Tophits Charts & Hits
Dance Dance Hits & Classics
Evergreens Best of 60's - 00's
Rock Finest Rock Music
R&B Classics & New Vibes
Schlager Deutscher Schlager
Deutsch 100 % Deutsche Musik
80’s Nur das Beste aus den 80ern
90’s Dein 90er Throwback
2000’s Die größten Hits von 2000 bis 2009
today28.02.2026
Romina Johnson ist eine italienisch-britische Soul- und R&B-Sängerin, die vor allem durch ihre Zusammenarbeit mit Artful Dodger und den Hit “Movin’ Too Fast” internationale Bekanntheit erlangte. Mit ihrer kraftvollen, souligen Stimme verbindet sie klassisches Soul-Feeling mit modernen Dance- und Garage-Elementen. Ihre musikalischen Wurzeln reichen tief in die Soul-, Funk- und Jazz-Tradition ihrer Familie.
| Künstlername | Romina Johnson |
| Bürgerlicher Name | Romina Johnson |
| Genre | R&B, Soul, UK Garage, 2-Step |
| Größter Hit | Movin’ Too Fast (mit Artful Dodger) |
| Geburtsdatum | 28. November 1973 |
| Geburtsort | Rom, Italien |
| Wohnort | London, Großbritannien |
| Staatsangehörigkeit | Italienisch |
| Sternzeichen | Schütze |

Romina Johnson wurde am 28. November 1973 in Rom geboren und wuchs in einem außergewöhnlich musikalischen Umfeld auf. Ihr Vater Wesley “Wess” Johnson war ein US-amerikanischer Musiker mit italienischen Wurzeln, ihre Mutter Italienerin. Diese Kombination prägte nicht nur ihre kulturelle Identität, sondern auch ihren musikalischen Werdegang von Anfang an. Schon als kleines Kind war sie umgeben von den Klängen des Soul, Funk, R&B und Jazz. Legenden wie Aretha Franklin, James Brown, Stevie Wonder und Prince liefen rauf und runter im Haushalt der Johnsons und hinterließen tiefe Spuren in der jungen Romina.
Mit gerade einmal vier Jahren traf sie eine bemerkenswerte Entscheidung: Sie wollte Sängerin werden. Was bei vielen Kindern ein flüchtiger Traum bleibt, wurde bei Romina zur Lebensaufgabe. Bereits mit zwölf Jahren stand sie als Background-Sängerin an der Seite ihres Vaters auf der Bühne und sammelte wertvolle Erfahrungen im Live-Geschäft. Diese frühe Praxis formte ihre Bühnenpräsenz und ihr Verständnis für musikalische Dynamik.
Mit etwa zwanzig Jahren wurde Romina Johnson Mitglied der Gruppe Second Floor, die einen Plattenvertrag beim italienischen Label Rossiter Road ergatterte. Diese Phase zwischen 1993 und 1999 war entscheidend für ihre künstlerische Entwicklung. 1996 veröffentlichte die Gruppe die EP “I Gotta Have You”, die erste professionelle Aufnahme mit Rominas Stimme im Vordergrund. Ein Jahr später, 1997, nahm sie das emotionale Duett “Love and Happiness” mit ihrem Vater auf – ein besonderer Moment, der die familiäre musikalische Verbindung dokumentierte.
Das Jahr 1998 markierte einen wichtigen Meilenstein: Romina veröffentlichte ihr erstes Soloalbum “Simply Passion”. Auf diesem Album befand sich bereits die Ursprungsversion von “Movin’ Too Fast”, einem Song, den sie gemeinsam mit ihrem Onkel Orlando Johnson geschrieben hatte. Zu diesem Zeitpunkt ahnte noch niemand, welche Bedeutung dieser Track für ihre Karriere haben würde. Die Originalversion zeigte bereits Rominas beeindruckende stimmliche Bandbreite und ihr Gespür für eingängige Melodien, blieb aber zunächst ein Geheimtipp.
1999 traf Romina eine mutige Entscheidung: Sie verließ Second Floor endgültig und zog nach London, um ihre Solokarriere voranzutreiben. London bot ihr nicht nur neue künstlerische Möglichkeiten, sondern auch den Zugang zur aufstrebenden UK Garage-Szene, die ihre Karriere entscheidend verändern sollte.
Das Jahr 2000 sollte alles verändern. Das UK Garage-Duo Artful Dodger war auf der Suche nach einer Sängerin für einen neuen Track und stieß auf Rominas Version von “Movin’ Too Fast”. Die Chemie stimmte sofort, und gemeinsam produzierten sie eine neue, tanzbodentaugliche Version des Songs. Die Mischung aus Rominas souligen Vocals und dem pulsierenden 2-Step-Beat von Artful Dodger traf den Nerv der Zeit perfekt.
