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today28.02.2026
Susan Ashton, geboren als Susan Rae Hill, zählt zu den prägenden Stimmen der zeitgenössischen christlichen Musik der 1990er Jahre. Mit ihrer gefühlvollen Stimme und wortbetonten Texten eroberte sie zunächst die christlichen Charts, bevor sie später auch im Country-Genre Erfolge feierte. Ihre musikalische Reise führte sie von den Kirchenchören in Texas bis zu den großen Bühnen Nashvilles.
| Künstlername | Susan Ashton |
| Bürgerlicher Name | Susan Rae Hill |
| Genre | Contemporary Christian Music, Country-Pop |
| Größter Hit | Down on My Knees |
| Geburtsdatum | 17. Juli 1967 |
| Geburtsort | Irving, Texas, USA |
| Wohnort | Nashville, Tennessee |
| Staatsangehörigkeit | Amerikanisch |
| Sternzeichen | Krebs |
| Markenzeichen | Gefühlvolle Stimme, wortbetonte Texte über Glaube und Hoffnung |

Susan Ashton wuchs in Houston auf und entdeckte schon früh ihre Leidenschaft für die Musik. Mit gerade einmal sieben Jahren sang sie bereits im Kirchenchor und nahm als Kind an verschiedenen Talentwettbewerben teil. Während ihrer Schulzeit war sie in Bands aktiv und erkundete die Welt der zeitgenössischen christlichen Musik. Nach ihrem High-School-Abschluss arbeitete sie zunächst in Houston, wo sie erste Studioerfahrungen sammelte und als Background-Sängerin tätig war. Ihre Zusammenarbeit mit Wayne Watson bei dessen Album “Watercolor Ponies” im Jahr 1987 erwies sich als wichtiger Karriereschritt. Ein Tonstudio-Ingenieur erkannte ihr Talent und empfahl sie bei Sparrow Records in Nashville. Mit etwa zwanzig Jahren wagte sie den Sprung in die Musikstadt und erhielt dort ihren ersten Plattenvertrag.
Das Jahr 1991 markierte den Beginn von Susan Ashtons Erfolgsgeschichte. Ihr Debütalbum “Wakened by the Wind” enthielt gleich mehrere Hits, die die Spitze der christlichen Charts erreichten. Songs wie “Down on My Knees”, “Ball and Chain” und “In Amazing Grace Land” wurden zu Nummer-eins-Hits und etablierten sie als eine der führenden Stimmen im Contemporary Christian Music Genre. Ihre Musik zeichnete sich durch eine gelungene Mischung aus persönlichen Glaubensthemen und zugänglichem Pop-Stil aus. Die folgenden Jahre waren äußerst produktiv: 1992 erschien “Angels of Mercy”, das ihr eine Grammy-Nominierung für das beste Pop-Gospel-Album einbrachte. 1993 folgte das selbstbetitelte Album “Susan Ashton”, und 1994 veröffentlichte sie sowohl das Soloalbum “Walk On” als auch das Kollaborationsprojekt “Along the Road” gemeinsam mit Margaret Becker und Christine Denté. Diese Phase ihrer Karriere war geprägt von zahlreichen Auszeichnungen und Nominierungen, darunter mehrere Dove Awards. Ihre Musik erreichte ein breites Publikum und wurde regelmäßig im Internetradio und auf verschiedenen Streaming-Plattformen gespielt.
Mit dem Album “A Distant Call” von 1996 deutete sich bereits eine musikalische Neuorientierung an. 1999 vollzog Susan Ashton dann den Genrewechsel und veröffentlichte bei Capitol Nashville ihr erstes Country-Album “Closer”. Die Single “You’re Lucky I Love You” erreichte Platz 37 in den US-Country-Charts und Platz 52 in Kanada, was ihren erfolgreichen Einstieg in das neue Genre unterstrich. Auch “Faith of the Heart” platzierte sich in den Country-Charts. Für dieses Album arbeitete sie mit renommierten Songwritern wie Diane Warren, Matraca Berg und Sheryl Crow zusammen. Besonders erfolgreich war auch ihre Zusammenarbeit mit dem Pianisten Jim Brickman: Die Weihnachtssingle “The Gift” mit Collin Raye aus dem Jahr 1997 erreichte Platz 3 in den Adult Contemporary Charts. Ihre Live-Auftritte führten sie sogar auf Garth Brooks’ Europatour 1994, wo sie als Vorgruppe auftrat.
Nach dem Country-Album “Closer” nahm Susan Ashton ein weiteres Album bei Capitol auf, das jedoch nie veröffentlicht wurde. Lediglich die Single “She Is” erschien. Anfang der 2000er Jahre geriet ihre Karriere ins Stocken, und sie verlor ihren Plattenvertrag. Diese Phase war von persönlichen Schwierigkeiten geprägt. Sie hatte 1993 John David Cunningham geheiratet, die Ehe wurde jedoch um 1999 geschieden. In dieser schwierigen Zeit arbeitete sie unter anderem als Nanny und zog sich weitgehend aus der Öffentlichkeit zurück. Dennoch gab sie die Musik nicht vollständig auf. 2005 kehrte sie mit einem Worship-Projekt zurück, bei dem sie erneut mit Christine Denté und Michelle Tumes zusammenarbeitete. Das Album erschien zunächst in Australien und Europa unter dem Titel “Kisses from Heaven” und später in den USA als “Lost in Wonder: Voices of Worship”.
Susan Ashton hatte sich bewusst für den Künstlernamen “Ashton” entschieden, den Mädchennamen ihrer Mutter, um Verwechslungen mit der christlichen Sängerin Kim Hill zu vermeiden. Ihre Musik wird bis heute geschätzt und regelmäßig auf Webradio-Stationen gespielt, die sich auf christliche Musik oder Country der 1990er Jahre spezialisiert haben. Im Jahr 2006 veröffentlichte Sparrow Records “The Ultimate Collection”, eine Zusammenstellung ihrer größten Erfolge. Nach Jahren der Stille meldete sich Susan Ashton 2013 mit der EP “Thief” zurück, die sie über ihr eigenes Label vertrieb. Die sechs Songs zeigten, dass ihre charakteristische Stimme nichts von ihrer Ausdruckskraft verloren hatte. Ihr musikalisches Erbe umfasst nicht nur zahlreiche Nummer-eins-Hits in den christlichen Charts, sondern auch die Fähigkeit, mit ihrer Musik Menschen zu berühren und Themen wie Glaube, Hoffnung und Heilung auf authentische Weise zu vermitteln. Ihre Karriere mag von Höhen und Tiefen geprägt gewesen sein, doch ihr Einfluss auf die zeitgenössische christliche Musik der 1990er Jahre bleibt unbestritten.
Wir konnten leider keine Konzerte von Susan Ashton finden.
Geschrieben von: RadioMonster.FM
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