese Partnerschaft ermöglichte ihr größere künstlerische Freiheit bei gleichzeitiger professioneller Unterstützung. Ihr musikalischer Stil bewegt sich zwischen deutschsprachigem Hip Hop, R&B und Pop, wobei sie Elemente aus Gaming-Kultur, Retro-Ästhetik und futuristischen Sounds einbindet.
Thematisch beschäftigt sich Eli in ihren Texten mit Selbstfindung, Unsicherheit, Geschlechterrollen und Sexismus. Sie scheut sich nicht, über ihre eigenen Schwächen zu sprechen, etwa über ihr Leben mit ADHS, das sie in Interviews offen thematisiert. Diese Ehrlichkeit schafft eine besondere Verbindung zu ihrem Publikum, das sich in ihren Texten wiedererkennt. Ihre Songs sind oft introspektiv, aber nie selbstmitleidig, sondern zeugen von einer Künstlerin, die ihre Erfahrungen verarbeitet und daraus Kraft schöpft.
Visuell zeichnet sich Eli durch eine starke, eigenständige Ästhetik aus. Ihre Musikvideos sind sorgfältig konzipiert und verbinden oft Gaming-Referenzen mit künstlerischen Elementen. Diese visuelle Sprache, die zwischen Retro und Zukunft pendelt, unterstreicht ihre musikalische Identität und macht ihre Kunst zu einem Gesamterlebnis, das über reine Musik hinausgeht.
2023 veröffentlichte Eli Preiss ihr zweites Studioalbum “b.a.d.”, das ihre künstlerische Reife weiter unter Beweis stellte. Im selben Jahr wurde ihr Talent auch offiziell anerkannt: Sie erhielt den Bunte New Faces Award Music in der Kategorie Best Newcomer, eine bedeutende Auszeichnung, die ihr Potenzial und ihren Einfluss auf die deutschsprachige Musikszene würdigte.
Ihr drittes Studioalbum “Fuck (ich liebe dich)” erschien 2024 und zeigte eine Künstlerin, die sich kontinuierlich weiterentwickelt, ohne ihre Wurzeln zu vergessen. Das Album vereint die Widersprüche, die auch Elis Persönlichkeit ausmachen: Härte und Zärtlichkeit, Selbstzweifel und Selbstbewusstsein, Rebellion und Verletzlichkeit. Mit jedem Release festigt sie ihre Position als eine der interessantesten Stimmen ihrer Generation.
Eli Preiss lebt und arbeitet weiterhin in Wien, wo sie Teil einer lebendigen Musikszene ist. Ihre Musik erreicht Fans über verschiedene Kanäle, von klassischem Radio über Webradio bis hin zu modernen Streaming-Diensten. Mit ihrer Mischung aus persönlichen Texten, modernen Produktionen und einer unverwechselbaren visuellen Identität hat sie sich einen festen Platz in der deutschsprachigen Musiklandschaft erarbeitet und verspricht auch in Zukunft spannende musikalische Entwicklungen.
Geschrieben von: RadioMonster.FM
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