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today28.02.2026
Die Fäaschtbänkler sind eine Schweizer Band aus Kriessern, die seit 2008 mit ihrer einzigartigen Mischung aus Blasmusik, Pop und Elektro für Furore sorgt. Die fünf Musiker haben sich mit energiegeladenen Live-Shows und Hits wie “Can you english please” weit über die Grenzen der Alpenrepublik hinaus einen Namen gemacht. Mit über 1.000 Konzerten in ganz Europa und mehreren Gold- und Platin-Auszeichnungen gehören sie zu den erfolgreichsten Acts der neuen Volksmusik.
| Künstlername | Fäaschtbänkler |
| Mitglieder | Andreas Frei, Roman Pizio, Roman Wüthrich, Marco Graber, Michael Hutter |
| Genre | Neue Volksmusik, Blowpop, Blasmusik-Pop |
| Größter Hit | Can you english please |
| Gründungsjahr | 2008 |
| Land | Schweiz |
| Markenzeichen | Genre-Mashups, Kostümwechsel, Blasinstrumente mit elektronischen Elementen |

Als sich 2008 in Kriessern fünf junge Musiker zusammenfanden, ahnte noch niemand, welche Erfolgsgeschichte daraus entstehen würde. Im Dreiländereck zwischen der Schweiz, Österreich und Deutschland gelegen, brachten die Gründungsmitglieder ihre gemeinsamen Wurzeln in der Blasmusik und Volksmusik mit. Was als lokales Musikprojekt begann, entwickelte sich rasch zu etwas Größerem. Die Band experimentierte von Anfang an mit verschiedenen Genres und scheute sich nicht, traditionelle Volksmusik mit modernen Elementen zu verbinden.
Die musikalische Ausbildung der Mitglieder war dabei ein wichtiger Grundstein. Drei der fünf Musiker absolvierten ein formales Musikstudium: Andreas Frei studierte Trompete, Roman Pizio ebenfalls Trompete und Roman Wüthrich Klavier. Diese professionelle Basis ermöglichte es der Band, komplexe Arrangements zu kreieren und verschiedenste Instrumente virtuos zu beherrschen. Von Trompete über Tuba, Akkordeon, Alphorn bis hin zu Schlagzeug und E-Bass – die Fäaschtbänkler beherrschen ein beeindruckendes Spektrum.
Mit ihrem Debütalbum “Oagasenn” im Jahr 2012 legten die Fäaschtbänkler den Grundstein für ihre Karriere. Zwei Jahre später folgte “Orgasmusik”, doch der wirkliche Durchbruch kam 2016 mit dem Album “Mitten in die Scheibe”. Dieses Album markierte einen Wendepunkt in ihrer Karriere und brachte ihnen erstmals deutliche Chartpräsenz in der Schweiz ein. Die Singles “Glück” und “Irgendwo” aus diesem Album eroberten die deutschen Airplay-Volksmusikcharts im Sturm. “Glück” hielt sich beeindruckende 28 Wochen in den Charts und erreichte mehrfach Platz 1, während “Irgendwo” über 20 Wochen präsent war und ebenfalls die Spitzenposition erklomm.
Der Erfolg setzte sich 2018 fort, als die Band gleich zwei Alben veröffentlichte: “Partyplanet” und das Volksmusik-Album “Alpaland”. “Partyplanet” erreichte in der Schweiz Position 4 und etablierte die Fäaschtbänkler endgültig als feste Größe in der Musikszene. Die Band bewies damit ihre Vielseitigkeit, indem sie sowohl moderne Party-Sounds als auch traditionelle Alpenklänge bedienen konnte. Diese Doppelstrategie erwies sich als goldrichtig und öffnete ihnen die Türen zu einem breiten Publikum.
Den absoluten Durchbruch im digitalen Zeitalter schaffte die Band mit “Can you english please”. Dieser Song entwickelte sich zu einem viralen Phänomen und erreichte über 23 Millionen Aufrufe auf YouTube. In den deutschen Charts kletterte der Titel bis auf Platz 5 und wurde sowohl in der Schweiz als auch in Österreich mit Gold und Platin ausgezeichnet. Der humorvolle Text und die eingängige Melodie trafen den Nerv der Zeit und machten die Fäaschtbänkler auch bei einem jüngeren Publikum bekannt, das normalerweise nicht unbedingt zu Volksmusik greift.
Ein weiterer großer Erfolg war “ALL IN (Lieblingslieder)”, der als einziger Song der Band in den offiziellen deutschen Singlecharts erschien. Mit Platz 34 in Deutschland und Platz 21 in Österreich sowie 20 Wochen Chartpräsenz bewies die Band erneut ihr Gespür für eingängige Melodien. Auch “Welt voller Wunder” eroberte mehrere Wochen lang die Nummer 1 in den deutschen Airplaycharts. Diese Erfolge waren kein Zufall, sondern das Ergebnis harter Arbeit, kreativer Arrangements und der Fähigkeit, verschiedene Musikstile nahtlos miteinander zu verschmelzen.
