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today28.02.2026
The All-American Rejects sind eine US-amerikanische Alternative-Rock-Band aus Stillwater, Oklahoma, die Ende der 1990er Jahre gegründet wurde und mit eingängigen Pop-Rock-Hymnen internationale Erfolge feierte. Besonders bekannt wurde die Gruppe durch Hits wie „Gives You Hell”, „Dirty Little Secret” und „Move Along”, die sie zu einer prägenden Kraft der 2000er-Jahre-Rockszene machten. Mit emotionalen Texten, kraftvollen Melodien und einer treuen Fanbasis sind sie bis heute aktiv.
| Künstlername | The All-American Rejects |
| Mitglieder | Tyson Ritter, Nick Wheeler, Mike Kennerty, Chris Gaylor |
| Genre | Alternative Rock, Pop Rock, Power Pop, Emo Pop |
| Größter Hit | Gives You Hell |
| Gründungsjahr | 1999 |
| Land | USA |
| Markenzeichen | Eingängige Melodien, emotionale Texte über Beziehungen und Herzschmerz, kraftvolle Live-Shows |

Die Geschichte von The All-American Rejects begann 1999 in der beschaulichen Universitätsstadt Stillwater, Oklahoma. Tyson Ritter und Nick Wheeler, beide noch Highschool-Schüler, taten sich zusammen, um gemeinsam Musik zu machen. Ritter übernahm Gesang und Bass, während Wheeler sich der Gitarre widmete. Die beiden teilten eine Leidenschaft für melodischen Rock mit emotionaler Tiefe und begannen schnell, eigene Songs zu schreiben. In den frühen Tagen der Band gehörte auch Jesse Tabish zur Besetzung, der Gitarre spielte und gelegentlich sang. Gemeinsam nahmen sie erste Demos auf, die bereits den charakteristischen Sound der Band erkennen ließen – eine Mischung aus kraftvollem Alternative Rock und eingängigen Pop-Hooks.
Im Jahr 2000 folgte ein weiteres Demo, und 2001 veröffentlichten sie die EP „Same Girl, New Songs”, die erste Aufmerksamkeit in der lokalen Musikszene erregte. Doch die Bandkonstellation sollte sich bald ändern: Jesse Tabish verließ die Gruppe zwischen 2001 und 2002, um eigene musikalische Wege zu gehen. An seiner Stelle stieß Mike Kennerty als Rhythmusgitarrist zur Band. Auch die Position am Schlagzeug wurde neu besetzt – nach einer kurzen Phase mit Tim Campbell übernahm Chris Gaylor dauerhaft die Drums. Mit dieser Besetzung – Ritter, Wheeler, Kennerty und Gaylor – fand die Band ihre klassische Formation, die bis heute Bestand hat.
Im Jahr 2002 veröffentlichten The All-American Rejects ihr selbstbetiteltes Debütalbum, das sie zunächst unabhängig herausbrachten, bevor es von einem Major-Label neu aufgelegt wurde. Die erste Single „Swing, Swing” wurde zu einem überraschenden Hit und kletterte in den USA in die Charts. Der Song mit seinem treibenden Beat und dem eingängigen Refrain sprach eine breite Hörerschaft an und lief rauf und runter im Radio sowie auf Musiksendern. Plötzlich war die Band aus Oklahoma in aller Munde, und die Teenager-Rockszene hatte neue Helden gefunden. Das Album etablierte The All-American Rejects als vielversprechende Newcomer, die den Spagat zwischen Alternative Rock und Pop-Appeal meisterten.
Doch der wirkliche Durchbruch sollte noch auf sich warten lassen. Nach ausgiebigen Tourneen und intensiver Arbeit an neuem Material kehrte die Band 2005 mit ihrem zweiten Album „Move Along” zurück – und dieses Werk katapultierte sie endgültig in die erste Liga des amerikanischen Rock. Die Lead-Single „Dirty Little Secret” wurde zu einem massiven Hit und erreichte Platz 9 der Billboard Hot 100. Der Titelsong „Move Along” entwickelte sich zu einer regelrechten Hymne, die nicht nur in den Charts erfolgreich war, sondern auch in Sportarenen, Filmen und TV-Shows verwendet wurde. Mit „It Ends Tonight” folgte ein weiterer Top-15-Hit. Das Album „Move Along” wurde dreifach mit Platin ausgezeichnet und verkaufte sich millionenfach. The All-American Rejects waren nun keine Geheimtipp-Band mehr, sondern etablierte Stars der Rockszene.
Nach dem Erfolg von „Move Along” stand die Band unter Druck, an die Erfolge anzuknüpfen. 2008 veröffentlichten sie ihr drittes Studioalbum „When the World Comes Down”, und die erste Single sollte alles übertreffen, was sie bisher erreicht hatten. „Gives You Hell” wurde zu einem weltweiten Phänomen. Der Song, eine sarkastische Abrechnung mit einer Ex-Beziehung, traf den Nerv der Zeit und wurde zum größten kommerziellen Erfolg der Band. In den USA erreichte er Platz 4 der Billboard Hot 100 und dominierte wochenlang die Radio-Charts. Der Track wurde neunfach mit Platin ausgezeichnet, was über neun Millionen verkaufte Einheiten bedeutet – eine beeindruckende Zahl, die zeigt, wie sehr der Song die Massen erreichte.
