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The Beach Boys – Steckbrief, Songs & Konzerte

today19.09.2018 126

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Sie sind eine der bekanntesten Bands der 1960er Jahre und noch heute rotieren ihre Oldies auf zahllosen Parties und im Webradio: die Rede ist von den Beach Boys. Die Band wurde von den Brüdern Brian, Dennis und Carl Wilson sowie deren Cousin Mike Love und Kumpel Alan Jardine in Kalifornien gegründet und prägte den Sound des Sunshine-States wie kaum eine andere Kapelle.

Surfer-Sound auf dem Vormarsch

Mit mehrstimmigem Gesang, einprägsamen Melodien und Texten, die besonders in der Frühphase von einem unbeschwerten Leben handelten, verbuchte das Quintett schnell erst Erfolge. Oftmals werden sie als Surfer-Band bezeichnet, was sich auch als wiederkehrendes Merkmal in ihren Hits wie “Surfin’ USA” spiegelt. Interessanterweise war jedoch Dennis Wilson der einzige der Brüder, der tatsächlich surfte. Nach einigen Demo-Aufnahmen und Vorspielen verbuchte die Formation 1961 mit der Single “Surfin'” eine erste Chart-Notierung (Platz 75). Daraufhin erhielten die Beach Boys einen Plattenvertrag und veröffentlichten im Folgejahr ihr Debütalbum “Surfin’ Safari”. Der Titelsong eroberte Platz 3 in den Billboard-Charts und war Wegbereiter für eine große Karriere. Die nahm spätestens mit der Veröffentlichung von “Surfin’ USA” im Jahr 1963 ihren Lauf.

Der endgültige Durchbruch

In den folgenden beiden Jahren brachten es die Beach Boys auf stolze zwanzig Top-40-Singles und schafften mit “I Get Around” ihren ersten Nummer-eins-Song. Zeugnis ihres Fleißes war die Veröffentlichung von sieben Alben in den ersten beiden Jahren ihres Bestehens, wovon teilweise bis zu fünf gleichzeitig in den Hitparaden platziert waren. Nachdem Bandleader Brian Wilson 1965 aus gesundheitlichen Gründen seinen Rückzug vom Tourleben bekannt gegeben hatte, widmete er sich weiterhin der Komposition und entwickelte sich auf diesem Gebiet stetig weiter. Der Sound und auch die Lyrics wurden deutlich erwachsener. Besonders die Konkurrenz mit dem Beatles spornte ihn zu seinem absoluten Meisterwerk an: dem Album “Pet Sounds”, das als eines der größten in der Pop-Geschichte gilt. Dies war auch die endgültige Abkehr vom seichten Surfer-Image hin zu ernsthafteren Themen. Während dies in den USA zunächst nicht so gut ankam, nahm der Erfolg in Europa kontinuierlich zu. Gegen Ende der Sechziger war ihre Popularität zumindest in der Heimat auf dem Tiefpunkt. Die Karriere wurde erst mit Erscheinen des Best-Of-Albums “Endless Summer” 1974 wieder angekurbelt. 1988 gelang mit “Kokomo” eine neuerliche Nummer eins. Nachdem in den 1980ern Dennis und Carl Wilson verstarben, gingen die drei verbliebenen Gründer zunächst getrennt auf Tour, ehe sie sich 2012 wieder zusammenfanden und seither wieder an neuen Alben arbeiten.

 

Steckbrief/Biografie über The Beach Boys. RadioMonster.FM, 19.09.2018

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