Dance

Dazz – Steckbrief, Songs & Konzerte

today18.11.2025

Hintergrund
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Die Dazz Band ist eine legendäre amerikanische Funk- und R&B-Gruppe, die in den frühen 1980er Jahren große Erfolge feierte. Ursprünglich als Kinsman Dazz gegründet, entwickelte die Band aus Cleveland, Ohio einen unverwechselbaren Sound, den sie selbst als „danceable jazz“ bezeichnete – woraus sich auch ihr Name ableitet. Mit Hits wie „Let It Whip“ und „Joystick“ prägte die Gruppe maßgeblich die Funk-Ära.

KünstlernameDazz Band
MitgliederBobby Harris, Marlon McClain, Raymond Calhoun, Keith Harrison, Alvin Frazier
GenreFunk, R&B, Dance
Größter HitLet It Whip
Gründungsjahr1976
LandUSA

Von Kinsman Dazz zur Dazz Band

Webradio Steckbrief - Dazz

Die Geschichte der Dazz Band begann 1976 in Cleveland, Ohio, als der Saxophonist Bobby Harris die Gruppe unter dem Namen Kinsman Dazz ins Leben rief. Der Name „Dazz“ entstand als Abkürzung für „danceable jazz“ und spiegelte die musikalische Vision der Band wider – eine tanzbare Mischung aus Jazz, Funk und R&B zu kreieren. In den Anfangsjahren entwickelte die Gruppe ihren charakteristischen Sound und baute sich eine lokale Fangemeinde auf.

Der große Durchbruch kam 1980, als die Band einen Plattenvertrag mit dem renommierten Label Motown Records unterschrieb und sich offiziell in „Dazz Band“ umbenannte. Ihr Debütalbum unter dem neuen Namen, „Invitation to Love“, erschien noch im selben Jahr und legte den Grundstein für ihre aufstrebende Karriere. Mit dem Folgealbum „Let the Music Play“ (1981) festigte die Band ihren Platz in der Musikszene, doch der wahre Erfolg sollte erst noch kommen.

Die frühe Besetzung der Band umfasste neben Bobby Harris (Saxophon, Gesang) auch Musiker wie Skip Martin (Trompete, Gesang), Pierre DeMudd (Trompete), Michael Wiley (Bass, Gesang) und Isaac Wiley Jr. (Schlagzeug). Diese Kombination aus talentierten Instrumentalisten und Sängern ermöglichte es der Gruppe, einen vollen, dynamischen Sound zu erzeugen, der sowohl im Studio als auch bei Liveauftritten beeindruckte.

Der große Durchbruch und die Erfolgsphase

Das Jahr 1982 markierte den Wendepunkt in der Karriere der Dazz Band. Mit der Veröffentlichung ihres Albums „Keep It Live“ und der Single „Let It Whip“ katapultierte sich die Gruppe an die Spitze der Charts. „Let It Whip“ erreichte Platz 1 der Billboard R&B-Charts und schaffte es bis auf Platz 5 der Billboard Hot 100. Der Song wurde zu einem der definierenden Funk-Hits der frühen 1980er Jahre und ist bis heute ein beliebter Klassiker bei Radiosendern und auf Tanzflächen weltweit.

Der Erfolg von „Let It Whip“ brachte der Dazz Band 1982 einen Grammy Award für die „Beste R&B-Darbietung durch ein Duo oder eine Gruppe mit Gesang“ ein – eine Auszeichnung, die ihren Platz in der Musikgeschichte zementierte. Das Album „Keep It Live“ erhielt Goldstatus und etablierte die Band als eine der führenden Funk-Gruppen ihrer Zeit.

Die Erfolgswelle setzte sich mit Hits wie „Joystick“ (1983) und „Let It All Blow“ (1984) fort. „Joystick“ erreichte Platz 9 der R&B-Charts, während „Let It All Blow“ besonders in Großbritannien erfolgreich war und dort Platz 12 der Charts erreichte. Die Band veröffentlichte in dieser Zeit eine Reihe erfolgreicher Alben, darunter „On the One“ (1983), „Jukebox“ (1984) und „Hot Spot“ (1985), die alle solide Chartplatzierungen erzielten.

Die Dazz Band war bekannt für ihre energiegeladenen Liveauftritte, bei denen sie ihre musikalischen Fähigkeiten unter Beweis stellten und das Publikum mit ihrer Mischung aus Funk, R&B und elektronischen Elementen begeisterten. Ihre Musik war perfekt für das Internetradio-Zeitalter konzipiert – tanzbar, eingängig und mit einem unverwechselbaren Groove.

