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today28.02.2026
Intrance feat. D-Sign war ein deutsches Dance- und Trance-Projekt der frühen 1990er Jahre, das von den Produzenten Alex Kilb und Ingo Kunzi ins Leben gerufen wurde. Mit ihrem Hit „Te Quierro” eroberten sie die deutschen Charts und prägten den Sound der aufkommenden Trance-Szene in Baden-Württemberg. Das Projekt steht exemplarisch für die melodische Euro-Trance-Bewegung jener Zeit.
| Künstlername | Intrance feat. D-Sign |
| Mitglieder | Alex Kilb, Ingo Kunzi, D-Sign |
| Genre | Dance, Euro-Trance, Trance, Techno |
| Größter Hit | Te Quierro |
| Gründungsjahr | 1992–1993 |
| Land | Deutschland |
| Markenzeichen | Eingängige Melodien, Trance-typische Synth-Sounds, Kooperation mit D-Sign |

Als Anfang der 1990er Jahre die elektronische Tanzmusik in Deutschland einen regelrechten Boom erlebte, entstand in Baden-Württemberg ein Projekt, das den Zeitgeist perfekt einfing. Alex Kilb, geboren am 7. März 1969 in Waiblingen, und Ingo Kunzi, geboren am 7. November 1966, schlossen sich zusammen, um gemeinsam Musik zu produzieren, die die aufkommende Trance-Bewegung mitprägen sollte. Beide waren bereits in der elektronischen Musikszene aktiv und brachten umfangreiche Erfahrungen mit. Während Kilb später auch durch sein Label Unsubmissive Records bekannt wurde, machte sich Kunzi parallel unter Namen wie Ayla und DJ Tandu einen Namen.
Das Projekt Intrance feat. D-Sign war von Beginn an als Studioprojekt konzipiert. Es ging nicht darum, als Live-Band aufzutreten, sondern vielmehr darum, im Studio perfekt produzierte Tracks zu erschaffen, die in Clubs und auf Radiosendern gespielt werden konnten. Die Zusammenarbeit mit D-Sign, dessen genaue Identität bis heute nicht vollständig geklärt ist, verlieh dem Projekt eine besondere Note und sorgte für einen unverwechselbaren Sound.
Das Jahr 1993 markierte den Durchbruch für Intrance feat. D-Sign. Mit dem Debütalbum „Designed” und mehreren Singles wie „Always”, „Dosta” und vor allem „Te Quierro” gelang dem Projekt der Sprung in die deutschen Charts. „Te Quierro” entwickelte sich zum absoluten Publikumsliebling und kletterte auf Platz 16 der offiziellen deutschen Single-Charts, wo der Track beeindruckende 20 Wochen verweilte. Die Mischung aus melodischen Synthesizer-Klängen, treibenden Beats und eingängigen Hooks traf genau den Nerv der Zeit.
Der Erfolg beschränkte sich nicht nur auf Deutschland. Auch in der Schweiz konnte das Projekt mit „Visions Of Love” punkten, das Platz 41 erreichte und zwei Wochen in den Charts blieb. Die Tracks wurden nicht nur im Radio gespielt, sondern fanden auch ihren Weg in zahlreiche Clubs, wo sie die Tanzflächen füllten. Besonders im Internetradio und auf verschiedenen Streaming-Plattformen erfreuen sich die Songs bis heute großer Beliebtheit bei Fans der 90er-Jahre-Trance-Musik.
Nach dem erfolgreichen Debüt folgten weitere Singles und EPs, die das musikalische Spektrum von Intrance feat. D-Sign erweiterten. Tracks wie „Mosquito”, „Take On Me” und „Music 2000″ zeigten die Vielseitigkeit der Produzenten und ihre Fähigkeit, verschiedene Facetten des Dance- und Trance-Genres zu bedienen. 1997 erschien mit „Te Quierro ’97” eine Neuauflage des Hits, die erneut die Charts erreichte und Platz 63 in Deutschland belegte, wo sie etwa fünf Wochen präsent war.
Obwohl das Projekt hauptsächlich durch Singles und EPs bekannt wurde, erschien 2017 die Compilation „Trance Legacy (’93–’99)”, die frühe und spätere Tracks zusammenfasst und einen umfassenden Überblick über das Schaffen von Intrance feat. D-Sign bietet. Diese Veröffentlichung richtete sich vor allem an Fans, die die Musik der 90er Jahre wiederentdecken wollten, und an eine neue Generation von Hörern, die den Sound jener Ära schätzen lernen.
Alex Kilb und Ingo Kunzi waren weit mehr als nur Produzenten eines einzelnen Projekts. Beide haben die deutsche elektronische Musikszene nachhaltig geprägt. Alex Kilb, der in Winterbach ansässig ist, gründete mehrere Labels, darunter Unsubmissive und Popmissive, und arbeitete mit renommierten Vertrieben wie Edel Records und Polydor zusammen. Seine Arbeit wurde mit mehreren Goldenen Schallplatten gewürdigt, was seine Bedeutung für die Branche unterstreicht.
Ingo Kunzi wiederum ist bis heute als DJ und Produzent aktiv und hat unter verschiedenen Pseudonymen zahlreiche Tracks veröffentlicht. Sein Projekt Ayla erlangte internationale Bekanntheit und zeigte seine Fähigkeit, unterschiedliche Stile innerhalb der elektronischen Musik zu bedienen. Die Zusammenarbeit der beiden bei Intrance feat. D-Sign war geprägt von gegenseitigem Respekt und dem gemeinsamen Ziel, Musik zu schaffen, die sowohl kommerziell erfolgreich als auch künstlerisch anspruchsvoll war.
Obwohl Intrance feat. D-Sign seit den späten 1990er Jahren weitgehend inaktiv ist, bleibt der Einfluss des Projekts auf die deutsche und internationale Trance-Szene unbestritten. Die Tracks werden noch heute in Online Radio-Sendungen gespielt und finden sich auf zahlreichen Playlists von Fans der 90er-Jahre-Elektronik. Die melodischen Strukturen und die charakteristischen Synth-Sounds haben viele nachfolgende Künstler inspiriert und gelten als Blaupause für den Euro-Trance-Sound jener Ära.
Das Projekt steht exemplarisch für eine Zeit, in der elektronische Musik in Deutschland einen enormen Aufschwung erlebte und sich von Underground-Clubs in den Mainstream bewegte. Intrance feat. D-Sign war Teil dieser Bewegung und trug dazu bei, dass Trance-Musik einem breiten Publikum zugänglich wurde. Die Tatsache, dass die Musik auch Jahrzehnte später noch gehört und geschätzt wird, zeigt die zeitlose Qualität der Produktionen.
Für Fans der 90er-Jahre-Trance-Musik bleibt Intrance feat. D-Sign ein fester Bestandteil der musikalischen Erinnerung an eine Ära, die von Aufbruchstimmung, Innovation und einer unvergleichlichen Energie geprägt war. Die Tracks sind nicht nur nostalgische Rückblicke, sondern auch Zeugnisse einer Zeit, in der elektronische Musik die Welt eroberte und neue Maßstäbe setzte.
Wir konnten leider keine Konzerte von Intrance finden.
Geschrieben von: RadioMonster.FM
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