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today28.02.2026
Fabolous, geboren als John David Jackson, gehört seit über zwei Jahrzehnten zu den prägenden Stimmen des East Coast Hip-Hop. Der Rapper aus Brooklyn überzeugt mit eingängigen Hooks, cleveren Punchlines und erfolgreichen Kollaborationen mit R&B-Größen. Seine Hits wie “Into You” und “Can’t Let You Go” machten ihn international bekannt.
| Künstlername | Fabolous |
| Bürgerlicher Name | John David Jackson |
| Genre | Hip Hop, Rap, R&B |
| Größter Hit | Into You, Can’t Let You Go |
| Geburtsdatum | 18. November 1977 |
| Geburtsort | Brooklyn, New York City, USA |
| Staatsangehörigkeit | US-amerikanisch |
| Sternzeichen | Skorpion |

John David Jackson wuchs in den Breevort Houses in Bedford-Stuyvesant auf, einem Stadtteil Brooklyns, der für seine lebendige Hip-Hop-Kultur bekannt ist. Seine Wurzeln sind afro-amerikanisch und dominikanisch, was seine Perspektive und seinen Sound mitprägte. Während seiner Schulzeit an der High School of Art & Design, später an der City-As-School und schließlich der Boys and Girls High School, entwickelte er seine Leidenschaft für Rap. Bereits im letzten Schuljahr nahm er die Musik ernst und begann, sich einen Namen zu machen.
Der Künstlername “Fabolous” entstand durch einen glücklichen Zufall. Ursprünglich wollte er sich “Fabolous Sport” nennen, inspiriert von der Modemarke Ralph Lauren Polo Sport. Bei einem Freestyle-Auftritt verschrieb er sich jedoch und aus dem geplanten “Fabulous” wurde “Fabolous” – ein Name, der blieb und zu seinem Markenzeichen wurde. Seine ersten Schritte in der Musikwelt machte er durch Freestyle-Auftritte bei DJ Clue und auf Hot 97, einem der wichtigsten Hip-Hop-Radiosender New Yorks. DJ Clue erkannte sein Talent und nahm ihn bei seinem Label Desert Storm unter Vertrag, was später zu einer Vertriebsvereinbarung mit Elektra Records führte.
Am 11. September 2001 erschien Fabolous’ Debütalbum “Ghetto Fabolous” – ein denkwürdiges Datum, das durch die tragischen Ereignisse des Tages überschattet wurde. Trotz der schwierigen Marktbedingungen erreichte das Album Platz 4 der Billboard 200 und etablierte ihn als ernstzunehmende Größe im Hip-Hop. Singles wie “Can’t Deny It” mit Nate Dogg und “Young’n (Holla Back)” brachten ihm erste Radioerfolge und machten ihn einem breiteren Publikum bekannt.
Sein zweites Album “Street Dreams” folgte am 4. März 2003 und festigte seinen Status. Der Song “Can’t Let You Go” mit Lil’ Mo und Mike Shorey wurde zu einem seiner größten Hits und erreichte Platz 4 der US Hot 100. Auch international konnte der Track punkten und kletterte in Großbritannien auf Platz 14 der Single-Charts. Fabolous hatte einen Sound gefunden, der Street-Credibility mit kommerziellem Erfolg verband – eine Mischung aus hartem Rap und eingängigen R&B-Hooks, die sein Markenzeichen werden sollte.
Mit “Into You” featuring Tamia oder Ashanti lieferte Fabolous einen weiteren Megahit ab, der ebenfalls Platz 4 der US Hot 100 erreichte. Der Song wurde zu einem der meistgespielten Tracks im Radio und lief auch in Australien und Großbritannien erfolgreich. Diese Phase markierte den Höhepunkt seiner kommerziellen Popularität in den frühen 2000er Jahren.
