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today28.02.2026
Choker, mit bürgerlichem Namen Christopher Lloyd, ist ein US-amerikanischer Alternative R&B-Künstler aus Detroit, der mit seiner experimentellen Mischung aus Soul, Rap und psychedelischen Klängen eine treue Fangemeinde aufgebaut hat. Der am 16. Dezember 1995 geborene Musiker produziert seine Werke größtenteils selbst und überzeugt mit einer charakteristischen Falsettstimme. Nach einer längeren kreativen Pause meldete er sich Anfang 2026 mit seinem Album “Heaven Ain’t Sold” und der Single “Proof” eindrucksvoll zurück.
| Künstlername | Choker |
| Bürgerlicher Name | Christopher Lloyd |
| Genre | Alternative R&B, Soul, Psychedelic Pop |
| Größter Hit | Proof |
| Geburtsdatum | 16. Dezember 1995 |
| Geburtsort | Detroit, Michigan, USA |
| Wohnort | Alhambra, Los Angeles |
| Staatsangehörigkeit | US-amerikanisch |
| Sternzeichen | Schütze |
| Markenzeichen | Charakteristische Falsettstimme, experimentelle Genrevermischung |

Christopher Lloyd wuchs in Detroit auf, einer Stadt mit reicher musikalischer Tradition. Als Jugendlicher war er eher zurückgezogen und fand seine Ausdrucksformen zunächst in Dichtung und Film. Die Musik kam erst später in sein Leben, doch als sie es tat, packte sie ihn vollständig. Mit etwa 18 Jahren begann er sich autodidaktisch das Produzieren beizubringen, hauptsächlich durch YouTube-Tutorials und endloses Experimentieren. Ein Jahr später wagte er den Schritt zum Gesang – eine Entscheidung, die seinen künstlerischen Weg grundlegend prägen sollte.
Der Name “Choker” war eine bewusste Wahl. Er wollte die Energie und Mystik alter Metal-Bands einfangen und gleichzeitig eine Spannung zwischen dem Namen und seiner tatsächlichen Musik erzeugen. Diese Diskrepanz zwischen Erwartung und Realität sollte zu einem wiederkehrenden Thema in seiner Karriere werden. Von Anfang an verfolgte Lloyd einen kompromisslosen DIY-Ansatz, der ihm künstlerische Freiheit garantierte, aber auch bedeutete, dass er jeden Aspekt seiner Musik selbst kontrollieren musste.
Das Jahr 2017 markierte Chokers offiziellen Einstieg in die Musikwelt mit seinem Debütalbum “Peak”. Vollständig selbst produziert, zeigte das Album bereits seine Fähigkeit, verschiedene Genres nahtlos zu verbinden. Musikmagazine wie Complex und Pigeons & Planes wurden auf den jungen Künstler aufmerksam und lobten seinen einzigartigen, wenn auch nicht unmittelbar massenkompatiblen Sound. Es war klar, dass hier jemand am Werk war, der seine eigene Vision verfolgte, unabhängig von aktuellen Trends.
Nur ein Jahr später folgte “Honeybloom”, ein Album, das seine genreübergreifenden Ambitionen noch weiter ausreizte. Die Mischung aus R&B, Rap, Soul und Pop wurde von Kritikern gefeiert, und Choker begann, eine dedizierte Fangemeinde aufzubauen. Seine Musik fand ihren Weg in verschiedene Streaming-Playlists, und Songs wie “Lucky” und “Juno” sammelten beachtliche Hörerzahlen. Besonders im Internetradio und auf Online Radio Plattformen fand seine experimentelle Musik ein dankbares Publikum, das nach etwas anderem suchte als dem Mainstream.