Auch international war „Gives You Hell” ein Riesenerfolg. In Australien, Kanada, Großbritannien und Neuseeland kletterte der Song in die Top-Charts und wurde zu einem Dauerbrenner im Streaming und auf diversen Radiostationen. Das dazugehörige Musikvideo, das die Band in verschiedenen alltäglichen Szenarien zeigt, wurde millionenfach geklickt und verstärkte die Popularität zusätzlich. Das Album „When the World Comes Down” selbst wurde mit Platin ausgezeichnet und festigte den Status der Band als eine der erfolgreichsten Alternative-Rock-Acts ihrer Generation. The All-American Rejects waren nun endgültig im Mainstream angekommen, ohne dabei ihre rockige Glaubwürdigkeit zu verlieren.
Nach dem Höhenflug mit „Gives You Hell” nahm sich die Band Zeit für ihr nächstes Projekt. 2012 erschien „Kids in the Street”, ein Album, das musikalisch etwas experimenteller ausfiel und dunklere Töne anschlug. Obwohl es von Kritikern positiv aufgenommen wurde, erreichte es nicht ganz die kommerziellen Höhen der Vorgänger. Singles wie „Beekeeper’s Daughter” und der Titelsong „Kids in the Street” zeigten eine reifere, nachdenklichere Seite der Band. Dennoch blieb die Fanbasis treu, und die Band tourte weiterhin erfolgreich durch die USA und international.
In den folgenden Jahren wurde es ruhiger um The All-American Rejects. Die Bandmitglieder verfolgten teilweise eigene Projekte: Tyson Ritter machte sich einen Namen als Schauspieler und trat in Serien wie „House” sowie in Filmen wie „The House Bunny” und „Miss You Already” auf. Nick Wheeler arbeitete an Produktionen und Songwriting-Projekten hinter den Kulissen. Trotz der kreativen Pause löste sich die Band nie offiziell auf, und die Mitglieder betonten immer wieder, dass sie weiterhin zusammenarbeiten würden, wenn die Zeit reif sei. Diese Phase der Reflexion und des persönlichen Wachstums sollte sich später als wichtig für die künstlerische Entwicklung erweisen.
Im Jahr 2025 kündigten The All-American Rejects ihr lang erwartetes fünftes Studioalbum „Sandbox” an, das für 2026 geplant ist. Die Ankündigung sorgte für große Begeisterung unter den Fans, die über ein Jahrzehnt auf neues Material gewartet hatten. Erste Singles wie „Sandbox” und „Easy Come, Easy Go” gaben einen Vorgeschmack auf den Sound des neuen Albums, der die klassischen Stärken der Band – eingängige Melodien, emotionale Texte, kraftvolle Arrangements – mit einer moderneren Produktion verbindet. Die Band zeigte sich in Interviews motiviert und kreativ erfrischt, bereit, wieder voll durchzustarten.
Parallel zum neuen Album starteten The All-American Rejects innovative Tourkonzepte. Mit der sogenannten „House Party Tour” spielten sie intime Shows an ungewöhnlichen Orten wie Scheunen, Hinterhöfen und auf Universitätsgeländen. Diese Nähe zu den Fans und die Rückkehr zu den Wurzeln wurden von der Community begeistert aufgenommen. Tyson Ritter sorgte zudem für Aufsehen, als er im Juni 2025 eine OnlyFans-Seite startete – nicht aus den üblichen Gründen, sondern als neue Plattform für Fan-Interaktion und exklusive Inhalte. Dieser unkonventionelle Schritt zeigt, dass die Band auch nach über zwei Jahrzehnten bereit ist, neue Wege zu gehen und sich nicht auf alten Erfolgen auszuruhen.
Im Laufe ihrer Karriere haben The All-American Rejects zahlreiche Auszeichnungen erhalten. 2006 gewannen sie den MTV Video Music Award für „Best Group Video” mit „Move Along”. Die Band wurde außerdem in die Oklahoma Music Hall of Fame als „Rising Star” aufgenommen, eine Ehre, die ihre Bedeutung für die Musikszene ihres Heimatstaates unterstreicht. Mehrere ihrer Alben und Singles erhielten Platin- und Mehrfach-Platin-Zertifizierungen, was die kommerzielle Durchschlagskraft ihrer Musik belegt.
Doch das Vermächtnis von The All-American Rejects geht über Verkaufszahlen und Awards hinaus. Sie prägten eine ganze Generation von Rock- und Alternative-Fans in den 2000er Jahren und beeinflussten zahlreiche nachfolgende Bands. Ihre Fähigkeit, emotionale Themen wie Herzschmerz, Enttäuschung und persönliche Krisen in mitreißende, radiofähige Songs zu verpacken, machte sie zu Meistern ihres Fachs. Songs wie „Gives You Hell” und „Move Along” sind längst zu Klassikern geworden, die auch heute noch auf Playlists und in Webradio-Programmen weltweit laufen. Die Band hat bewiesen, dass man authentisch bleiben und gleichzeitig kommerziell erfolgreich sein kann – eine Balance, die nur wenigen gelingt. Mit ihrem bevorstehenden Album „Sandbox” und ihrer ungebrochenen Spielfreude zeigen The All-American Rejects, dass sie auch nach über 25 Jahren noch viel zu sagen haben.
Wir konnten leider keine Konzerte von The All-American Rejects finden.
Geschrieben von: RadioMonster.FM
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