Tophits Charts & Hits
Dance Dance Hits & Classics
Evergreens Best of 60's - 00's
Rock Finest Rock Music
R&B Classics & New Vibes
Schlager Deutscher Schlager
Deutsch 100 % Deutsche Musik
80’s Nur das Beste aus den 80ern
90’s Dein 90er Throwback
2000’s Die größten Hits von 2000 bis 2009
today28.02.2026
Jocelyn Brown ist eine US-amerikanische Soul-, Funk- und Dance-Sängerin, die mit ihrer kraftvollen Stimme seit den 1980er Jahren die Clubszene prägt. Ihr größter Hit “Somebody Else’s Guy” aus dem Jahr 1984 machte sie international bekannt. Besonders in Europa feierte sie mit Kollaborationen wie “Always There” zusammen mit Incognito große Erfolge.
| Künstlername | Jocelyn Brown |
| Bürgerlicher Name | Jocelyn Laurette Brown |
| Genre | Soul, Funk, Disco, Dance, House, R&B |
| Größter Hit | Somebody Else’s Guy |
| Geburtsdatum | 25. November 1950 |
| Geburtsort | Kinston, North Carolina, USA |
| Wohnort | London, Großbritannien |
| Staatsangehörigkeit | US-amerikanisch |
| Sternzeichen | Schütze |
| Markenzeichen | Kraftvolle, gospelverwurzelte Stimme |

Jocelyn Brown wurde in eine außergewöhnlich musikalische Familie hineingeboren. Ihre Tante Barbara Roy war Mitglied der Gruppe Ecstasy, Passion & Pain, und auch weitere Verwandte waren als Sängerinnen aktiv. Diese familiäre Prägung sollte ihren Lebensweg entscheidend beeinflussen. Bereits als Kind sang sie Gospel in Kirchen in Brooklyn, wo sie ihre stimmlichen Fähigkeiten entwickelte und verfeinerte. Später wurde sie Soloistin in Washington, D.C., wo sie ihre Bühnenpräsenz weiter ausbaute.
Die Gospelwurzeln blieben zeitlebens ein prägendes Element ihrer musikalischen Identität. Diese spirituelle Grundlage verlieh ihrer Stimme jene emotionale Tiefe und Kraft, die sie später in der Dance- und Soul-Szene so unverwechselbar machen sollte. In den 1970er Jahren begann sie ihre professionelle Karriere zunächst als Background- und Session-Sängerin. Sie arbeitete mit verschiedenen Bands zusammen, darunter Musique, Inner Life, Change und Cerrone, und sammelte wertvolle Erfahrungen in unterschiedlichen musikalischen Kontexten.
Das Jahr 1984 markierte den entscheidenden Wendepunkt in Jocelyn Browns Karriere. Mit der Single “Somebody Else’s Guy” gelang ihr der Durchbruch als Solokünstlerin. Der Song erreichte Platz 2 der US-R&B-Charts und schaffte es in die Top 20 der britischen Charts. Auch in den US Hot 100 war der Titel mit Platz 75 vertreten. Die Nummer wurde zu einem Klassiker und ist bis heute einer ihrer bekanntesten Songs.
Die Besonderheit dieses Hits lag in der perfekten Verbindung von Soul-Emotion und Dance-Groove. Jocelyn Browns ausdrucksstarke Interpretation der Geschichte einer Frau, die sich in einen bereits vergebenen Mann verliebt, berührte Millionen von Hörern weltweit. Der Song wurde zu einem Standardwerk in Clubs und auf Radiostationen und etablierte Brown als ernstzunehmende Solokünstlerin in der internationalen Musikszene.
Trotz dieses großen Erfolgs entwickelte sich ihre Solokarriere nicht zu dem kommerziellen Dauererfolg, den manche ihrer Zeitgenossen erreichten. Dennoch blieb sie der Musikszene treu und arbeitete kontinuierlich an neuen Projekten. Ihre Vielseitigkeit und ihr unverwechselbarer Stil sorgten dafür, dass sie stets gefragt blieb, sowohl als Solokünstlerin als auch als gefragte Gastsängerin.
Ein Jahr nach ihrem großen Durchbruch folgte 1985 mit “Love’s Gonna Get You” ihr wichtigster Dance-Hit. Die Single erreichte Platz 1 der US Dance Charts und wurde zu einem Clubklassiker. Besonders die markante Gesangslinie “I’ve got the power” aus diesem Song sollte Musikgeschichte schreiben. Jahre später wurde genau dieser Teil prominent gesampelt und bildete die Grundlage für Snap!’s Welthit “The Power” aus dem Jahr 1990.