Das Jahr 2019 war außergewöhnlich produktiv für Choker. Innerhalb weniger Monate veröffentlichte er gleich drei EPs: “Mono No Moto” im Januar, gefolgt von “Dog Candy” und “Forever & A Few” im Februar. Diese kreative Explosion zeigte seine Vielseitigkeit und seinen unermüdlichen Drang, neue musikalische Territorien zu erkunden. Jede EP hatte ihren eigenen Charakter, von introspektiv und melancholisch bis hin zu experimentell und psychedelisch.
Doch nach dieser intensiven Phase folgte eine längere Stille. Zwischen 2019 und Ende 2025 herrschte eine kreative Pause, die Fans und Kritiker gleichermaßen rätseln ließ. War es künstlerische Erschöpfung? Selbstzweifel? Oder einfach die Notwendigkeit, neue Inspiration zu sammeln? Choker selbst hat in späteren Interviews angedeutet, dass diese Zeit von persönlichen Kämpfen geprägt war, von der Auseinandersetzung mit Isolation, Identität und Traumata. Diese Themen sollten später in seinem Comeback-Album eine zentrale Rolle spielen.
Ende 2025 kündigte Choker sein Comeback an, und die Musikwelt horchte auf. Im Januar 2026 erschien die Single “Proof”, ein Song, der sofort deutlich machte, dass die kreative Pause ihm gutgetan hatte. Der Track kombiniert seine charakteristische Falsettstimme mit dichter, kodierter Lyrik und einer Produktion, die gleichzeitig vertraut und frisch klingt. “Proof” wurde schnell zu einem Favoriten auf verschiedenen Streaming-Plattformen und fand besonders im Webradio großen Anklang.
Am 20. Februar 2026 folgte dann das vollständige Album “Heaven Ain’t Sold”. Das Werk reflektiert Selbstzweifel, Erinnerung und Überleben – Themen, die während seiner Auszeit offenbar zentral waren. Die Kritiken fielen überwiegend positiv aus, viele lobten die emotionale Tiefe und musikalische Reife, die Choker in den Jahren der Stille entwickelt hatte. Das Album zeigt einen Künstler, der durch schwierige Zeiten gegangen ist und gestärkt daraus hervorgegangen ist.
Chokers Musik wird oft mit Frank Ocean verglichen, hauptsächlich wegen der Verwendung von Falsett, der Experimentierfreude und der Genrevermischung. Doch Choker selbst betont in Interviews, dass er seine eigene Vision verfolgt und nicht primär Vergleiche sucht. Seine Herangehensweise ist die eines Auteurs – er kontrolliert jeden Aspekt seiner Musik, von der Komposition über die Produktion bis hin zu visuellen Elementen. Seine Musikvideos sind oft ästhetisch skurril, psychedelisch und mit surrealen Elementen versehen, die seine Musik perfekt ergänzen.
Mittlerweile lebt und arbeitet Choker in Alhambra, einem Vorort von Los Angeles. Der Umzug von Detroit nach Kalifornien markierte auch einen künstlerischen Wandel, eine Erweiterung seines musikalischen Horizonts. Trotz des Ortswechsels bleibt er seinen Wurzeln treu – die Erfahrungen aus Detroit, die Isolation seiner Jugend und die autodidaktische Herangehensweise prägen nach wie vor seine Arbeit. Seine Musik erreicht Hörer über Radio und Streaming gleichermaßen, wobei besonders die jüngere Generation seine experimentelle Herangehensweise schätzt.
Obwohl Choker bisher keine Grammy-Nominierungen oder große Musikpreise erhalten hat, ist seine Anerkennung in der Szene unbestritten. Seine Musik lebt von einer treuen Fangemeinde, die seine Authentizität und künstlerische Integrität schätzt. Mit “Proof” und “Heaven Ain’t Sold” hat er bewiesen, dass er auch nach einer längeren Pause nichts von seiner kreativen Kraft verloren hat – im Gegenteil, er scheint stärker zurückgekehrt zu sein als je zuvor.
Wir konnten leider keine Konzerte von Choker finden.
Geschrieben von: RadioMonster.FM
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