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Das Aus für den Radiostandard DAB+? Internetradio als Alternative.

RadioMonster.FM trägt ihn noch im Namen, den alten Übertragungs- und Empfangsstandard der Radiobranche. FM heißt „Frequenzmodulation“ und ist gleichbedeutend zu „UKW“ (Ultrakurzwelle). Zwar ist RadioMonster ein reines Webradio, doch der Zusatz „FM“ ist den meisten Menschen noch als ein Synonym zu Radio geläufig. 

 

Internet ist allgegenwärtig, DAB+ muss erklärt werden

UKW sollte nach dem Willen der Bundesregierung eigentlich längst ausgedient haben. Gleich zwei neue Standards drängen auf den Markt. Einerseits DAB in seiner technisch ausgereifteren Variante DAB+und andererseits das Streaming über das Netz, mobil über Hotspots, 3G, 4G oder bald 5G. Zudem wurden Pilotprojekte unternommen, die das Radiohören über DVB-Termöglichten. Dieser Ansatz wird jedoch nicht weiter verfolgt. Während das Radiohören übers Internet keiner weiteren Erklärung mehr bedarf, besteht bei DAB+ offenbar nicht nur Erklärungsbedarf, sondern sogar Rechtfertigungsdruck

 

DAB+ in Niedersachsen wenig gefragt – Landtag zieht Konsequenz

DAB+ Radio
DAB+ Radio

Radio ist Ländersache, wie so vieles in unserem föderalen System. Dennoch überrascht es, dass im Juni ein Antrag der FDP im niedersächsischen Landtag einstimmig angenommen wurde. Dieser Antrag spricht sich für eine Beendigung der finanziellen Förderung von DAB+im Flächenland Niedersachsen aus. Offenbar finde die Technik nur wenig Anklang in der Bevölkerung, ein weiterer Ausbau der Infrastruktur sei herausgeschmissenes Geld, wenn doch künftig sowieso die meisten Menschen auf Webradio zurückgreifenwürden. 

Faktisch hat der hannoversche Beschluss keine Auswirkungen, zeigt aber auf, dass das Land Niedersachsen bisher wenig Anstrengungen unternommen hat, die Technik zu etablieren. Vorbild könnte der Freistaat Bayern sein, der mittlerweile über 100 Sender über DAB+ anbietet. Als Nebeneffekt haben sich, insbesondere beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk, neue Spartenprogramme gebildet, die DAB-Radio-Besitzer erfreuen dürften. In weiten Teilen Niedersachsens hingegen ist kein störungsfreier Empfang der noch wenigen regionalen Sender über DAB+ gewährleistet.
 

Besser als Webradio geht es nicht

StreamOn Partner
StreamOn Partner

Als StreamOn Partner - RadioMonster.FM kooperiert dabei mit der Telekom – haben wir zugegebenermaßen nicht viel übrig für den DAB-Standard. Er bietet zwar gegenüber dem herkömmlichen UKW zahlreiche Vorteile, doch mit dem zunehmenden Ausbau von flächendeckendem Breitband-Internetund den immer weiter fallenden Preisen für mobiles Internetwird diese Technik bald nicht mehr benötigt. 

Auch das Argument, dass ältere Menschen kein Internet haben, stimmt so nicht mehr. Wer einen Festnetzanschluss hat, besitzt mittlerweile auch automatisch einen Internetanschluss. Ob man sich also ein UKW-, DAB+ oder Internetradio in die Küche stellt, ist beinahe egal. Die geringste Störungsanfälligkeit und die größte Senderauswahl (fast alle Radiosender weltweit) bietet das Webradio. Mit diesem lässt sich auch RadioMonster.FM in Sekundenschnelle aufrufen. 
 

Weiterhin Steuergeld für alte Technik?

DAB+ wird weiter ausgebaut und das ist insgesamt, z. B. für Autofahrer, eine gute Sache. Der Klang ist besser als UKW, es können Zusatzinformationen eingeblendet werden und es können mehr überregionale Sender empfangen werden, u. a. ein höheres Angebot an öffentlich-rechtlichen Sendern. Nur ist jedes DAB+Radio sowieso auch für den Internetempfang ausgelegt. RadioMonster.FM ist der Meinung, dass die meisten Hörer und Hörerinnen ihre Lieblingssender (wir sind hoffentlich darunter) ausschließlich online empfangen werden. Zudem will kein Bürger dieses Landes Steuergelder in eine unnötige Infrastruktur fließen sehen, die dann wenig genutzt wird. 

Wir sind uns sicher, dass das Thema in den Medien weiter Anklang finden wird, während Webradio Stück für Stück immer mehr Musikfreunde erreicht. 
 

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