Diese Verwendung ihrer Stimme in einem der erfolgreichsten Dance-Tracks der frühen 1990er Jahre brachte Jocelyn Brown einer neuen Generation von Musikfans näher. Ihr kraftvoller Gesang wurde zum Synonym für energiegeladene Dance-Musik und bewies, dass ihre stimmlichen Qualitäten zeitlos waren. Über die Jahre hinweg landete sie mehr als 20 Hits in den US Dance/Club Charts, davon mehrmals auf Platz 1.
Ihre Zusammenarbeit mit verschiedenen Künstlern und Produzenten zeigte ihre Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche musikalische Stile. Von Disco über Funk bis hin zu House und modernem Dance – Jocelyn Brown bewies immer wieder, dass ihre Stimme in jedem Genre überzeugen konnte. Diese Flexibilität machte sie zu einer der gefragtesten Sängerinnen in der Dance- und Club-Szene.
Um 1990 zog Jocelyn Brown nach London, wo sie bis heute lebt. Diese Entscheidung erwies sich als goldrichtig, denn in Europa, besonders in Großbritannien, feierte sie einige ihrer größten Erfolge. 1991 veröffentlichte sie zusammen mit der Acid-Jazz-Band Incognito den Song “Always There”, der zu einem ihrer bekanntesten Titel werden sollte. Die Single erreichte Platz 6 der britischen Charts und schaffte es in die Top 10 mehrerer europäischer Länder.
“Always There” war nicht nur für Jocelyn Brown ein großer Erfolg, sondern markierte auch den Durchbruch für Incognito. Der Song wird heute als Klassiker des Acid Jazz und der Dance-Musik betrachtet und läuft regelmäßig auf Internetradio-Sendern, die sich auf diese Genres spezialisiert haben. Die Kombination aus Browns kraftvoller Soul-Stimme und Incognitos sophistiziertem Jazz-Funk-Sound erwies sich als perfekte Symbiose.
In Großbritannien arbeitete sie auch mit anderen Künstlern zusammen, darunter Right Said Fred, mit denen sie den Hit “Don’t Talk Just Kiss” aufnahm. Weitere erfolgreiche Singles wie “Take Me Up” und “I Wish You Would” festigten ihren Status als Dance-Diva in Europa. Sie nahm an verschiedenen britischen TV-Shows teil, darunter “Just the Two of Us” und “Popstar to Operastar”, was ihre Popularität beim britischen Publikum weiter steigerte.
Neben ihrer Solokarriere war Jocelyn Brown auch als Background-Sängerin für zahlreiche renommierte Künstler tätig. Sie arbeitete mit Legenden wie Bob Dylan, Luther Vandross und sogar John Lennon zusammen. Diese Vielseitigkeit unterstreicht ihre außergewöhnlichen stimmlichen Fähigkeiten und ihre Anpassungsfähigkeit an unterschiedlichste musikalische Kontexte. Im Film “Divine Madness” aus dem Jahr 1980 war sie als “Harlette” zu sehen, was ihre Präsenz auch jenseits der reinen Musikaufnahmen demonstrierte.
Ihre Diskografie umfasst zahlreiche Alben, darunter “Somebody Else’s Guy” (1984), “One From The Heart” (1987), “Diva” (1995) und “Circles” (2008). Im Jahr 2010 kehrte sie mit “True Praises” zu ihren Gospel-Wurzeln zurück, was die spirituelle Dimension ihrer Musik erneut in den Vordergrund rückte. Ihr Album “Jocelyn Brown” von 2017 bewies, dass sie auch nach Jahrzehnten im Musikgeschäft nichts von ihrer Ausdruckskraft verloren hatte.
Obwohl Jocelyn Brown nie einen Grammy gewann, genießt sie in der Dance- und Soul-Szene höchsten Respekt. Ihre kraftvolle, gospelverwurzelte Stimme ist ihr unverwechselbares Markenzeichen und hat Generationen von Musikern beeinflusst. Songs wie “Somebody Else’s Guy” und “Always There” werden auch heute noch in Clubs gespielt und auf Streaming-Plattformen gehört. Ihre Musik lebt weiter und erreicht immer neue Hörer, die die Energie und Emotion ihrer Darbietungen zu schätzen wissen. Jocelyn Brown bleibt eine Ikone der Dance-Musik, deren Einfluss weit über ihre Chart-Erfolge hinausgeht.
Wir konnten leider keine Konzerte von Jocelyn Brown finden.
Geschrieben von: RadioMonster.FM
acid jazz club-klassiker Dance Musik funk-musik gospelwurzeln House Musik Jocelyn Brown somebody else's guy soul sängerin us dance charts
RADIOMONSTER.FM - Bei uns bist DU Musikchef!