Tophits Charts & Hits
Dance Dance Hits & Classics
Evergreens Best of 60's - 00's
Rock Finest Rock Music
R&B Classics & New Vibes
Schlager Deutscher Schlager
Deutsch 100 % Deutsche Musik
80’s Nur das Beste aus den 80ern
90’s Dein 90er Throwback
2000’s Die größten Hits von 2000 bis 2009
today12.03.2026
Für Musikfans ist Streaming längst zum Alltag geworden, allerdings verdienen viele Künstler nur Bruchteile eines Cents pro Stream. Dass es auch anders geht, zeigen neue alternative Streamingdienste, die den Fokus primär auf Ethik richten. Plattformen wie „Coda“ wollen zeigen, dass Musikstreaming auch transparenter und vor allem fairer funktionieren kann.

Das größte Problem klassischer Streamingplattformen ist das Vergütungsmodell: zumindest aus der Sicht der Künstler, und das ist auch absolut verständlich. Bei den meisten Diensten werden die Einnahmen aus sämtlichen Abos nämlich in einen großen Topf geworfen. Anschließend werden sie nach Gesamtstreamzahlen verteilt, und das bevorzugt natürlich vor allem die Superstars und ganz großen Labels. Ethik-orientierte Plattformen gehen hier bewusst andere Wege. Zum Beispiel mit dem Fan-basierten Vergütungsmodell, bei dem dein monatlicher Beitrag hauptsächlich an die Künstler verteilt wird, die du auch tatsächlich hörst. Wenn du also regelmäßig einen bestimmten Dance-Track oder deine Lieblings-Rockband streamst, landet ein großer Anteil deiner Zahlung direkt bei diesen Künstlern. Das ist nicht nur für die Musiker fair, sondern auch für dich, weil du die Musik, die du feierst, auf diese Weise direkt unterstützen kannst.
Alternative Streamingdienste setzen zudem ganz klar auf Offenheit. Das bedeutet, sie veröffentlichen viel genauer, wie die Einnahmen denn nun genau verteilt werden. Das können öffentlich einsehbare Vergütungsmodelle sein, aber auch besonders transparente Abrechnungen für die Künstler und/oder eine präzise Aufschlüsselung, wie viel Geld pro Stream oder Fan ankommt. Für die Musiker ist dieser Aspekt sehr wichtig, denn oft wissen sie heute selbst nicht genau, wie sich ihre Streaming-Einnahmen zusammensetzen. Streamingdienste mit ethischen Prinzipien versuchen daher, durch eindeutige Zahlen und nachvollziehbare Prozesse Vertrauen aufzubauen. In erster Linie bei den Künstlern, aber auch bei den Fans. Du siehst dann nämlich direkt, welchen Einfluss dein Hörverhalten hat.
Auf den ersten Blick haben die Marktführer aufgrund ihrer gigantischen Musikbibliotheken, ihrer Milliardenbudgets und der enormen Reichweite einen Vorteil. Darum müssen alternative Plattformen vor allem zwei Dinge schaffen: viele Nutzer gewinnen und gleichzeitig genügend Künstler überzeugen, ihre Musik dort zu veröffentlichen. Die Chancen dafür stehen gut, denn das Interesse wächst, weil sich immer mehr Musikfans fragen, wie fair das aktuelle Streaming-System tatsächlich ist. Schaffen es die neuen Plattformen nachhaltig, Transparenz, Fanbindung und eine faire Vergütung zu kombinieren, könnten sie langfristig zu einer echten Alternative werden. Und wer weiß, vielleicht hörst du deinen nächsten Lieblingssong irgendwann auf einer Plattform, bei der du sicher sein kannst, dass dein Stream den Künstler wirklich unterstützt.
Geschrieben von: RadioMonster.FM
alternative streamingplattformen ethisches streaming faire vergütung musik fan-basiertes vergütungsmodell künstler streaming einkommen musikbranche fairer machen Musikstreaming nachhaltiges streaming streaming einnahmen aufschlüsselung transparenz streaming
RADIOMONSTER.FM - Bei uns bist DU Musikchef!