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today28.02.2026
Break Machine ist ein US-amerikanisches Hip-Hop-Projekt aus New York City, das 1983 gegründet wurde und mit dem Hit “Street Dance” die Breakdance-Kultur nach Europa brachte. Produziert von den Village-People-Machern Jacques Morali und Henri Belolo, kombinierte die Gruppe eingängige Rap-Vocals mit spektakulären Breakdance-Performances. Ihr größter Erfolg “Street Dance” erreichte in mehreren Ländern die Spitze der Charts und verkaufte sich allein in Frankreich über eine Million Mal.
| Künstlername | Break Machine |
| Mitglieder | Keith Rodgers, Cortez Jordan, Lindell Blake, Lindsay Blake |
| Genre | Hip-Hop, Rap, Electro-Pop |
| Größter Hit | Street Dance |
| Gründungsjahr | 1983 |
| Land | USA |
| Markenzeichen | Kombination von Rap mit choreografierten Breakdance-Performances |

Die Geschichte von Break Machine beginnt in den pulsierenden Straßen von Brooklyn, New York. Frontmann Keith Rodgers, der aus Brooklyn stammte, war bereits in jungen Jahren musikalisch aktiv und besuchte eine Schule für musikalisch begabte Kinder. Unter dem Pseudonym Bon Rock machte er sich zunächst einen Namen als Moderator der Radiocast-Show “Bon Rock Live” beim New Yorker Radiosender WHBI 105.9. Parallel dazu startete er seine musikalische Karriere und veröffentlichte 1981 die Single “Searching Rap”, gefolgt von weiteren Tracks wie “Junior Wants to Play” und “B-Boy (Oh la Oh la Yeah)” im Jahr 1982.
Diese frühen Aktivitäten brachten Rodgers schließlich mit den legendären Produzenten Jacques Morali und Henri Belolo zusammen, die zuvor mit den Village People weltweite Erfolge gefeiert hatten. Die beiden Produzenten erkannten das Potenzial der aufkommenden Hip-Hop- und Breakdance-Bewegung und wollten diese Kultur einem breiteren, kommerziellen Publikum zugänglich machen. Gemeinsam mit dem Musiker Fred Zarr formten sie aus Rodgers’ Vision das Projekt Break Machine.
1983 veröffentlichte Break Machine ihre Debütsingle “Street Dance”, die wie eine Bombe einschlug. Der Song kombinierte eingängige Rap-Vocals mit tanzbaren Electro-Pop-Elementen und traf damit den Nerv der Zeit. In Großbritannien erreichte die Single Platz 3 der Charts, doch der wahre Triumph fand in Kontinentaleuropa statt. In Frankreich kletterte “Street Dance” an die Spitze der Charts und verkaufte sich über eine Million Mal. Auch in Norwegen und Schweden eroberte der Track die Nummer-eins-Position.
Der Erfolg von “Street Dance” war kein Zufall. Die Gruppe bestand nicht nur aus Rodgers als Rapper, sondern auch aus den talentierten Tänzern Cortez Jordan, Lindell Blake und Lindsay Blake, die mit ihren spektakulären Breakdance-Moves sowohl im Videoclip als auch bei Live-Auftritten für Furore sorgten. Diese Kombination aus Musik und visueller Performance war damals revolutionär und machte Break Machine zu Botschaftern der Hip-Hop-Kultur in Europa. Der Song gilt heute als eines der Schlüsselwerke, die Breakdance außerhalb der USA populär machten.
Auf der Welle des Erfolgs von “Street Dance” veröffentlichte Break Machine 1984 ihr einziges Studioalbum, das je nach Land entweder “Break Machine” oder “Break Dance Party” hieß. Das Album erreichte in Großbritannien Platz 17 der Albumcharts und festigte den Status der Gruppe als wichtige Akteure der frühen Hip-Hop-Ära. Die zweite Single “Break Dance Party” konnte zwar nicht an den überwältigenden Erfolg des Debüts anknüpfen, erreichte aber immerhin Platz 9 in Großbritannien, Platz 3 in Norwegen und Platz 6 in Schweden.
Mit “Are You Ready?” folgte 1984 eine dritte Single, die in den britischen Charts Platz 27 erreichte. Danach ebbte der kommerzielle Erfolg allerdings merklich ab. Die Gruppe veröffentlichte zwar in den folgenden Jahren weitere Singles wie “Tomorrow” (1988), “Now I Want You Back” (1993), “Sounds to Me” (1998), “A New Beginning” (2006), “I Want to Thank You” (2008), “Young Love” und “I’ll Be Standing Here” (2011) sowie “Realize” (2013), doch keine dieser Veröffentlichungen konnte nennenswerte Chartplatzierungen erzielen. Wer heute im Internetradio nach klassischen 80er-Jahre-Hits sucht, wird unweigerlich auf “Street Dance” stoßen, das zu den Evergreens dieser Ära gehört.
Obwohl Break Machine bereits Ende der 1980er Jahre ihr Hauptschaffen einstellten und oft als “One-Hit-Wonder” bezeichnet werden, ist ihr Einfluss auf die Popularisierung von Hip-Hop und Breakdance in Europa nicht zu unterschätzen. Im Jahr 2004 wurde “Street Dance” in Frankreich auf Platz 86 der meistverkauften Singles aller Zeiten gelistet – eine beeindruckende Leistung, die die nachhaltige Wirkung des Songs unterstreicht.
Die Mitglieder der Gruppe gingen nach der Auflösung unterschiedliche Wege. Lindell Blake ließ sich in Las Vegas nieder, wo er weiterhin als Tänzer, Sänger und Choreograf tätig ist. Er arbeitete sogar an Videoproduktionen für Michael Jackson mit und trat in Theater- und TV-Produktionen auf. Keith Rodgers blieb der Musik treu und lebte nach letzten verlässlichen Informationen in Staten Island, New York, wo er gelegentlich unter eigenem Namen oder in Verbindung mit Break Machine neue Musik veröffentlichte.
Break Machine erhielt für “Street Dance” eine Goldene Schallplatte und zahlreiche weitere Auszeichnungen für die Verkaufserfolge in verschiedenen Ländern. Obwohl die Gruppe nie einen Grammy oder andere große internationale Musikpreise gewann, bleibt ihr kultureller Beitrag unbestritten. Sie waren Pioniere, die halfen, eine Brücke zwischen der Underground-Hip-Hop-Szene New Yorks und dem europäischen Mainstream-Publikum zu schlagen.
Das Markenzeichen von Break Machine – die Verschmelzung von melodiebasiertem, eingängigem Rap mit choreografierten Breakdance-Performances – unterschied sie deutlich von der härteren Underground-Rap-Ästhetik ihrer Zeit. Diese Zugänglichkeit machte sie zu perfekten Botschaftern einer Bewegung, die gerade erst begann, die Welt zu erobern. Heute, wenn man einen Online-Radio-Stream mit 80er-Jahre-Hits einschaltet, gehört “Street Dance” zu jenen zeitlosen Tracks, die sofort Erinnerungen an eine Ära wecken, in der Breakdance und Hip-Hop die Jugendkultur revolutionierten. Break Machine mag nur ein Album und eine Handvoll Singles veröffentlicht haben, doch ihr Einfluss auf die Popkultur der 1980er Jahre ist bis heute spürbar.
Wir konnten leider keine Konzerte von Break Machine finden.
Geschrieben von: RadioMonster.FM
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