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Sido – Steckbrief, Songs & Konzerte

today13.09.2018 84

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Im Jahr 2004 erlangte der Berliner Rapper Sido durch seine Single „Mein Block“ nationale Bekanntheit. Nach einer musikalischen Neuorientierung erobern seine Lieder regelmäßig vordere Plätze in den deutschen Charts.

Anfänge als Rüpel-Rapper

Geboren wurde Sido am 30. November 1980 als Paul Hartmut Würdig in Berlin. Dass der Junge aus dem Ost-Berliner Viertel Prenzlauer Berg einmal solch durchschlagenden Erfolg als Musiker, Schauspieler und Moderator haben würde, damit war zu Beginn seiner Karriere nicht zu rechnen. Mit Rapmusik kam er als 13-Jähriger in Berührung und trat weniger Jahre später als Jugendlicher regelmäßig bei so genannten Open Mic Sessions in Kreuzberg auf. Kurz darauf gründete er gemeinsam mit einigen Freunden die Crew „Die Sekte“ und nahm ab 1998 erste Demos auf. Kurz nach dem Jahrtausendwechsel unterschrieb Sido gemeinsam mit B-Tight einen Vertrag beim neu gegründeten Label „Aggro Berlin“. Nach dem Erfolg seiner Single „Arschficksong“ startete er zudem seine Solo-Karriere. Zunächst trug er bei jedem öffentlichen Auftritt eine Totenkopfmaske, die auch namensgebend für sein erstes Solo-Album „Maske“ war.

Der Erfolg stellt sich ein

Gleich mit seinem Debüt gelang Sido der nationale Durchbruch. Der Longplayer wurde mit einer Goldenen Schallplatte ausgezeichnet. Vor allem die erste Single-Auskopplung „Mein Block“ hatte großen Anteil am Verkaufserfolg und stürmte an die Spitze der Charts. Beim Bundesvision Song Contest, an dem er 2005 mit „Mama ist stolz“ teilnahm, zog Sido erstmals seine Maske ab. In der Folge war der Rapper auch in Fernsehformaten wie Stefan Raabs „Wok-WM“ zu sehen und baute seine Popularität aus. Zeitgleich setzte er auf Kollaborationen mit ausländischen Rappern und nahm gemeinsam mit Harris den Longplayer „Lieblingsalbum“ auf. Dieser erreichte Platz 2 in den deutschen Album-Charts. Seine zweite Solo-Scheibe „Ich“ erschien 2006 und verkaufte sich an den ersten beiden Tagen nach Veröffentlichung bereits 100.000-mal. Mit seinem dritten Soloalbum „Ich und meine Maske“ erreichte er 2008 erstmals die Top-Platzierung der Hitparade.

Gefragter nationaler Pop-Star

Spätestens jetzt war er einer der größten Musikstars in Deutschland. Allerdings kam sein viertes Album „Aggro Berlin“ nicht mehr ganz so gut an, so dass er sich einer Neuorientierung unterwarf. Bei einem MTV Unplugged Konzert arbeitete er 2010 mit Adel Tawil , K.I.Z. und Stephan Remmler von Trio zusammen. Die daraus ausgekoppelte Single „Der Himmel soll warten“ war ein durchschlagender Erfolg. Es folgte 2012 der Hit „Bilder im Kopf“, der mit einem überaus eingängigen Refrain und mehr Pop-Elementen glänzte. An dieser Marschrichtung hielt der Künstler hernach fest. Lieder wie „Einer dieser Steine“ und „Au revoir“ mit Mark Forster rotierten in Dauerschleife in den Online Radios. Die Zusammenarbeit „Astronaut“ mit Andreas Bourani stieg 2015 unmittelbar auf Platz 1 der Hitparade ein. Das folgende „Goldene Album“ erreichte den 2. Platz. Hinzu kamen Tätigkeiten als Juror bei „Popstars“, TV- und Film-Auftritte, sowie eine Heirat mit der Moderatorin Charlotte Würdig (geb. Engelhardt), die zu seiner großen Popularität beitrugen.

 

Steckbrief/Biografie über Sido. RadioMonster.FM, 13.09.2018

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