Nothing More – Steckbrief, Songs & Konzerte

today02.04.2026

Hintergrund
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Nothing More ist eine US-amerikanische Rockband aus San Antonio, Texas, die seit 2003 mit energiegeladenen Live-Shows und emotionalen Texten die moderne Rockszene prägt. Die Gruppe um Frontmann Jonny Hawkins hat sich von unabhängigen Veröffentlichungen zu mehrfachen Chart-Erfolgen und Grammy-Nominierungen hochgearbeitet. Mit ihrer Mischung aus Alternative Metal, Progressive Rock und Hard Rock erreichen sie Fans weltweit.

Künstlername Nothing More
Mitglieder Jonny Hawkins, Mark Vollelunga, Daniel Oliver, Ben Anderson
Genre Alternative Rock, Alternative Metal, Hard Rock, Progressive Rock
Größter Hit Go to War / If It Doesn’t Hurt
Gründungsjahr 2003
Land USA
Markenzeichen Energiegeladene Live-Performances mit aufwändiger Bühnentechnik, emotionale Texte über persönliche Kämpfe und psychische Gesundheit

Die Anfänge in Texas

Webradio Steckbrief - Nothing More

Die Geschichte von Nothing More beginnt im Jahr 2003, als sich Jonny Hawkins und Mark Vollelunga in der siebten Klasse bei einem kirchlichen Zeltlager in Texas kennenlernten. Was als jugendliche Freundschaft begann, entwickelte sich schnell zu einer musikalischen Partnerschaft. Hawkins übernahm zunächst das Schlagzeug, während Vollelunga die Gitarre spielte. Die frühen Jahre waren von zahlreichen Lineup-Wechseln geprägt, wobei verschiedene Sänger, Bassisten und weitere Gitarristen kamen und gingen.

In dieser formativen Phase veröffentlichte die Band mehrere unabhängige Alben und EPs. Das Debütalbum “Shelter” erschien 2004 mit Sänger Josh Klaus und Bassist Matt Reynolds. Es folgten “Vandura” im Jahr 2006 und weitere Veröffentlichungen, die jedoch später teilweise aus dem Verkauf genommen wurden, da die Band der Meinung war, dass diese frühen Werke nicht mehr ihre aktuelle musikalische Identität widerspiegelten.

Der Wendepunkt und Jonny Hawkins als Frontmann

Ein entscheidender Moment in der Bandgeschichte ereignete sich um 2009, als Jonny Hawkins eine Doppelrolle übernahm: Er blieb am Schlagzeug und wurde gleichzeitig zum Lead-Sänger der Band. Diese ungewöhnliche Konstellation brachte die nötige Stabilität und einen charakteristischen Sound. Das Album “The Few Not Fleeting” aus dem Jahr 2009 war das erste mit Hawkins in dieser Doppelfunktion und markierte den Beginn einer konsistenteren kreativen Phase.

Daniel Oliver stieß als Bassist zur Band und komplettierte das Kernteam. Die drei Musiker – Hawkins, Vollelunga und Oliver – bildeten fortan das kreative Zentrum von Nothing More. Über drei Jahre hinweg finanzierte die Band eigenständig die Produktion ihres selbstbetitelten Albums “Nothing More”, das 2014 erschien. Diese Investition zahlte sich aus: Das Album erregte die Aufmerksamkeit des Labels Eleven Seven Music und ebnete den Weg für den kommerziellen Durchbruch.

Durchbruch und kommerzielle Erfolge

Mit dem 2014er Album “Nothing More” gelang der Band der Sprung in die Mainstream-Rock-Charts. Die Single “This Is the Time (Ballast)” erreichte Platz 1 bei Mediabase Active Rock Chart und Platz 2 bei den Billboard Mainstream Rock Songs. Der Song “Jenny”, der sich mit psychischen Erkrankungen und Drogensucht auseinandersetzte, fand ebenfalls großen Anklang bei Fans und Kritikern.