Stilwandel und spätere Jahre

Mitte der 1980er Jahre begann die Musiklandschaft sich zu verändern, und auch die Dazz Band passte ihren Stil an. Nach mehreren erfolgreichen Jahren bei Motown wechselte die Gruppe 1986 zu Geffen Records und veröffentlichte das Album „Wild & Free“. Obwohl der Titelsong des Albums in den R&B-Charts auf Platz 44 landete, konnte die Band nicht mehr an die großen Erfolge der frühen 80er Jahre anknüpfen.

1988 folgte ein weiterer Labelwechsel zu RCA Records, wo sie das Album „Rock the Room“ veröffentlichten. Die Single „Anticipation“ erreichte Platz 38 der R&B-Charts, doch die goldenen Zeiten der Band waren vorbei. Die Musikszene hatte sich weiterentwickelt, und neue Genres wie Hip-Hop und New Jack Swing dominierten zunehmend die Charts.

Trotz des nachlassenden kommerziellen Erfolgs blieb die Dazz Band aktiv und veröffentlichte in den 1990er Jahren sporadisch neue Alben, darunter „Under the Streetlights“ (1996), „Double Exposure“ (1997) und „Here We Go Again“ (1998). Diese Veröffentlichungen fanden zwar nicht mehr den Weg in die Mainstream-Charts, wurden aber von treuen Fans und Funk-Enthusiasten geschätzt.

Im Laufe der Jahre erlebte die Band mehrere Besetzungswechsel, wobei Bobby Harris als Gründungsmitglied die Konstante blieb. 2017 gewann Harris einen Rechtsstreit um die Namensrechte der Band, was seine Position als Bewahrer des musikalischen Erbes der Dazz Band stärkte.

Vermächtnis und Einfluss

Die Dazz Band mag nicht mehr regelmäßig in den Charts vertreten sein, aber ihr Einfluss auf die Musik ist unbestreitbar. Ihre Hits, insbesondere „Let It Whip“, werden nach wie vor häufig im Radio gespielt und haben ihren Weg in zahlreiche Filme, Fernsehsendungen und Werbespots gefunden. Die Gruppe wird oft gesampelt und von modernen Künstlern als Einfluss genannt.

In einer Zeit, in der digitales Streaming und Webradio die Art und Weise verändert haben, wie wir Musik konsumieren, erlebt die Musik der Dazz Band eine Renaissance. Neue Generationen entdecken ihre zeitlosen Grooves, während langjährige Fans in Erinnerungen schwelgen können. Die Band selbst ist nach wie vor aktiv und tritt regelmäßig auf Festivals und Nostalgie-Tourneen auf.

2019 veröffentlichte die Dazz Band den Song „Drop It“, der zeigte, dass sie auch nach Jahrzehnten im Musikgeschäft noch relevante und tanzbare Musik produzieren können. Die aktuelle Besetzung der Band, angeführt von Bobby Harris, besteht aus erfahrenen Musikern wie Marlon McClain (Gitarre), Raymond Calhoun (Schlagzeug), Keith Harrison (Keyboards, Gesang) und Alvin Frazier (Bass, Gesang).

Das musikalische Erbe der Dazz Band lebt nicht nur in ihren eigenen Aufnahmen weiter, sondern auch in den zahlreichen Künstlern, die von ihrem Sound beeinflusst wurden. Von zeitgenössischen Funk-Revivalisten bis hin zu elektronischen Produzenten – der Einfluss der Band ist in verschiedenen Genres spürbar. Ihre Fähigkeit, eingängige Melodien mit komplexen Rhythmen zu verbinden, macht sie zu Pionieren des Funk und zu wichtigen Figuren in der Geschichte der amerikanischen Popmusik.

Die Dazz Band steht als leuchtendes Beispiel für die goldene Ära des Funk und R&B der 1980er Jahre – eine Zeit, in der Groove, Musikalität und Tanzbarkeit Hand in Hand gingen. Ihr Beitrag zur Musikgeschichte wird durch die fortdauernde Beliebtheit ihrer Hits und ihren Einfluss auf nachfolgende Generationen von Musikern gewürdigt.

Songs von Dazz im Radio

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Geschrieben von: RadioMonster.FM