Was die Fäaschtbänkler besonders auszeichnet, sind ihre spektakulären Live-Auftritte. Mit über 1.000 Konzerten in ganz Europa haben sie sich einen Ruf als mitreißende Live-Band erarbeitet. Ihre Shows sind weit mehr als nur Konzerte – sie sind regelrechte Spektakel mit schnellen Kostümwechseln, Genre-Medleys und einer Bühnenpräsenz, die das Publikum von der ersten bis zur letzten Minute in ihren Bann zieht. Die Band scheut sich nicht, innerhalb eines Songs oder Sets zwischen verschiedenen Stilrichtungen zu wechseln, was für Überraschungsmomente und beste Unterhaltung sorgt.
Die Fäaschtbänkler waren auf zahlreichen renommierten Festivals zu Gast, darunter Nova Rock, Taubertal, Woodstock der Blasmusik und die Brass Wiesn. Ihre energiegeladenen Performances brachten ihnen 2023 den smago! AWARD als “Bester Live-Act” in Österreich und Südtirol ein. Zudem wurden sie 2017 zur SWR4 Newcomer-Band gekürt. Die Band versteht es meisterhaft, traditionelle Blasinstrumente wie Trompete, Tuba, Bariton und Alphorn mit modernen elektronischen Elementen zu verbinden und so eine Brücke zwischen Alt und Neu zu schlagen.
Ab 2022 erweiterten die Fäaschtbänkler ihren musikalischen Horizont durch Zusammenarbeiten mit anderen Künstlern. Die Kooperationen mit dem DJ-Duo HBz und FiNCH brachten frischen Wind in ihr Repertoire und zeigten, dass die Band offen für neue Einflüsse ist. 2025 folgte eine besondere Zusammenarbeit mit Sašo Avsenik und seinen Oberkrainern, aus der der Song “Ich brauch Musik” entstand. Diese Kollaboration vereinte zwei Welten der Volksmusik und bewies einmal mehr die Vielseitigkeit der Schweizer Formation.
Die Diskografie der Band wuchs stetig weiter. 2023 erschien das Live-Album “Fäaschtbänkler Live”, das die Energie ihrer Konzerte einfängt. 2024 folgte das Studioalbum “Viva”, und bereits 2022/2023 hatten sie das Doppelalbum “Flamingo + Hoch die Hände Wochenende” veröffentlicht. Mit über 2 Millionen monatlichen Hörern auf Spotify und Millionen von Aufrufen auf verschiedenen Streaming-Plattformen haben sich die Fäaschtbänkler fest in der digitalen Musikwelt etabliert. Wer heute ein Internetradio einschaltet, hat gute Chancen, auf einen ihrer mitreißenden Songs zu stoßen.
Hinter dem Erfolg stehen fünf talentierte Musiker mit unterschiedlichen Stärken. Andreas Frei übernimmt Gesang, Gitarre, Trompete und Schlagzeug. Roman Pizio, geboren in Oberegg, brilliert an Trompete, Tuba und Steirischer Harmonika. Roman Wüthrich, geboren am 28. September 1991 in Eichberg, ist der Mann an Akkordeon, Klavier, E-Bass und Mundharmonika. Er arbeitet zudem als Musiklehrer und Arrangeur und ist für Tourmanagement und Kostüme verantwortlich. Marco Graber, geboren am 10. August 1983 in Kriessern, beherrscht Bariton, Tuba, Trompete und Alphorn. Michael Hutter komplettiert die Formation an Schlagzeug, Klarinette, Saxophon und Posaune und ist nebenbei in der Jugendmusik aktiv sowie als Instrumentallehrer tätig.
Die Band bezeichnet ihren Stil selbst als “Neue Volksmusik” oder “Blowpop” – eine kreative Fusion aus Blasmusik, Pop, Elektro, Techno, Oberkrainer-Sound und Ska. Diese Genre-Vielfalt ist ihr Markenzeichen und unterscheidet sie von traditionellen Volksmusikgruppen. Alle fünf Mitglieder sind Schweizer Staatsbürger und leben im Dreiländereck, wo alles begann. Die Band ist bis heute in ihrer Originalbesetzung aktiv, was für Kontinuität und eine eingespielte Zusammenarbeit sorgt. Mit zahlreichen Gold- und Platin-Auszeichnungen für Songs wie “Humpa Humpa”, “Partyplanet” und “Glück” haben die Fäaschtbänkler bewiesen, dass moderne Volksmusik durchaus massentauglich sein kann, ohne ihre Wurzeln zu verleugnen.
Wir konnten leider keine Konzerte von Fäaschtbänkler finden.
Geschrieben von: RadioMonster.FM
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