Das Nachfolgealbum “The Stories We Tell Ourselves” aus dem Jahr 2017 katapultierte Nothing More endgültig in die erste Reihe der modernen Rockbands. Die Single “Go to War” wurde ihr erster Nummer-1-Hit auf der Mainstream Rock Songs Chart und brachte der Band ihre ersten Grammy-Nominierungen ein. Sie wurden in den Kategorien Best Rock Performance, Best Rock Song und Best Rock Album nominiert. Der Song erhielt später eine Gold-Zertifizierung in den USA und ist bis heute einer ihrer bekanntesten Tracks.

Die Band tourte ausgiebig durch Nordamerika, Europa, Japan und Australien und baute sich eine treue Fangemeinde auf. Ihre Live-Shows wurden für ihre Intensität und theatralische Inszenierung bekannt, oft mit zwei Schlagzeugen und aufwändigen Bühneninstallationen. Wer die Band im Internetradio oder Streaming entdeckt, ist oft beeindruckt von der rohen Energie, die auch in den Studioaufnahmen spürbar bleibt.

Neuere Entwicklungen und aktuelle Besetzung

Im Jahr 2015 stieß Ben Anderson als Schlagzeuger zur Band, was Jonny Hawkins ermöglichte, sich vollständig auf den Gesang zu konzentrieren. Diese Änderung verlieh den Live-Auftritten noch mehr Dynamik und erlaubte Hawkins, sich als Frontmann voll zu entfalten.

Das Album “Spirits” erschien 2022 unter besonderen Umständen: Aufgrund der COVID-19-Pandemie wurde es größtenteils remote aufgenommen, wobei die Bandmitglieder erstmals fast komplett getrennt voneinander arbeiteten. Trotz dieser Herausforderungen gelang es der Band, ihren charakteristischen Sound beizubehalten und weiterzuentwickeln.

Im Juni 2024 veröffentlichte Nothing More ihr bislang aktuellstes Album “Carnal”, das mehrere bemerkenswerte Kollaborationen enthält. Gastkünstler wie David Draiman von Disturbed, Eric Vanlerberghe und der Rapper Sinizter trugen zu verschiedenen Tracks bei. Das Album produzierte gleich mehrere Nummer-1-Singles auf den Mainstream Rock Airplay Charts: “Angel Song” mit David Draiman, “House on Sand” mit Eric Vanlerberghe, “Freefall” mit Chris Daughtry und schließlich “If It Doesn’t Hurt”, das als zweite Nummer-1-Single der Band nach “Go to War” in die Geschichte einging.

Herausforderungen und Ausblick

Der Weg von Nothing More war nicht ohne Hindernisse. Im Jahr 2023 sah sich Jonny Hawkins mit rechtlichen Problemen konfrontiert, als er sich in einem Fall von fahrlässiger Körperverletzung schuldig bekannte, nachdem er 2021 seine damalige Freundin mit einem Truck verletzt hatte. Die Band äußerte sich dazu mit der Aussage, dass ein einzelner Vorfall nicht das gesamte Leben eines Menschen definiere.

Trotz dieser Kontroverse hat Nothing More ihre Position in der modernen Rockszene gefestigt. Mit acht Studioalben, zahlreichen Chart-Erfolgen und mehreren Grammy-Nominierungen gehören sie zu den erfolgreichsten Alternative-Rock-Bands ihrer Generation. Ihre Musik behandelt oft schwierige Themen wie psychische Gesundheit, persönliche Kämpfe und gesellschaftliche Kritik, was bei vielen Hörern auf Resonanz stößt.

Die Band hat sich auch bei Auszeichnungen wie den Loudwire Music Awards, Kerrang! Awards und iHeartRadio Awards einen Namen gemacht. Ihre Fähigkeit, emotionale Tiefe mit musikalischer Komplexität zu verbinden, macht sie zu einem festen Bestandteil des Programms vieler Rockradios und Streaming-Plattformen weltweit. Mit ihrer Mischung aus progressiven Elementen, harten Riffs und eingängigen Melodien sprechen Nothing More sowohl traditionelle Rock-Fans als auch eine jüngere Generation an, die moderne Alternative-Musik schätzt.

Songs von Nothing More im Radio

Konzerte von Nothing More

Wir konnten leider keine Konzerte von Nothing More finden.

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Geschrieben von: RadioMonster.FM