International bekannt wurde Fabolous auch durch seine Gastauftritte. Besonders erfolgreich war seine Mitwirkung am Remix von Lumidees “Never Leave You (Uh Oooh, Uh Oooh)” zusammen mit Busta Rhymes. Der Song erreichte in Deutschland die Nummer 1 und war auch in Großbritannien ein großer Erfolg. Später arbeitete er mit Trey Songz an “Say Aah”, das Platz 9 der US Hot 100 erreichte und zu einem R&B-Klassiker wurde. Diese Kollaborationen zeigten seine Vielseitigkeit und seine Fähigkeit, verschiedene Stile zu bedienen.
Sein Album “Real Talk” erschien 2004, gefolgt von “From Nothin’ to Somethin'” im Jahr 2007. Letzteres enthielt den Hit “Make Me Better” mit Ne-Yo, der bei den ASCAP Rhythm & Soul Music Awards ausgezeichnet wurde. Mit “Loso’s Way” gelang ihm 2009 schließlich der Sprung an die Spitze der Billboard 200 – sein erstes Nummer-1-Album. Dieser Erfolg bewies, dass Fabolous auch nach fast einem Jahrzehnt im Geschäft noch relevant und erfolgreich war.
In den 2010er Jahren setzte Fabolous seine Karriere konsequent fort. 2014 veröffentlichte er “The Young OG Project”, das in der ersten Woche Platz 12 der Billboard 200 erreichte. Das Album zeigte einen gereiften Künstler, der seine Erfahrungen und seine Position in der Hip-Hop-Hierarchie reflektierte. 2017 folgte “Friday on Elm Street”, ein gemeinsames Projekt mit Jadakiss, das die Verbindung zwischen zwei Generationen des New Yorker Rap zelebrierte.
Fabolous blieb auch durch regelmäßige Mixtapes und Features präsent. Seine Fähigkeit, sich an veränderte Trends anzupassen, ohne seine Identität zu verlieren, machte ihn zu einem respektierten Veteranen der Szene. Während viele seiner Zeitgenossen an Relevanz verloren, konnte er durch geschickte Kollaborationen und qualitativ hochwertige Veröffentlichungen seine Fanbasis erhalten und sogar erweitern. Auf Plattformen wie Internetradio und Streaming-Diensten finden seine Songs weiterhin ein großes Publikum.
Abseits der Musik ist Fabolous Vater von drei Kindern mit seiner langjährigen Partnerin Emily Bustamante, bekannt als Emily B. Die beiden haben die Söhne Johan (geboren 2008) und Jonas (geboren 2015) sowie die Tochter Journey Isabella (geboren 2020). Emily hat zudem eine ältere Tochter namens Taina aus einer früheren Beziehung. Fabolous betont in Interviews und auf Social Media immer wieder, wie wichtig ihm seine Rolle als Vater ist.
Seine Karriere war nicht frei von Kontroversen. 2003 wurde er wegen unerlaubten Waffenbesitzes verhaftet, 2006 wurde er angeschossen. Trotz dieser Vorfälle gelang es ihm, seine Karriere fortzusetzen und sich auf seine Musik zu konzentrieren. Neben der Musik gründete er die Modemarke Rich Yung, die seinen Sinn für Style und Lifestyle widerspiegelt.
Fabolous wurde mehrfach für Grammys nominiert, gewann jedoch bislang keine der begehrten Auszeichnungen. Dennoch erhielt er Nominierungen bei den BET Awards, BET Hip Hop Awards und anderen wichtigen Preisverleihungen. Sein Einfluss auf den Hip-Hop, besonders auf die Verbindung von Rap und R&B, ist unbestritten. Mit über zwei Jahrzehnten im Geschäft gehört er zu den beständigsten Künstlern seiner Generation und seine Songs laufen nach wie vor auf zahlreichen Online Radio Stationen weltweit. Sein lässiger Flow, seine cleveren Wortspiele und seine Fähigkeit, zeitlose Hits zu kreieren, sichern ihm einen festen Platz in der Hip-Hop-Geschichte.
Wir konnten leider keine Konzerte von Fabolous finden.
Geschrieben von: RadioMonster.FM
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