“Movin’ Too Fast” schoss in die Charts und erreichte Platz 2 der UK Singles Charts – ein sensationeller Erfolg, der Romina Johnson schlagartig internationale Bekanntheit verschaffte. Der Song lief in Clubs, wurde im Radio rauf und runter gespielt und etablierte sich als einer der definierenden Tracks der UK Garage-Ära. Plötzlich war Romina nicht mehr nur eine talentierte Soul-Sängerin aus Rom, sondern ein fester Bestandteil der britischen Dance-Szene.
Der Erfolg von “Movin’ Too Fast” öffnete viele Türen. 2001 folgte die Single “My Forbidden Lover”, bei der sie mit den Chic-Legenden Luci Martin und Norma Jean zusammenarbeitete. Der Track erreichte Platz 59 in den UK-Charts und zeigte Rominas Vielseitigkeit. Im selben Jahr veröffentlichte sie ihr Album “Superbad”, das ihre Entwicklung von der Soul-Sängerin zur Dance-Floor-Diva dokumentierte.
Nach dem großen Erfolg hätte Romina Johnson leicht in der Versuchung stehen können, einfach weitere Garage-Tracks zu produzieren. Stattdessen blieb sie ihren Soul-Wurzeln treu und experimentierte gleichzeitig mit verschiedenen Stilen. 2003 arbeitete sie mit Full Flava an “Round & Round”, einem Track, der in Soul- und R&B-Kreisen gut ankam, aber nicht den kommerziellen Erfolg ihrer früheren Hits erreichte. 2005 folgte “What Can I Do”, eine Single, die bei ihren treuen Fans Anklang fand.
Die Alben “As Good as This” (2006) und “Soul River” (2008) zeigten eine Künstlerin, die sich nicht von Chartplatzierungen definieren ließ, sondern ihren eigenen musikalischen Weg ging. Diese Veröffentlichungen waren geprägt von reiferen Arrangements, persönlicheren Texten und einer stärkeren Betonung ihrer stimmlichen Qualitäten. Romina etablierte sich als respektierte Soul-Künstlerin, die auch ohne ständige Chart-Hits eine loyale Fangemeinde aufbauen konnte.
Parallel zu ihrer Solokarriere arbeitete Romina als gefragte Session-Sängerin und kollaborierte mit verschiedenen DJs und Produzenten. Ihre Stimme war auf zahlreichen Remixen und Features zu hören, was ihre Vielseitigkeit und Professionalität unter Beweis stellte. Etwa ab 2013 wurde sie zudem Mitglied der legendären Disco-Formation Odyssey, mit der sie die Klassiker der 70er und 80er Jahre auf die Bühne brachte – eine perfekte Verbindung ihrer Liebe zur klassischen Soul- und Funk-Musik.
Nach einer längeren Pause überraschte Romina Johnson 2020 mit dem Album “Heartbeat”, das eine stilistische Reifung und Neuerfindung darstellte. Die Platte kombinierte moderne Soul-Grooves mit gefühlvollen Balladen und zeigte ein erwachseneres, reflektiertes Songwriting. Tracks wie “More”, “Rise”, “Glad I Got To Know You” und “Catch You Out” demonstrierten, dass Romina nach über zwei Jahrzehnten im Geschäft nichts von ihrer stimmlichen Kraft verloren hatte – im Gegenteil, ihre Stimme klang reifer und ausdrucksstärker denn je.
“Heartbeat” wurde von Kritikern gelobt und bewies, dass Romina Johnson weit mehr ist als die Sängerin eines großen Hits aus dem Jahr 2000. Das Album zeigte eine Künstlerin, die ihre musikalischen Wurzeln ehrt, während sie gleichzeitig zeitgemäße Produktionen umarmt. Die Mischung aus klassischem Soul-Feeling und modernen Arrangements spiegelte perfekt wider, wofür Romina Johnson steht: authentische, gefühlvolle Musik, die Generationen und Genres überbrückt.
Heute lebt Romina Johnson in London und bleibt der Musikszene treu. Ob bei Live-Auftritten mit Odyssey, eigenen Projekten oder Kollaborationen mit anderen Künstlern – ihre kraftvolle, soulige Stimme ist unverwechselbar. Fans können ihre Musik auf verschiedenen Plattformen genießen, und wer Glück hat, erlebt sie live auf der Bühne, wo sie ihre jahrzehntelange Erfahrung und Leidenschaft zum Ausdruck bringt. Romina Johnson ist ein Beweis dafür, dass echtes Talent und künstlerische Integrität langfristig mehr zählen als kurzfristige Chart-Erfolge.
Wir konnten leider keine Konzerte von Romina Johnson finden.
Geschrieben von: RadioMonster.FM
Artful Dodger Dance Musik disco formation odyssey heartbeat album movin' too fast R&B Musik Romina Johnson soul funk jazz soul sängerin UK Garage
RADIOMONSTER.FM - Bei uns bist DU Musikchef!