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today28.02.2026
Celvin Rotane, bürgerlich Mike van der Viven, ist ein deutscher House-DJ und Produzent aus Düsseldorf, der in den 1990er Jahren mit seinem charakteristischen Club-Sound die elektronische Tanzmusikszene prägte. Sein größter Erfolg “I Believe (uuh!)” aus dem Jahr 1995 machte ihn weit über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt. Mit seinem unverwechselbaren Stil gehört er zu den Pionieren der deutschen House-Bewegung.
| Künstlername | Celvin Rotane |
| Bürgerlicher Name | Mike van der Viven |
| Genre | House, Dance, Electronic |
| Größter Hit | I Believe (uuh!) |
| Geburtsort | Düsseldorf, Deutschland |
| Staatsangehörigkeit | Deutsch |
Mike van der Viven begann seine Karriere bereits Anfang der 1990er Jahre als DJ in der pulsierenden Clubszene seiner Heimatstadt Düsseldorf. In angesagten Locations wie dem “Skyline” und dem “Tor 3” legte er regelmäßig auf und entwickelte seinen charakteristischen Sound, der House-Elemente mit tanzbaren Grooves verband. Die rheinische Metropole bot ihm das perfekte Umfeld, um sich als DJ zu etablieren und erste Kontakte in der Musikindustrie zu knüpfen.
In dieser Zeit experimentierte er intensiv mit verschiedenen elektronischen Sounds und Samples, was später zu seinem unverwechselbaren Produktionsstil führen sollte. Die Clubnächte in Düsseldorf waren nicht nur Arbeitsplatz, sondern auch Inspirationsquelle für seine späteren Produktionen. Hier lernte er, was auf der Tanzfläche funktioniert und wie man das Publikum begeistert.
Im Sommer 1995 gelang Celvin Rotane der große Durchbruch. Gemeinsam mit dem renommierten Produzenten Ramon Zenker veröffentlichte er die Single “I Believe (uuh!)”, die mit ihrem charakteristischen “Uuh!”-Sample sofort ins Ohr ging. Der Track entwickelte sich schnell zu einem massiven Clubhit und eroberte die Charts in mehreren europäischen Ländern. In Deutschland erreichte die Single Platz 16 und hielt sich etwa 15 Wochen in den Charts, in der Schweiz kletterte sie auf Platz 15 und blieb 13 Wochen präsent, selbst in Österreich schaffte es der Song auf Platz 38.
Was “I Believe” so besonders machte, war die perfekte Mischung aus treibenden House-Beats, eingängigen Vocal-Samples und einer Produktion, die so professionell klang, dass viele Hörer zunächst vermuteten, der Track stamme aus den USA. Die Zusammenarbeit mit Ramon Zenker erwies sich als Glücksgriff und verhalf dem Song zu einer Qualität, die ihn von vielen anderen Dance-Produktionen der Zeit abhob. Dieser Erfolg öffnete Celvin Rotane die Türen zu internationalen Bookings und etablierte ihn als feste Größe in der europäischen House-Szene.
Nach dem durchschlagenden Erfolg von “I Believe” versuchte Celvin Rotane, an diesen Triumph anzuknüpfen. Noch im selben Jahr 1995 erschien “Push Me To The Limit” mit der US-amerikanischen Sängerin Frankie McCoy, die dem Track mit ihrer kraftvollen Stimme eine besondere Note verlieh. Die Single erreichte Platz 67 in den deutschen Charts und blieb etwa vier Wochen präsent. 1996 folgte “You’ve Got To Be You”, das zwar keine Chartplatzierung erreichte, aber in den Clubs durchaus gespielt wurde.
Im Jahr 1996 veröffentlichte er zudem zwei Kompilationen: “The Single Collection” fasste seine bisherigen Erfolge zusammen, während “In Da Mix” seine Fähigkeiten als DJ unter Beweis stellte. Diese Mix-Kompilation zeigte, dass Celvin Rotane nicht nur im Studio, sondern auch hinter den Turntables zu Hause war. 1997 kehrte er mit der Doppel-A-Seite “Back Again / Theme From Magnum” zurück, wobei letzterer Track eine tanzbare Neuinterpretation der bekannten Titelmusik der Fernsehserie Magnum darstellte. Diese Single erreichte Platz 45 in Deutschland und hielt sich etwa neun Wochen in den Charts. Ebenfalls 1997 erschien “Bienvenue”, das jedoch kommerziell weniger erfolgreich war.
Auch nach dem Ausklingen des großen Dance-Booms der 1990er Jahre blieb Celvin Rotane der elektronischen Musik treu. 1999 veröffentlichte er “Houze Muzique”, einen Track, der seinen Namen Programm machte und seinen House-Wurzeln treu blieb. 2003 folgte mit “B2W – Backs II The Wall” eine Kollaboration mit Dweed, die zeigte, dass er auch im neuen Jahrtausend noch aktiv produzierte und sich weiterentwickelte.
Seine Karriere war geprägt von der Fähigkeit, authentischen Club-Sound zu kreieren, der sowohl in kleinen Clubs als auch auf größeren Veranstaltungen funktionierte. Obwohl er nie Teil einer festen Band oder Gruppe war, arbeitete er immer wieder mit verschiedenen Künstlern und Produzenten zusammen. Diese Kollaborationen brachten frische Impulse in seine Musik und hielten seinen Sound lebendig. Wer heute Internetradio hört oder beim Streaming nach klassischen House-Tracks der 90er sucht, stößt unweigerlich auf seine Produktionen.
Celvin Rotane mag nie die ganz großen Musikpreise gewonnen haben, doch sein Einfluss auf die deutsche House-Szene der 1990er Jahre ist unbestritten. Seine Produktionen zeichneten sich durch markante Vocal-Samples, treibende Beats und eine Tanzflächen-Orientierung aus, die auch heute noch funktioniert. Das charakteristische “Uuh!”-Sample aus “I Believe” ist für viele Fans der 90er-Jahre-Clubkultur sofort wiederzuerkennen und weckt nostalgische Erinnerungen an unvergessliche Nächte.
Im Jahr 2025, genau 30 Jahre nach der Erstveröffentlichung, wurde “I Believe” neu remastered und erneut veröffentlicht – ein Zeichen dafür, dass der Track auch Jahrzehnte später nichts von seiner Anziehungskraft verloren hat. Diese Anniversary-Edition brachte den Song einer neuen Generation von House-Fans näher und zeigte, dass gute Tanzmusik zeitlos ist. Celvin Rotane bleibt damit ein wichtiger Name in der Geschichte der deutschen elektronischen Musik, dessen Werk auf Online Radio-Stationen und in DJ-Sets weiterlebt. Seine Musik wird heute noch auf zahlreichen Plattformen gespielt und erreicht sowohl nostalgische Fans als auch neue Hörer, die die goldene Ära des House wiederentdecken.
Wir konnten leider keine Konzerte von Celvin Rotane finden.
Geschrieben von: RadioMonster.FM
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