The Babys – Steckbrief, Songs & Konzerte

today01.03.2026

Hintergrund
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The Babys waren eine britische Rockband, die Mitte der 1970er Jahre in London gegründet wurde und vor allem in den USA mit melodischem Rock und kraftvollen Balladen große Erfolge feierte. Mit Hits wie „Isn’t It Time” und „Every Time I Think of You” eroberten sie die amerikanischen Charts und prägten den Sound des späten 70er-Jahre-Rocks. Ihre Musik wird heute noch auf vielen Radiosendern gespielt und erfreut sich bei Fans des klassischen Rocks großer Beliebtheit.

Künstlername The Babys
Mitglieder John Waite, Tony Brock, Wally Stocker, Michael Corby, Jonathan Cain, Ricky Phillips, John Bisaha, Joey Sykes
Genre Rock, Pop Rock, Hard Rock, Power Pop
Größter Hit Isn’t It Time
Gründungsjahr 1975
Auflösungsjahr 1981 (Neuformierung 2013)
Land Großbritannien
Markenzeichen Kraftvolle Balladen, markanter Gesang, Backgroundsängerinnen “The Babettes”

Die Anfänge in London

Webradio Steckbrief - The Babys

Die Geschichte von The Babys begann in den frühen 1970er Jahren, als Michael Corby und Manager Adrian Millar die Idee entwickelten, eine neue Rockband zu gründen. Nach ausgiebigen Auditions in den Jahren 1974 und 1975 stand die ursprüngliche Besetzung fest: Michael Corby an Keyboard und Gitarre, John Waite als charismatischer Leadsänger und Bassist, Tony Brock am Schlagzeug und Wally Stocker an der Gitarre bildeten das Fundament der Band. Der Name „The Babys” wurde bewusst provokant gewählt – er sollte Aufmerksamkeit erregen und die etablierten Plattenfirmen ein wenig irritieren. Diese Strategie ging auf: Die Band erhielt einen der damals teuersten Plattenverträge, die jemals für einen neuen Act bei Chrysalis Records vergeben wurden.

Im Dezember 1976 erschien das selbstbetitelte Debütalbum der Band. Mit dem Song „If You’ve Got the Time” gelang ihnen ein erster kleiner Hit, der zwar nur Platz 88 der US Billboard Hot 100 erreichte, aber die Aufmerksamkeit der Rockfans auf sich zog. Die Mischung aus melodischem Rock, eingängigen Hooklines und John Waites markanter Stimme versprach großes Potenzial für die Zukunft.

Der Durchbruch in Amerika

Der große Durchbruch kam 1977 mit dem zweiten Album „Broken Heart”, das von Ron Nevison produziert wurde. Die Single „Isn’t It Time” katapultierte The Babys auf Platz 13 der amerikanischen Charts und machte sie quasi über Nacht zu einem festen Bestandteil der US-Rockszene. Der Song vereinte alles, was die Band auszeichnete: emotionale Melodien, kraftvolle Gitarrenriffs und einen mitreißenden Refrain, der im Gedächtnis blieb. Auch „Silver Dreams” vom selben Album erreichte mit Platz 53 eine respektable Chartplatzierung.

Ein Jahr später, 1978, folgte das Album „Head First”, das mit „Every Time I Think of You” einen weiteren Top-15-Hit hervorbrachte. Erneut erreichte die Single Platz 13 der Billboard Hot 100 und festigte den Ruf der Band als Meister melodischer Rocknummern. Die Kombination aus emotionaler Tiefe und rockiger Energie sprach ein breites Publikum an und machte The Babys zu gefragten Live-Acts in den USA. Ihre Konzerte waren energiegeladen und zeigten die Band auf dem Höhepunkt ihrer kreativen Schaffenskraft.

