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today28.02.2026
Treamiboii ist das Musikprojekt des bayerischen Künstlers Timo Grabinger, der unter dem Namen Tream & treamiboii seit 2018 eine einzigartige Mischung aus Partyschlager, Rap und elektronischer Tanzmusik präsentiert. Mit seinem charakteristischen weiß-blau-karierten Halstuch und bodenständigen Texten über Heimat, Liebe und Feiern hat er sich eine treue Fangemeinde aufgebaut. Spätestens seit dem Platin-Hit “Lebenslang” gehört er zu den erfolgreichsten Vertretern des modernen deutschen Schlager-Rap.
| Künstlername | treamiboii / Tream & treamiboii |
| Bürgerlicher Name | Timo Grabinger |
| Genre | Partyschlager, Pop, Rap, EDM |
| Größter Hit | Lebenslang (HBz Remix) |
| Geburtsdatum | 18. Oktober 1998 |
| Geburtsort | Büchelkühn, Bayern, Deutschland |
| Staatsangehörigkeit | Deutsch |
| Sternzeichen | Waage |
| Markenzeichen | Weiß-blau-kariertes Halstuch |

Timo Grabinger wurde am 18. Oktober 1998 in Büchelkühn geboren, einem beschaulichen Ortsteil von Schwandorf in der bayerischen Oberpfalz. Seine Kindheit und Jugend waren geprägt von der ländlichen Umgebung, die später zu einem zentralen Thema seiner Musik werden sollte. Schon früh entdeckte er seine Leidenschaft für die Musik und begann mit etwa zehn Jahren Gitarre zu spielen. Doch der Weg zum erfolgreichen Musiker verlief nicht geradlinig.
Nach dem Abbruch der Realschule in der 10. Klasse entschied sich Timo zunächst für einen bodenständigen Berufsweg und absolvierte eine Kochausbildung bei seinem Vater. Diese familiäre Verbundenheit sollte sein gesamtes Leben prägen. Später holte er sein Fachabitur nach, doch die Musik ließ ihn nie los. Der Künstlername “Tream” entstand als kreative Verschmelzung aus “Timo‘s Dream” – das T steht für seinen Vornamen, während “Dream” seinen Traum von einer Musikkarriere symbolisiert.
Am 11. Mai 2018 veröffentlichte Tream seine erste Single “Blödsinn” und wagte damit den Sprung in die Musikwelt. Nur wenige Monate später, am 3. November 2018, folgte bereits sein erstes Studioalbum “(S)hit”. Der provokante Titel war Programm – Tream wollte von Anfang an polarisieren und sich nicht anpassen. In den folgenden Jahren arbeitete er unermüdlich an seiner Karriere und veröffentlichte in schneller Folge weitere Alben: “Trash” (2019), “Verliebt verloren” (2020) und “Rocker” (2021).
Doch trotz seines Fleißes und seiner Kreativität blieben die großen kommerziellen Erfolge zunächst aus. Die ersten Jahre waren geprägt von kleinen Auftritten, dem Aufbau einer Fanbase und der ständigen Suche nach dem richtigen Sound. Tream experimentierte mit verschiedenen Stilen, kombinierte Rap-Elemente mit Schlager-Melodien und elektronischen Beats. Diese Phase des Ausprobierens war wichtig für seine künstlerische Entwicklung, auch wenn die Charts noch in weiter Ferne lagen.
Das Jahr 2022 sollte alles verändern. Der Song “Lebenslang” existierte bereits in Treams Repertoire, doch erst der Remix von HBz katapultierte ihn in eine völlig neue Dimension. Der Track entwickelte sich zum viralen Hit und erreichte Platz 47 in den deutschen Charts sowie Platz 26 in Österreich. Noch beeindruckender war die Auszeichnung mit Platin für über 400.000 verkaufte Einheiten in Deutschland. Plötzlich war Tream kein Geheimtipp mehr, sondern ein ernstzunehmender Player im deutschen Musikgeschäft.
Der Erfolg von “Lebenslang” öffnete Türen, die zuvor verschlossen schienen. Viele Hörer, die den Song über Streaming-Dienste oder im Internetradio entdeckten, wurden zu treuen Fans. Die Kombination aus eingängigen Melodien, tanzbaren Beats und authentischen Texten über das Leben auf dem Land traf offensichtlich einen Nerv. Tream sprach eine Zielgruppe an, die sich in der deutschen Musiklandschaft oft unterrepräsentiert fühlte – junge Menschen aus ländlichen Regionen, die gerne feiern, aber ihre Wurzeln nicht vergessen wollen.
