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Google Stadia - PlayStation und Xbox adé?

Bevor die neuen Next-Generation-Konsolen PlayStation 5 von Sony und Xbox Scarlett von Microsoft zum Verkauf stehen werden (wahrscheinlich 2020), bietet der Suchmaschinenriese Google mit seinem neuen Dienst Stadia eine vollkommen andere Alternative zum teuren Hardwarekauf an.

 

Zocken ohne eigene Hardware stellt die Branche auf den Kopf

Controller

Stadias genauer Starttermin wurde noch nicht bekannt gegeben, wird jedoch noch dieses Jahr erfolgen. 
Bisher mussten Zocker aller Couleur – ob PC, Konsole, Handheld, Smartphone oder Tablet – für aktuelle Spiele mit hohen Rechenanforderungen entsprechend neue und damit relativ teure Hardware kaufen. So kostet eine PlayStation 4 Pro etwa 400 EUR, ein aktueller Gaming-PC ca. 800 EUR. Damit könnte es bald vorbei sein, denn Google Stadia startet 2019 seinen Gamingdienst. 

 

Keine lokale Hardware – Ausnahme: Controller

Bei Stadia werden nur noch eine schnelle Internetleitung und ein Gerät, das mit Google Chrome zurechtkommt, benötigt. Denn Spiele werden auf Googles Servern berechnet, nicht auf der heimischen Grafikkarte. In der Gaming-Szene wird der Dienst, den es von zwei kleineren Anbietern bereits gibt, heiß diskutiert, denn er könnte eine Revolution des Videospielens einleiten. 

Bei der Präsentation des neuen Dienstes wurde auch ein Controlpad vorgestellt, das kabellos betrieben werden kann und als Standard-Controller für den Dienst fungieren soll. So können sich Spieler mehr mit Stadia identifizieren und es kommt mehr Konsolenfeeling auf. Ansonsten aber wird man hardwareseitig hoch anspruchsvolle Games sogar auf einem alten Smartphone spielen können, denn es hat einen Monitor und eine Internetverbindung. Wer einen Smart-TV und Breitbandinternet besitzt, wird ebenso den Dienst nutzen können. 
 

Das Netflix für Games


Genaues ist noch nicht bekannt, doch es ist sehr wahrscheinlich, dass Google Stadia ein Dienst auf Abonnement-Basis wird. Man kann sich das in etwa wie Netflix, Amazon Prime oder Maxdome vorstellen: Innerhalb der Abo-Laufzeit greift man beliebig auf den Dienst zu und besitzt Zugriff auf alle verfügbaren Medien. Es kann also durchaus sein, dass sich Gamer bald keine Spiele mehr für 60 EUR kaufen, sondern sie für 15 EUR im Monat streamen, wie es auch bei Spotify die Regel ist. 
 

Alles. Sofort. Überall.


Lange Ladezeiten sollen der Vergangenheit angehören – man soll sich sogar innerhalb von Sekunden in einen fremden Spielstand einklinken können, etwa bei einem Youtube-Let's-Play-Video. Spiele müssen nicht mehr installiert werden und auch Kompatibilitätsprobleme oder das Scheitern an zu schlechter Hardware wird es nicht mehr geben. Jedes Spiel kann von jetzt auf gleich gespielt werden, ohne Vorbereitungszeit und mit der Hardware-Power, die Googles Serverfarmen hergeben. 

Nachteile gibt es natürlich auch, z. B. die Latenz zwischen Eingabe und Verarbeitung (Verzögerungszeit), die durch den fernen Server zu hoch für kompetitive Multiplayer-Spiele sein könnte. Auch der Onlinezwang ist oft ein Hindernis. Wir wissen jedoch erst mehr, wenn der Dienst wirklich an den Start geht. Es scheint aber sicher, dass Google Stadia die Gamingbranche fundamental verändern wird.

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