Besetzungswechsel und neue Richtungen

Doch hinter den Kulissen brodelte es bereits. Ende 1978 kam es zu internen Spannungen, die zur Entlassung von Gründungsmitglied Michael Corby führten. An seiner Stelle stieß Jonathan Cain als Keyboarder zur Band – ein Musiker, der später bei Journey zu Weltruhm gelangen sollte. Gleichzeitig übernahm Ricky Phillips den Bass, während John Waite sich vollständig auf den Gesang konzentrierte. Diese neue Konstellation brachte frischen Wind in die Band und führte zu einer leichten Verschiebung des musikalischen Stils.

1980 erschienen gleich zwei Alben: „Union Jacks” und „On the Edge”. Das Album „Union Jacks” enthielt den Song „Back on My Feet Again”, der auf Platz 33 der US-Charts kletterte und heute noch regelmäßig im Streaming und auf Internetradio-Sendern gespielt wird. „Turn and Walk Away” vom Album „On the Edge” erreichte Platz 42 und war der letzte nennenswerte Hit der Band in ihrer ursprünglichen Inkarnation. Trotz dieser Erfolge zeichnete sich ab, dass die kreative Energie nachließ und die Bandmitglieder unterschiedliche Vorstellungen von der musikalischen Zukunft hatten.

Das Ende und die Solokarrieren

Anfang 1981 lösten sich The Babys offiziell auf. Ein tragisches Ereignis hatte das Ende beschleunigt: Bei einem Konzert am Tag nach der Ermordung von John Lennon im Dezember 1980 wurde John Waite von aufgebrachten Fans von der Bühne gezogen und erlitt eine schwere Knieverletzung. Die Tour musste abgebrochen werden, und die Stimmung innerhalb der Band war auf einem Tiefpunkt angelangt.

Nach der Auflösung schlugen die Mitglieder unterschiedliche Wege ein. John Waite startete eine erfolgreiche Solokarriere und landete 1984 mit „Missing You” einen Nummer-eins-Hit in den USA. Später gründete er mit einigen ehemaligen Babys-Mitgliedern die Supergroup Bad English. Jonathan Cain wurde Mitglied von Journey und schrieb einige der größten Hits der Band, darunter „Don’t Stop Believin'”. Ricky Phillips spielte später bei Styx, während Tony Brock und Wally Stocker in verschiedenen Projekten aktiv blieben.

Die Wiedergeburt im 21. Jahrhundert

Mehr als drei Jahrzehnte nach der Auflösung beschlossen Tony Brock und Wally Stocker 2013, The Babys neu zu formieren. Mit John Bisaha am Gesang und Bass sowie Joey Sykes an der Gitarre entstand eine neue Version der Band, die den klassischen Sound mit frischen Elementen verband. Unterstützt wurden sie von den Hintergrundsängerinnen „The Babettes”, die bereits in der Originalbesetzung ein Markenzeichen der Band gewesen waren.

2014 veröffentlichte die neu formierte Band das Album „I’ll Have Some of That!”, das bei Fans und Kritikern positiv aufgenommen wurde. Seither tritt die Band sporadisch live auf und hält die Musik von The Babys für eine neue Generation lebendig. Die klassischen Hits werden bei Konzerten zelebriert, und die Band beweist, dass guter Rock zeitlos ist. Auch auf Online Radio-Plattformen und in Webradio-Programmen sind The Babys weiterhin präsent und erreichen Fans auf der ganzen Welt.

Die Geschichte von The Babys ist eine typische Rock’n’Roll-Geschichte: voller Höhen und Tiefen, kreativer Triumphe und persönlicher Konflikte. Doch ihre Musik hat die Zeit überdauert und erinnert daran, dass die besten Songs jene sind, die direkt ins Herz treffen. Mit ihrer Mischung aus Power und Emotion haben The Babys einen festen Platz in der Geschichte des klassischen Rocks erobert.

Songs von The Babys im Radio

Konzerte von The Babys

Wir konnten leider keine Konzerte von The Babys finden.

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Geschrieben von: RadioMonster.FM