Black Machine – Steckbrief, Songs & Konzerte

today28.02.2026

Hintergrund
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Black Machine ist ein italienisches Elektronik-Projekt, das Anfang der 1990er Jahre gegründet wurde und vor allem durch den Dance-Hit “How Gee” internationale Bekanntheit erlangte. Das Trio aus Marius Percali, Pippo Landro und Ottorino Menardi prägte mit seinem Mix aus Funk, Hip-Hop und elektronischen Beats die europäische Clubszene der frühen Neunziger. Bis heute gilt “How Gee” als Klassiker der Eurodance-Ära.

Künstlername Black Machine
Mitglieder Marius Percali, Pippo Landro, Ottorino Menardi
Genre Eurodance, Italo-Dance, Hip House, Funk
Größter Hit How Gee
Gründungsjahr 1991
Land Italien
Markenzeichen Funk-Samples mit elektronischen Beats, mysteriöse Live-Performer

Die Anfänge eines italienischen Dance-Phänomens

Webradio Steckbrief - Black Machine

Als sich zu Beginn der 1990er Jahre die elektronische Tanzmusik in Europa rasant entwickelte, entstand in Italien ein Projekt, das Funk-Grooves mit modernen Dance-Beats verschmelzen sollte. Die drei Produzenten und DJs Marius Percali, Pippo Landro und Ottorino Menardi, letzterer auch unter dem Künstlernamen Ottomix bekannt, schlossen sich zusammen und gründeten Black Machine. Ihr Ziel war es, die energiegeladenen Rhythmen des Hip-Hop und Funk mit den damals aufkommenden elektronischen Produktionsmethoden zu verbinden.

Die italienische Elektronikszene war in dieser Zeit besonders kreativ und experimentierfreudig. Black Machine profitierte von dieser Aufbruchstimmung und entwickelte einen Sound, der sich durch geschickt eingesetzte Samples, treibende Basslines und eingängige Hooks auszeichnete. Anders als viele ihrer Zeitgenossen legten sie besonderen Wert auf die Verschmelzung von organischen Funk-Elementen mit synthetischen Klängen, was ihrem Sound eine besondere Tiefe verlieh.

Der Durchbruch mit “How Gee”

Im Jahr 1991 veröffentlichte Black Machine ihre erste Single “How Gee”, die sich schnell zu einem Clubhit entwickelte. Der Song basierte auf einem markanten Funk-Sample und kombinierte dieses mit einem unwiderstehlichen elektronischen Beat. Die eingängige Hook und der treibende Rhythmus machten “How Gee” zu einem Dauerbrenner in den europäischen Diskotheken. Besonders in Italien selbst wurde der Track zum Erfolg, doch auch in anderen europäischen Ländern fand er schnell seine Fans.

Der internationale Durchbruch kam jedoch erst einige Jahre später. Als “How Gee” 1994 in Großbritannien veröffentlicht wurde, erreichte der Song Platz 17 der britischen Charts und etablierte Black Machine auch außerhalb Italiens. In den Niederlanden kletterte der Track auf Platz 32, in Frankreich auf Platz 45, und selbst in den USA konnte sich “How Gee” auf Platz 37 der Hot Dance Club Charts platzieren. Diese Erfolge machten Black Machine zu einem festen Bestandteil der Eurodance-Bewegung und sorgten dafür, dass ihr Sound auch auf Internetradio-Sendern und in Streaming-Playlists bis heute präsent ist.

Weitere Erfolge und musikalische Entwicklung

Nach dem Erfolg von “How Gee” veröffentlichte Black Machine 1992 ihr erstes Studioalbum “The Album”, das weitere Hits wie “Funky Funky People” und “Jazz Machine” enthielt. “Funky Funky People” erreichte in Österreich Platz 18 und in den Niederlanden Platz 38 der Charts. Der Song setzte die erfolgreiche Formel fort: funkige Samples, treibende Beats und eine unverwechselbare Energie, die zum Tanzen einlud.

