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Berliner Studie: Instagram angesagt, Facebook out

today25.02.2019 11

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Influencer auf Instagram viel erfolgreicher als auf FB

Derzeit lautet der Trend Digital Detox – digitale Unterhaltungsangebote werden von vielen Nutzern zurückgefahren, um sich wieder besser konzentrieren zu können oder sich mehr in der nicht-digitalen Welt zu bewegen.

Instagram
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Das trifft auch Facebook, das nicht mehr so hohe Wachstumsraten wie noch vor Jahren hat und zunehmend unter jungen Leuten nicht mehr relevant ist. Facebook scheint den Weg von Tabakkonzernen zu gehen: Viele Abhängige, aber unter den jungen Menschen geringe Raten von Neueinsteigern. So wie 19-Jährige heute nicht mehr rauchen, so haben sie auch die FB-App nicht mehr auf dem Smartphone. Und wenn, wird sie kaum genutzt. 

Aktive Fans sind auf Instagram

Instagram Follower
Instagram Follower

2300 Posts von Influencern auf Instagram und Facebook wurden in einer im Februar 2019 veröffentlichten Studie der Berliner Hochschule für Technik und Wirtschaft ausgewertet. Dabei kam heraus, dass die Nutzer der beiden Netzwerke in unterschiedlicher Intensität mit ihren Idolen korrespondieren. So ist die Interaktionsrate auf Instagram sehr viel höher als auf Facebook. Das heißt: Auf der Fotoplattform werden mehr Likes vergeben, mehr Bilder geteilt und mehr Kommentare geschrieben. Für die Stars und Sternchen ist ein gut betreuter Insta-Account also viel wichtiger als auf Facebook präsent zu sein. Aus diesem Grund haben viele Influencer Facebook schon den Rücken gekehrt oder sind dort nur halbherzig aktiv. 

Mehr Action als auf Facebook

Die Studie mit dem Namen „Influencer-Marketing und Strategien digitaler Superstars – was kann man von Kardashian & Co. für den Erfolg im Netz lernen?“ deckt auf, dass die Interaktionsrate auf Instagram im Schnitt bei 3,7 Prozent liegt. Also klicken 37 von 1000 Personen auf das Herzchen unter einem Post, teilen ihn oder schreiben einen Comment. Hört sich nicht nach viel an, ist es aber. Besonders im Vergleich mit Facebook, denn hier liegt die Rate etwa zwanzigmal niedriger

Wichtig ist die Interaktionsrate, weil eine hohe Reaktionsfreudigkeit der Nutzer den jeweiligen Post relevanter für andere User macht – so sehen ihn noch mehr Menschen und reagieren ihrerseits darauf. Das soll aber nicht dem Ego der Protagonisten dienen, sondern ist einem knallharten Geschäftsinteresse geschuldet. Schließlich arbeiten viele Instagram-Promis mit Markenherstellern zusammen und preisen deren Produkte und Dienstleistungen mal ganz offen und sehr oft subtil an. So ist bei Models nur ganz beiläufig das Logo der Handtasche oder des Lippenstifts zu sehen oder man hinterfragt es schon gar nicht mehr, dass der Rapper sich immer wieder von der bestimmten Automarke begeistert zeigt. 

Studie gibt Empfehlungen für Influencer

Smartphone Social Media Apps
Smartphone Social Media Apps

Wichtig für Influencer, die es noch werden wollen und die Werbewirtschaft: Laut der Studie sollte man sich auf Instagram fokussieren, um erfolgreich zu werden. Mit der Anzahl der Posts sollte man es jedoch nicht übertreiben: Knapp unter einem Beitrag pro Tag ist die Schwelle, die sinnvoll ist. Auch sollten die Inhalte stimmen – die Nutzer erwarten neuen Content statt Aufgewärmtes. Neben einigen weiteren Empfehlungen wird in der Studie auch empfohlen, mit Reklame für Produkte nicht zu forsch umzugehen, sondern die Frequenz bedacht zu halten.

Written by: admin

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