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today28.02.2026
Robbie Dupree ist eine Ikone des Soft Rock und Yacht Rock der frühen 1980er Jahre, dessen samtweiche Stimme und melodische Songs bis heute Fans begeistern. Mit seinem Signature-Hit “Steal Away” schaffte er 1980 den Durchbruch und wurde zum Inbegriff des entspannten kalifornischen Sounds jener Ära. Seine Musik verbindet Soul, R&B und Pop zu einem unverwechselbaren Klangbild.
| Künstlername | Robbie Dupree |
| Bürgerlicher Name | Robert Dupuis |
| Genre | Soft Rock, Pop Rock, Yacht Rock |
| Größter Hit | Steal Away |
| Geburtsdatum | 23. Dezember 1946 |
| Geburtsort | Brooklyn, New York City, USA |
| Staatsangehörigkeit | US-amerikanisch |
| Sternzeichen | Steinbock |
| Markenzeichen | Samtweiche Stimme mit Soul- und R&B-Einflüssen |

Robert Dupuis wurde am 23. Dezember 1946 in Brooklyn, New York City geboren und wuchs in einem musikalisch geprägten Umfeld auf. Schon früh entwickelte er eine tiefe Leidenschaft für R&B und Soul, wobei Künstler wie Marvin Gaye und Sam Cooke zu seinen wichtigsten Einflüssen zählten. Diese musikalischen Vorbilder sollten seinen späteren Stil maßgeblich prägen und ihm jene charakteristische, gefühlvolle Gesangstechnik verleihen, die ihn später berühmt machen sollte.
In den 1970er Jahren arbeitete Dupree zunächst in verschiedenen musikalischen Projekten, darunter auch mit dem späteren Chic-Gitarristen Nile Rodgers in der Formation “New World Rising”. Diese Jahre waren geprägt von intensivem Lernen und der Suche nach dem eigenen Sound. Die Erfahrungen, die er in dieser Zeit sammelte, legten das Fundament für seine spätere Solo-Karriere.
Das Jahr 1980 sollte Robbie Duprees Leben für immer verändern. Sein selbstbetiteltes Debütalbum “Robbie Dupree” erschien und katapultierte ihn quasi über Nacht in die Charts. Der Song “Steal Away” entwickelte sich zum absoluten Überraschungshit und kletterte bis auf Platz 6 der Billboard Hot 100. In den Adult Contemporary Charts erreichte er sogar Platz 5, was seine Popularität bei einem breiten Publikum unterstrich.
Die Ähnlichkeit von “Steal Away” zu den Doobie Brothers und deren Hit “What a Fool Believes” wurde in den Medien häufig diskutiert, doch Dupree hatte seinen ganz eigenen Stil gefunden. Seine samtweiche Stimme, die perfekt zum aufkommenden Yacht Rock-Genre passte, machte ihn zu einem gefragten Künstler. Der zweite Hit vom Debütalbum, “Hot Rod Hearts”, erreichte ebenfalls beachtliche Platz 15 in den US-Charts und festigte seinen Status als aufstrebender Star.
Der Erfolg blieb nicht unbemerkt: 1981 wurde Robbie Dupree für den Grammy als “Best New Artist” nominiert. Obwohl er den Preis letztendlich an Christopher Cross verlor, war diese Nominierung eine wichtige Anerkennung seiner künstlerischen Leistung und seines Talents.
Noch im Jahr 1981 folgte das zweite Album “Street Corner Heroes”, das die Single “Brooklyn Girls” hervorbrachte. Der Song erreichte Platz 54 der Billboard Hot 100 und zeigte, dass Dupree mehr als nur ein One-Hit-Wonder war. Allerdings konnte er nicht mehr ganz an die enormen Erfolge seines Debüts anknüpfen, was in der Musikindustrie nicht ungewöhnlich ist.
In den folgenden Jahren blieb Dupree musikalisch aktiv, auch wenn die großen Chart-Erfolge ausblieben. 1987 trug er mit dem Song “Girls in Cars” zum WWE-Projekt “Piledriver: The Wrestling Album II” bei, was seine Vielseitigkeit unter Beweis stellte. Ende der 1980er Jahre erschien das Album “Carried Away” (1989), gefolgt von “Walking on Water” (1993) und “Smoke and Mirrors” (1995).
Diese Alben fanden zwar nicht den Weg in die großen Charts, zeigten aber Duprees kontinuierliche künstlerische Entwicklung und seine Treue zur Musik. Er experimentierte mit verschiedenen Sounds, blieb aber seinem Kern-Genre treu. Für Fans, die seine Musik über verschiedene Plattformen wie Internetradio oder Streaming-Dienste entdeckten, boten diese Werke eine willkommene Erweiterung seines musikalischen Portfolios.
Ab den 2000er Jahren erlebte Robbie Dupree eine bemerkenswerte Renaissance. Die Yacht Rock-Bewegung, die den smoothen Sound der späten 1970er und frühen 1980er Jahre feierte, brachte seine Musik wieder ins Rampenlicht. Plötzlich wurde “Steal Away” nicht mehr nur als nostalgischer Klassiker wahrgenommen, sondern als zeitloses Beispiel für perfekt produzierte Pop-Musik.
Dupree nutzte diese Welle geschickt und veröffentlichte mehrere Alben und Kompilationen. “Vintage Volume 1” (1997) und “Vintage Volume 2” (2001) boten Fans eine Zusammenstellung seiner besten Arbeiten. Das Live-Album “Live All Night Long” (1998) fing die Energie seiner Konzerte ein, während “Robbie Dupree with David Sancious” (2003) neue kreative Kollaborationen zeigte.
Besonders bemerkenswert war seine anhaltende Produktivität: “Time and Tide” (2010), die EP “Arc of a Romance” (2012) und “Anthology: Live 1998-2014” (2015) bewiesen, dass Dupree keineswegs im Ruhestand war. Seine ersten Alben wurden remastert und mit Bonusmaterial neu aufgelegt, teilweise sogar mit spanischsprachigen Versionen seiner Songs, was seine internationale Anziehungskraft unterstrich.
Heute ist Robbie Dupree ein fester Bestandteil der Soft Rock- und Yacht Rock-Szene. Seine Musik läuft regelmäßig auf Nostalgiesendern und wird von einer neuen Generation über Online Radio und Streaming-Plattformen entdeckt. “Steal Away” weist auf Spotify deutlich höhere Streamingzahlen auf als seine anderen Songs und bleibt sein unbestrittener Signature-Hit.
Duprees Markenzeichen ist nach wie vor seine unverwechselbare, schmeichelnde Stimme, die oft mit Michael McDonald und anderen Yacht Rock-Größen verglichen wird. Seine Songs behandeln zeitlose Themen wie Liebe und Sehnsucht in einer melodischen, zugänglichen Form, die auch Jahrzehnte nach ihrer Entstehung nichts von ihrer Anziehungskraft verloren hat.
Er tritt weiterhin bei Nostalgie-Tourneen auf und pflegt eine treue Fangemeinde, die seine entspannte, aber technisch versierte Herangehensweise an die Musik schätzt. Obwohl er nie wieder die Chart-Höhen von 1980 erreichte, hat Robbie Dupree sich einen festen Platz in der Musikgeschichte gesichert. Seine Musik verkörpert eine Ära, in der handwerkliches Können, melodische Raffinesse und emotionale Tiefe im Vordergrund standen – Qualitäten, die zeitlos bleiben.
Wir konnten leider keine Konzerte von Robbie Dupree finden.
Geschrieben von: RadioMonster.FM
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