Nach dem Durchbruch ging es Schlag auf Schlag. 2023 erschien das Album “Büchelkühn”, benannt nach seinem Heimatort, das erstmals die deutschen Albumcharts erreichte und Platz 37 belegte. Die Single “Zelten auf Kies” kletterte auf Platz 32 und wurde mit Gold ausgezeichnet. Besonders erfolgreich war die Kollaboration “Liebe auf der Rückbank” mit Finch, die es bis auf Platz 14 schaffte und bewies, dass Tream auch als Feature-Partner gefragt war.
Das Jahr 2024 markierte den vorläufigen Höhepunkt seiner Karriere. Sein Album “Irgendwie, Irgendwann” erreichte sensationelle Platz 4 in den deutschen Albumcharts. Mit “Herz macht bamm” gelang ihm erstmals der Sprung in die Top 10 der Single-Charts (Platz 5). Weitere erfolgreiche Singles wie “Superstars” (Platz 19), “Kamikaze” (Platz 29) und sogar eine ungewöhnliche Kollaboration mit Schlagerlegende Heino bei “Anna” (Platz 59) folgten. Die Zusammenarbeit mit Heino zeigte Treams Offenheit für generationenübergreifende Projekte und seinen respektvollen Umgang mit der deutschen Musikgeschichte.
Das weiß-blau-karierte Halstuch ist mehr als nur ein modisches Accessoire – es ist Treams Markenzeichen und Symbol seiner tiefen Verbundenheit zu Bayern. Bei jedem Auftritt, in jedem Musikvideo trägt er dieses Tuch und macht damit deutlich, woher er kommt und wofür er steht. Seine Texte kreisen oft um Themen wie Heimat, Liebe, Feiern und das Landleben. Dabei scheut er sich nicht vor Provokation und Ironie, bleibt aber immer authentisch und bodenständig.
Musikalisch bewegt sich Tream in einem spannenden Grenzbereich zwischen Partyschlager, Pop, Rap und elektronischer Tanzmusik. Manche bezeichnen seinen Stil als “Schlager-Rap”, andere sehen Einflüsse von Hardstyle und Cloud Rap. Diese Genre-Vielfalt macht seine Musik interessant für ein breites Publikum. Bei vielen seiner Songs ist “treamiboii” als Co-Produzent oder Mitarbeiter genannt, wobei diese Bezeichnung Teil seiner künstlerischen Identität zu sein scheint und weniger eine separate Person darstellt.
Treams Live-Präsenz ist beeindruckend. 2023 ging er auf “Kneipentour”, 2024 folgte die “Biergarnitour” mit zahlreichen ausverkauften Shows. Seine Arena-Tour 2025 war ein riesiger Erfolg mit etwa 140.000 verkauften Tickets – eine beachtliche Zahl für einen Künstler, der erst wenige Jahre zuvor noch in kleinen Clubs spielte. Er trat bei großen Festivals auf und war sogar in der ZDF-Silvestershow zu sehen, was seine Ankunft im Mainstream-Entertainment markierte.
Der Song “KNUTSCHFLECK”, der auf verschiedenen Plattformen und im Webradio gespielt wird, zeigt Treams Fähigkeit, aktuelle Trends aufzugreifen und mit Nostalgie zu verbinden. Der Track zitiert textlich den NDW-Klassiker “Der Knutschfleck” von Ixi aus dem Jahr 1983 und verbindet ihn mit modernem Dance-Pop und EDM-Elementen. Die Produktion übernahmen unter anderem B-Case und 27th. Der Song erreichte Platz 79 in den deutschen Single-Charts und demonstriert Treams Gespür für eingängige Melodien und clevere Referenzen.
Timo Grabinger hat bewiesen, dass man auch ohne Anpassung an Mainstream-Erwartungen erfolgreich sein kann. Mit seiner Familie im Rücken – Vater, Mutter und Bruder sind in Management und Produktion involviert – bleibt er seinen Wurzeln treu. Seine Leidenschaft fürs Angeln, seine bodenständige Art und sein ehrlicher Umgang mit Erfolg und Misserfolg machen ihn sympathisch und nahbar. Tream & treamiboii sind mehr als nur ein Künstlername – sie repräsentieren eine Lebenseinstellung, die Heimatverbundenheit mit modernem Lebensgefühl verbindet.
Wir konnten leider keine Konzerte von treamiboii finden.
Geschrieben von: RadioMonster.FM
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