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today28.12.2025
Im digitalen Zeitalter greifen viele Musikfans auf Streamingdienste zurück, wenn es darum geht, ihre Lieblingsstars zu hören oder neue Interpreten zu entdecken. Es gibt parallel dazu aber auch eine Gegenbewegung, und das insbesondere bei jüngeren Menschen: Die Generation Z hat ihre Vorliebe für CDs entdeckt – aber warum eigentlich?

Wer heutzutage ans Musik hören denkt, hat vielleicht in erster Linie Streaminganbieter wie Spotify im Kopf – und das nicht unberechtigt, denn zahlreiche User nutzen dieses und vergleichbare Plattformen regelmäßig. Vor allem junge Musikfans bevorzugen oftmals das Streamen ihrer Lieblingssongs, aber das ist längst nicht alles: Auch physische Tonträger werden vorwiegend von Angehörigen der Generation Z vermehrt erworben und konsumiert. Das mag im ersten Moment vielleicht merkwürdig klingen, ist aber Realität: Statistiken der Recording Industry Association of America (RIAA) zeigen, dass in der ersten Hälfte des Jahres 2025 mehr als 236 Millionen Dollar mit dem Verkauf von CDs umgesetzt wurden – digitale Downloads brachten dagegen nur knapp 88 Millionen Dollar ein.
Umfragen zufolge sind etwa 43 aller Käufer von CDs aktuell junge Menschen aus der Generation Z und somit unter 35 Jahre alt. Für diese Entwicklung gibt es gleich mehrere potenzielle Gründe, die wahrscheinlich ineinander spielen. Einerseits verfügen CDs über eine sehr gute Klangqualität, mit der digitale Streams und Dateiformate oftmals nicht mithalten können. Andererseits entdecken gerade jüngere Musikfans aktuell ihre Liebe für physische Musikformate und entscheiden sich für CDs, um tatsächlich etwas „in der Hand“ zu haben. Diese Medien kennt die Generation Z häufig nur aus Erzählungen ihrer Eltern, fühlt sich aber genau deshalb davon angezogen. Und nicht zuletzt sind CDs im Vergleich zu Schallplatten eine vergleichsweise preiswerte Möglichkeit, sich eine eigene kleine oder größere Musiksammlung aufzubauen.
Momentan stellen die zunehmenden verkaufe physischer Musikmedien keine Gefahr für die Popularität des Streamings dar. Denn nicht nur die CD-Verkäufe haben 2025 stetig zugenommen, sondern auch die bezahlten Abonnements von Streaminganbietern: Hier war ein Zuwachs von ungefähr vier Prozent zu beobachten. Der Verlierer dagegen sind derzeit die digitalen Downloads, deren Zahl deutlich zurückgegangen ist. Experten sehen für die kommenden Jahre eine Tendenz dazu, dass Streaming und klassische Tonträger nebeneinander bestehen können und die Musiklandschaft so sehr abwechslungsreich gestalten. Downloads aber könnten in den kommenden Jahren oder Jahrzehnten vollständig von der Bildfläche verschwinden.
Geschrieben von: RadioMonster.FM
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