1993 folgte das zweite Album “Love ‘N’ Peace”, das mit Singles wie “Get Funky” und dem Titeltrack weitere Akzente setzte. Obwohl diese Veröffentlichungen nicht ganz an den Erfolg von “How Gee” heranreichen konnten, festigten sie den Ruf von Black Machine als verlässliche Produzenten tanzbarer elektronischer Musik. In den folgenden Jahren erschienen weitere Singles wie “U Make Me Come a Life” (1995), “Jump Up” (1996), “Thinkin’ About You” (1997) und “Funky Banana” (1999), die das Projekt am Leben hielten und zeigten, dass die Produzenten weiterhin kreativ und produktiv waren.

Das Geheimnis der Live-Performer

Ein besonderes Merkmal von Black Machine war die Trennung zwischen den Produzenten im Studio und den Performern auf der Bühne. Während Percali, Landro und Menardi im Hintergrund die Musik komponierten und produzierten, wurden für Liveauftritte und Musikvideos zwei Tänzer und Rapper eingesetzt, die das visuelle Gesicht des Projekts bildeten. Diese Performer waren jedoch nicht an der musikalischen Produktion beteiligt, sondern übernahmen ausschließlich repräsentative Aufgaben.

Diese Konstellation sorgte für eine gewisse mystische Aura um Black Machine. Die Identität der Live-Performer wurde kaum öffentlich gemacht, und nach späteren Interviews wurde bekannt, dass beide verstorben sind, ohne dass ihre Namen weithin dokumentiert wurden. Diese Trennung zwischen Studio und Bühne war in der elektronischen Musikszene der Neunziger nicht ungewöhnlich, verlieh Black Machine jedoch eine besondere Note und trug zur Faszination bei, die das Projekt umgab.

Renaissance und bleibendes Erbe

Auch nach dem Höhepunkt ihrer Popularität in den Neunzigern blieb Black Machine aktiv. Im Jahr 2005 erschien eine Neubearbeitung von “How Gee” unter dem Titel “One, Two, Three, Four (How Gee) – Rework”, und 2018 wurde anlässlich des 25. Jubiläums eine Anniversary-Edition des Klassikers veröffentlicht. Diese Wiederveröffentlichungen zeigten, dass der Song nichts von seiner Anziehungskraft verloren hatte und weiterhin neue Generationen von Tanzmusik-Fans begeisterte.

Eine besondere Ehre wurde Black Machine 2021 zuteil, als “How Gee” im Film “House of Gucci” von Regisseur Ridley Scott verwendet wurde. Diese Platzierung in einem hochkarätigen Hollywood-Film brachte den Song erneut ins Bewusstsein eines breiten Publikums und unterstrich seine zeitlose Qualität. Die Verwendung in Film und Fernsehen sowie die kontinuierliche Präsenz auf Webradio-Kanälen und Streaming-Plattformen sorgen dafür, dass Black Machine auch mehr als drei Jahrzehnte nach ihrer Gründung relevant bleibt.

Das Erbe von Black Machine liegt in ihrer Fähigkeit, Funk und elektronische Musik auf eine Weise zu verbinden, die sowohl tanzbar als auch musikalisch anspruchsvoll ist. Ihr Einfluss auf die Eurodance- und Italo-Dance-Bewegung ist unbestreitbar, und “How Gee” gilt bis heute als einer der definierenden Tracks der frühen Neunziger. Die Kombination aus eingängigen Melodien, treibenden Beats und geschickt eingesetzten Samples hat Black Machine zu einem festen Bestandteil der elektronischen Musikgeschichte gemacht – ein Projekt, das die Tanzflächen Europas eroberte und dessen Sound noch immer in Clubs und auf Online Radio-Sendern weltweit zu hören ist.

Songs von Black Machine im Radio

Konzerte von Black Machine

Wir konnten leider keine Konzerte von Black Machine finden.

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Geschrieben von: RadioMonster.FM